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Restless Legs


threathead

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Geschrieben

Hallöchen ich bin Azubi im 4.Semesterund ich soll mir für Restless Legs eine Behandlung ausdenken ...nur habe ich bis jetzt nicht wircklich was produktives bzw. nichts genaues gefunden.

* Heißes oder kaltes Baden oder Duschen
* Leichte Bewegung (keine übermäßige
Anstrengung)
* Gymnastik / Dehnübungen
* Thai-Chi
* Massagen

Die Hydrotherapie und die Massage könnte ich mir als eine Art Rezeptorenstimulation vorstellen...aber sonst...vlt könnt ihr mir ja weiterhelfen oder habt Ideen..

  • 2 weeks later...

Geschrieben

Hi threathead, es ist unwahrscheinlich wie viele Leute deinen Beitrag gelesen haben, aber keiner gibt dir eine Antwort.
Hier meine Denkansätze:
1. Das Syndrom wird stark beeinflusst durch ein Ungleichgewicht von Sympatikus zu Parasympatikus. Bei einigen meiner Patienten hat eine Sympatikusstimulierung paraverebral in der Thorakalen Wirbelsäule geholfen. Wie du das machst sei dir überlassen. Ich habe es mit manueller Therapie, sprich Mobilisationen der Faszettengelenke; der Grenzstrang des Sympatikus liegt ja direkt daneben, versucht.
2. Ferner wurde beobachtet, dass Restless Leg Symptome auch in Kombination mit Spinalkanalstenose auftreten, kann dir da aber keinen Literaturnachweis liefern.
3. Ich habe vor zwei Jahren für eine Weiterbildung einen Artikel als CAT zusammengefasst, der dir weiterhelfen dürfte: Aukerman et al._2006_Exercise and restless legs syndrome: a randomized controlled trial. Über pubmed erhältst du den free article. (Solltest du interessiert sein, könnte ich Dir auch mein deutsches CAT senden. Lass es mich wissen.)
So, viel Vergnügen beim tüfteln, und gib doch mal kurz Bescheid, wie es dir ergangen ist...
Liebe Grüsse aus der Schweiz

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Gast
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  • Beiträge

    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂

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