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Geschrieben

Das Studium ist in Deutschland noch in den Kinderschuhen.Da liegt
einiges noch im argen.Ausbildungen sind schon länger etabliert.
Die Physioausbildung ist schon zu kurz, lebenslanges lernen ist
ohnehin in dem Beruf vonnöten.

  • 1 month later...
Geschrieben

Hall hallo :)
Ich studiere Physiotherapie in Fulda und ich kanns nur empfehlen.
Wir haben die gleichen praktischen und theoretischen Unterrichtseinheiten wie die Ausbildung und lernen zusätzlich noch mit wissenschaftlichen Arbeiten und Texten umzugehen.
Das Argument zu wenig praktisches oder gar zu wenig Grundlagen in Anatomie und Physiologie zu lernen ist also völliger Quatsch! Wir werden bestens auf das Examen und auf das spätere Berufsleben vorbereitet.
Vorteil am Studium ist ganz klar, dass du mit dem Bachelor auch im Ausland anerkannt wirst und dort arbeiten kannst oder falls du später mal in die Forschung gehen möchtest auch das durch das Studium ermöglicht wird.
Einziger Nachteil der mir zum Studium einfällt ist eigentlich der, dass du täglich ziemlich lange an der Hochschule hocken musst weil du durch das Wissenschaftliche Arbeiten und Tutorien mehr Wochenstunden hast als in der Ausbildung.

  • 1 month later...
Geschrieben

Derzeit studiere ich Physiotherapie an der Hochschule Fresenius, und die Aussagen, das Studium sei nicht so praxis bezogen wie die Ausbildung, kann ich nur zurück weisen.
Während meines Studiums habe ich genauso wie die Auszubildenden praktischen Unterricht, denn beispielsweise Bewegungstherapie kann man schlecht nur theoretisch lernen, genauso wie Massage, Elektrotherapie etc.
Zudem muss ich nach jedem Semester, eine praktisch / mündliche Prüfung in jedem Fach, bis auf z.B. Anatomie (dieses ist schriftlich) ablegen.

Und eine entscheidende Sache ist meiner Meinung nach, dass es im 4,6,7 & 8 Semester langzeit Praktika gibt, die mind. 12 Wochen gehen. Dafür ist in der Ausbildung gar nicht ausreichend Zeit.
Das bedeutet nach meinem Studium habe ich nicht nur einen Bachelor-Abschluss, sonder auch wesentlich mehr praxis Erfahrung als Azubis.

LG

Geschrieben

Ist beides vergleichbar, je nachdem was einem beim lernen besser liegt. Im Studium muss man mehr selbst erarbeiten, das man in der Ausbildung vorgegeben bekommt, dafür bekommt man in der Ausbildung etwas mehr praktisch gezeigt, was man im Studium dann hauptsächlich im Praktikum lernt.
Dual ist natürlich auch noch eine Möglichkeit, aber ich glaube da braucht man gutes Durchhaltevermögen.
(1.-Semester-Studentin FH Rosenheim)

  • 1 month later...
Geschrieben

Ich würde immer erst die Ausbildung machen, es ist ja schließlich ein praktischer Beruf und die Praxis sollte man so schnell es geht am Patienten lernen.
wenn man dann noch studieren will, kann man das ja auch währenddessen oder danach machen...

Geschrieben

Meiner Meinung nach die klassische Variante, also die Ausbildung.
Habe von einigen Studenten gehört, dass ihnen die Praxis fehlte.

Als Alternative gibts dann doch das Studium der Osteopathie, allerdings dann im Ausland.

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Hallo, habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, also sorry im voraus, falls ich mich hier wiederhole. Meine Erfahrung als Inhaber einer Reheinrichtung zeigt mir immer wieder, dass die Physiotherapeuten mit direktem Studium (also kein Ausbildungsbegleitendes Studium) immer völlig "verkopft" sind und sich zu viel auf Studien verlassen. Nach dem Motto (bitte nicht persönlich nehmen): Fachidiot schlägt Kunden tot.
Ich finde eine Ausbildung besser mit einem evtl. anschließendem berufsbegleitenden Studium. Zur Osteopathie muss man aktuell sagen, dass aufgrund des Urteils vom letzten Jahr nur der Heilpraktiker (der komplette) und ein Arzt es anwenden dürfen.

Geschrieben

Hast du eine Begründung dafür Kartoffelgehirn?
Ein Studium ist wirklich nur dann Sinnvoll wenn man z.b. unterrichten möchte. Man wird dadurch mit Sicherheit kein besseren Therapeut. Auch wenn ein Studium sicherlich interessant sein kann. Es gibt einigen die nach der Ausbildung als physio gleich ein Studium dranhängen. Und schon fehlen ihnen schon wieder einige Jahre für die praktische Erfahrung. Wertvolle zeit die verlorengeht. Die hätte man besser einsetzen können. Am pat. und in der praxis lernt man am meisten, v.a. wenn man ebenfalls erfahrene Kollegen fragt. Ich würde eher in Fobis wie zb. die Manuelle Therapie investieren die einen wirklich vieles wertvolles wissen und praktische anwendung direkt am pat. vermitteln. Man hat studiert und trotzdem muss man auch aus abrechnungstechnischen Gründen z.b. die MT danch noch machen. Die zeit kann man sich doch sparen. Auch hoffen daß man durch studium mehr kohle verdienen kann ist ein mythos. Zumindest in der praxis. Jede Praxis würde einen Erfahrenen Therapeuten/in, der einige wichtige Fobis, v.a. die MT gegen einem Bachelor der physiotherapie bevorzugen.

Geschrieben

Hallo, ich studiere momentan noch an einer Hochschule in Holland und muss sagen, dass ich die Entscheidung für ein Studium nicht bereut habe. Ein niederländisches Studium und eine deutsche Ausbildung lassen sich allerdings nicht so einfach vergleichen, da ein niederländische Physiotherapeut anders arbeitet als ein deutscher Physio. In Holland ist es so, dass man nicht mehr zwingend zum Hausarzt muss um eine Überweisung zum Physio zu bekommen. Dadurch werden dann im Studium andere Anforderungen gesetzt und andere Schwerpunkte gelegt. Beispielsweise lernen wir auch zu diagnostizieren. Die Praxis kommt bei uns nicht zu kurz. In meinem Studium sind 2x20 Wochen begleitetes Praktikum enthalten, wodurch man gut auf das Arbeitsleben vorbereitet wird.

Geschrieben

Die Option in den Niederlanden zu studieren wäre wünschenswert, da man dort schon viel weiter ist in Bezug auf Qualitätssicherung und Selbständiges Arbeiten. Doch es hängt von dir und deiner Berufsvorstellung ab. Tu das, was dir richtig erscheint. Wege gibt es immer!

Geschrieben

@Kamphylobacter Der Erstkontakt ist meiner Meinung auch total wichtig, was mich dazu bewegt hat in den Niederlanden zu studieren.
Mein Studium dauert mit den beiden Praktika zusammen 4 Jahre. Zur Aufnahme an meiner Hochschule braucht man mindestens ein Fachabi, dazu noch Sprachkenntnisse auf dem Niveau NT2. Wenn man die Sprache schon in der Schule hatte reicht das, in meinem Fall habe ich einen 6-wöchigen Kurs bei der Volkshochschule gemacht und danach eine Prüfung für das Niveau NT2. Diese Kurse werden aber auch von der Hochschule selber angeboten. Außerdem musste ich an einem "Auswahlverfahren" an der Uni teilnehmen in dem vorab durch Gespräche mit einem Dozenten und Studenten deine Eignung als Physiotherapeut bzw Student "getestet" wird. Danach bekommt man Bescheid ob man angenommen ist oder nicht.
Master gibt es genügend, nur bringen die nicht viel wenn du danach wieder in Deutschland arbeiten möchtest. Dafür ist - ich nenne es mal - das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht gut genug.

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    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
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