Jump to content

Flexion schmerzlindernd bei BS-Vorfall???


vesh93

Recommended Posts

Geschrieben

Hallo zusammen,

habe zurzeit einen Patienten, der mich, was mein bisheriges Wissen und meine bisherigen Erfolge mit BS-Vorfällen im LWS Bereich angeht, grübeln lässt.
Pat. klagt seit 3 Wochen über ausstrahlende Schmerzen ins rechte Bein, alle neurologischen Untersuchungen positiv, senisble und motorische Ausfälle.
Er ist Handwerker, und die Positionen, in der er Tag für Tag arbeitet (also haupts. kniend und stark gebeugt) sind für ihn total angenehm. MRT-Aufnahmen bestätigen die Diagnose (Protrusion L1/2 L2/3, Prolaps L3/4. L4/5, L5/S1)
1. Behandlung: wärmeanwendung im isg und glutealbereich, traktion, sanfte bgw techniken und fußreflexzonenbehandlung... klar ist mit einer behandlung meistens nicht sofort geholfen, aber er wäre am liebsten von der liege gesprungen... und hier die eigentliche frage: Warum verträgt er die Flexion? Normalerweise ist das doch Gift für die Bandscheiben??

Danke für eure Hilfe


Geschrieben

Kennst du dich in der Brügger Therapie aus?? Ich vermute eine hypertone tendomyose der ventralen kette, die Rückenschmerzen könnten nur eine reflektorische Reaktion da drauf sein!

Geschrieben

Nicht besonders gut, kenne nur die Untersuchungen aus der Funktionsanalyse.
Also meinst du, die Bandscheiben sind gar nicht der ausschlaggebende Punkt?
Vielen dank ;)

Geschrieben

Das Bevorzugen verschiedener Positionen ist meines Wissens nach doch sehr stark abhängig von der Lage des BSV sein, also ob eher ventral oder dorsal.

  • 4 weeks later...
Geschrieben

Ob Ventral oder Dorsal lässt sich ja letztendlich sehr gut Diagnostizieren.
Ventral ist generel sehr selten weil die Bandschiebe da dann ja bei Extension stark belastet sein müsste und das Lig. longitudinale anterior durchlässig sein müsste was eher selten ist und die Belastung bei Extension eher gering ist sofern die Arthrokinematik der Facettengelenke korrekt ist. Außerdem sind motorische und sensible Ausfälle ja nur dann vorhanden wenn der BSV dorsal ist.
Könnte ja allerdings sein dass es eine Pseudoradikuläre Symptomatik ist, sprich die Bandscheibe beengt/entzündet gar nicht den Spinalnerven sondern der Prolaps sorgt nur für eine unphysiologische Arthrokinematik der Facettengelenke die dann für die Pseudoradikuläre Symptomatik verantwortlich sind.

  • 1 month later...
Geschrieben

Die Flexion ist nicht generell Gift für die Bandscheibe, es kommt immer drauf an was da los ist beim Pat. Wenn du dir mal die Anatomie anschaust kannst dus dir vielleicht vorstellen. Entlastung bei Flexion...flex tut ihm erstmal gut, die facettgelenke werden entlastet, und die nervenwurzel hat auch mehr platz, da ein bsv diagnostiziert ist nehme ich an daß die Nervenwurzel stark entzündet ist. Somit ist die Flexion ja ersteinmal in ordnung da die nervenwurzel somit entlastet wird, was wahrscheinlich deine Antwort zum teil beantwortet warum er flexion besser verträgt. Wann oder bei was wäre dir der pat. von der liege gesprungen bei welcher maßnahme? bei deinen traktionen oder der Wärme?
Generell ist das alles gut was du machst, Ich würde auch erstmal versuchen einfluss zu nehmen auf die entzündung, sanfte lwstraktionen, reflektorisch durch frzm

  • 8 months later...

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung