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    Studie: Wurstwaren belasten das Herz mehr als gedacht

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    Die Havard-Universität in Boston hat den Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht und dazu aus mehr als 1.500 wissenschaftlichen Arbeiten die wichtigsten 20 herangezogen. Diese Studien wurden erneut ganz genau durchleuchtet und miteinander verglichen. Auf diese Weise konnten die Daten von über 1,2 Millionen Probanden aus verschiedenen Ländern ausgewertet werden. Diese haben eindeutig bewiesen, dass Fleisch in seiner Urform überhaupt nicht zu Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systemes führt. Allerdings ist der Genuss von daraus hergestellten Wurstwaren weniger positiv für die Gesundheit. Jeder, der am Tag rund 50 Gramm Wurstwaren, Speck oder Schinken zu sich nimmt, hat ein um 42 Prozent erhöhtes Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln. Auch das um 19 Prozent erhöhte Diabetes-Risiko ist in diesem Zusammenhang nicht zu vernachlässigen. Besonders riskant für die Gesundheit ist dabei nicht in erster Linie das in Wurstwaren enthaltene Fett, sondern eher die hohe Menge an Salz, denn gerade die geräucherten oder gepökelten Wurstwaren stellen eine besonders große Gefahr dar. Obwohl Fleisch genauso viel Cholesterin und gesättigte Fettsäuren wie die daraus produzierten Wurstwaren enthalten, ist in der Wurst eine viermal so hohe Konzentration an Natrium, und zusätzlich noch 50 Prozent mehr Pökelsalze. Salz ist dafür bekannt, dass es den Blutdruck erhöhen kann, und somit auch die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt. Darüber hinaus wird auch Arteriosklerose gefördert und die Glukosetoleranz gesenkt, was eine zusätzliche Gefahr für den Zuckerstoffwechsel und das Herz darstellt. Die Empfehlung kann also nur lauten, so wenig wie möglich an Würstchen, Speck und Salami zu verzehren, wenn man sich vor Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systemes und Diabetes schützen möchte.
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