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Assoziiertes Bewegen führt zu reaktionären Assoziationen


tobitobsucht

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Geschrieben

Hi liebe Forenmitglieder - ich stelle mal eine Frage an die Runde in der Hoffnung, dass meine über Nacht grau gewordenen Haare sich wieder färben ;). Mein Problem bezieht sich auf die Fachliteratur "Erfahrungen mit dem Bobath-Konzept" - genau genommen die Unterscheidung zwischen:

Assoziierter BEWEGUNG
und
Assoziierter REAKTION.
(Deswegen großgeschrieben um eine klare Verhältnismäßigkeit der unterschiedlichen Begriffe zu schaffen, die wie so oft in unseren Physio-Büchern nicht klar von einander abgegrenzt bzw. definiert sind. - schwammige Angelegenheit, vor allem für den Leser.

Definition nach Lance (nicht Armstrong) "Assoziierte Reaktionen sind Antworten des ZNS auf einen Stimulus, der die individuelle Kontrolle übersteigt".

Klamüster ichs mal auseinander -

Antwort des ZNS = motorische Antwort, ein Massenphänomen z.B. ganze Körperhälft wird überschießend unökonomisch bei dem Vorhaben mit dem Arm ein Glas zu greifen nach vorne "geworfen", es findet keine ökonomische Bewegung mit sichtbarem Bewegungsanfang und -stopp statt, nur wie schon gesagt ein "in die richtige Richtung bringen" Körpers.

Individuelle Kontrolle = ökonomie der Bewegung, die individuell auf die individuelle Bewegung angepasst wird (hrhr) also der Fußballer aktiviert beim Schuss seine Schießmuskeln, der Rest der Muskulatur wird zum adäquaten Stabilisieren des Körpers verdonnert indem überschießende (Re-)aktionen ausgeschaltet werden, bezw. reziprokes Ausschalten der Antagonisten =(?) Inhibition des Überschießens der motorischen Antwort

Jetzt aber was ist der Stimulus??? Bei derSpastik ganz klar die Muskelspindel - aber hier??? ich verstehs nicht bitte helft mir - dass die Autoren nie in der Lage sind die Primärliteratur gekonnt in Sekundärliteratur umzusetzen stört mich sehr - Frau Schavan hat sich wenigstens der Sekunderliteratur bedient und hinterher so getan als ob ;-)

ach ja und die ass. Bewegungen? wasn dat?

beste gruüße ausm Süden

Tobitobsucht


Geschrieben

eine assozierte Bewegungen ist eien begleitende Bewegung seht typisch bei Kindern zu beobachten die irgend etwas sehr angestrenkt machen und dabei ihre Zunge raustsecken - bei Erwachsenen dann ehr so was wie Lippen zusammenpressen. Die assozierte Bewegung ist natürlich und kann willkürlich unterbrochen werden z.B. das Mitbewegen der Zunge beim Schreiben oder wenn Klienten mit Hemiplegie die weniger betroffene Hand öffnen, wenn die stärker betroffene Hand geöffnet werden soll. Es wird also eine bewusste Bewegung mit einer anderen Bewegung begleitet - kann jedoch willentlch unterdrückt werden - was bei einer assozierten Reaktion nicht der Fall ist.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast MAR
      Hallo,   ich hoffe hier auf Hilfe, da ich bisher beim Orthopäden nicht wirklich weiter gekommen bin.   Ich habe seit 2-3 Monaten immer wieder starke Schmerzen im Bereich Po, Oberschenkelansatz innen. Adduktoren, Hüfte. Ich bin männlich, 30 Jahre und eigentlich gut in Form. Nachfolgend habe ich meine Beschwerden und mögliche Ursachen usw. zusammengefasst und hoffe dass mir jemand einen Tipp geben kann was es sein könnte und was ich tun kann.   Die Beschwerden traten erstmals einen Tag nach einer Trainingseinheit mit Pistol Squats auf. Die Übung wurde zuvor über mehrere Monate regelmäßig ohne Probleme ausgeführt. Ein akutes Trauma, Sturz oder ein plötzliches Verletzungsereignis während der Belastung wurde nicht berichtet.   ⸻   Verlauf   Zu Beginn entwickelte sich ein akutes Blockadegefühl im Bereich Hüfte/Leiste/Adduktoren. Die Schmerzen waren zunächst einseitig, breiteten sich im Verlauf jedoch auf beide Seiten aus.   Im akuten Stadium bestanden:   starke Schmerzen beim Gehen mit größeren Schritten - konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen deutliche Einschränkung beim Spreizen der Beine nicht möglicher bzw. stark schmerzhafter Einbeinstand deutlich eingeschränkte Gehfähigkeit konnte nicht mehr auf einem Bein stehen konnte nichts mehr heben   Nach einigen Tagen Ruhe kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Bei erneuter sportlicher Belastung (u. a. Kniebeugen, Joggen, Fußball) treten die Beschwerden sofort wieder auf und bestehen anschließend erneut über mehrere Tage allerdings nicht so stark.   ⸻   Schmerzlokalisation   Die Beschwerden werden beschrieben im Bereich:   Gesäßfalte direkt unterhalb des Gesäßes am Übergang zum Oberschenkel medial (innen) zwischen den Beinen bzw. in der Leistenregion teilweise beidseitig    
    • Gast Seli
      Hallo, ich werde das morgen auf alle Fälle ansprechen mit dem TOS und dem Atlas. Wegen dem Atlas hatte ich ja Montag schon gefragt, aber irgendwie weicht jeder bei dem Thema Atlas aus, da kam ja nur als Antwort das sie denkt das es von der HWS kommt. Sie hat aber ja dann mal oben da wo der Schädelknochen ist rechts und links massiert, also für mich hat es sich so angefühlt wie massieren, was die genau gemacht hat weis ich ja nicht. War aber schon etwas fester. Naja ansonsten hat die an der Schulter oben und zwischen den Schulterblättern viel geknetet, aber eben auch sehr fest. Als ich mich gestern Abend ins Bett gelegt habe, hatte ich auch noch Schmerzen, da hat es auch paarmal bei den Rippen kurz gestochen. Heute ist mein Schwindel erfreulicherweise etwas besser, die Schultern spüre ich noch ziemlich und komischerweise habe ich heute zusätzlich noch ein ziehen im linken Oberschenkel hinten. Diese TOS Tests sind ja nicht gerade kompliziert, habe mal gegoogelt, da geht es ja hauptsächlich darum in bestimmten Positionen den Puls zu fühlen. Ich kriege halt auch keinen anderen Therapeuten dort, weil die alle ausgebucht sind, das ist das Problem. 
    • bbgphysio
      Hallo! Ich würde deine Therapeutin einfach mal darauf ansprechen ob Sie dich nicht auf ein TOS (Thoracid outlet syndrom) testen kann. Hier auch die 1.Rippe. und sich unbedingt auch den Atlas anschauen. Schwindel, Benommenheitsgefühle wenn alles abgeklärt ist aus ärztlicher Seite liegt fast immer an einer Atlasverschiebung.  Du kannst ja sagen daß Du einen Bekannten hast der ein erfahrener Physiotherapeut ist und das gesagt hat. Normalerweise muss eine Physiotherapeutin die Manuelle Therapie das untersuchen könnten. Wenn sie sich nicht auskennt dann würde Ich ganz frech sagen daß DU bitte einen Therapeuten, Therapeutin möchtest die sich da auskennt. 

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