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akute bronchitis

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Geschrieben

hallo an alle
wollte mal fragen wie ihr das seht
bei einer akuten bronchitis ist es ja so das sich die bronchenschleimhäute entzünden!!!!!
jetzt die frage zu therapie
ich möchte meinen patienten mit hydro behandeln da es ja akut ist würde ich die kälte bevorzugen also würde ich eine kalte abreibung oder waschung oder kalten brustwickel machen das sich die bronchen zusammmen ziehen und der dreck sich lösst
jetzt hab ich aber in einigen bücher auch gelesen das man ihn auch warm behandeln kann z.B warmes bad usw. jetzt wollte ich fragen welchen sinn das hat und wie ihr mir das begründet weil normal ist es ja so das ich auf akute entzündungen kalt drauf tue......

Geschrieben

So, jetzt aber...

Also: Bis zum Examen ist es Wärmeanwendung! Das ist Lehrmeinung! Basta!

Die vernünftige Argumentation dazu ist, dass die Wärme den anfallenden Schleim besser löst. Außerdem hat eine akute Bronchitis als Ursache vielfach Kälte!

Im richtigen Leben ist es anders:
Wenn der Patient Kälte will, bekommt er Kälte! Es gibt in der Naturheilunde, speziell inder Homöopathie, dieses Symptom als Besonderheit und damit als Eingrenzung auf bestimmte Mittel.
Wenn er allerdings Fieber hat, ist es ja logischer, dasss er nach Kälte verlangt.

Ok? Ansonsten weiterfragen!

Mami

Geschrieben

aber bei einer kurzen kälte einwirkung ziehen sich doch die kleinen bronchien zusammen und unterstürzen dann die expektoration!!!!!!!
dadurch löst sich doch das sekret auch oder????
ich denke man kann die akute bronchitis mit kalt oder warm behandeln oder?

Geschrieben

Ja tobi2111

4

"Also: Bis zum Examen ist es Wärmeanwendung! Das ist Lehrmeinung! Basta!"

"..., dass die Wärme den anfallenden Schleim besser löst. Außerdem hat eine akute Bronchitis als Ursache vielfach Kälte! "

"Im richtigen Leben ist es anders:
Wenn der Patient Kälte will, bekommt er Kälte! "

"Wenn er allerdings Fieber hat, ist es ja logischer, dasss er nach Kälte verlangt.
"

Geschrieben

also ich denke es ist wichtig mit feuchter Wärme zu behandeln, denn das ist ja bekanntlich Sekret lösend und dazu dann Atemübungen und Übungen zum Abhusten!!!

Mit der Kälte bei entzündlichen Prozessen, ist das meiner Meinung nach so eine Sache,da zwar zuerst ein Kältereiz auf die Entzündung wirkt , aber dann eine reaktive Hyperämie ausgelöst wird und es zu noch mehr Erwärmung kommt.
Man sollte auf jeden Fall sehr behutsam bei Entzündungen mit Kältereizen umgehen.

So würde ich die Sache Behandeln und Begründen!

Dolly

Geschrieben

Du mußt einen Kältereiz aber schon noch differenzieren:

Eis macht ein reaktive Hyperämie, aber eine kalte Auflage, wie z.B. Wadenwickel nicht.

Wenn du reaktive arbeiten möchtest, mußt der Patient in der Lage sein zu REAGIEREN - eine Bronchitis, auch wenn sie "nur" akut ist, ist schon eine tiefe Erkrankung.

Bei oberflächlichen Entzündungen kann man getrost Kälte anwenden. Entweder um Wärme zu entziehen oder als Eisanwendung zur reaktiven Mehrdurchblutung (denn wo viel frisches Blut hinkommt, kommen auch viele abwehrstoffe an!)- das muss dann von Fall zu Fall entschieden werden.

Aber: Lehrmeinung ist bei akuten Bronchitis = Wärmeanwendung!

So, und nun ab in die Heia!

Mami

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Arnold
      Moin,   sagt doch mal bitte, ich habe bzw. hatte seit Wochen eine ISG-Blockade. Diagnostiziert von Orthopäden 1. Der schickte mich nach Hause und ich sollte den Bereich wärmen, Hüftbeuger dehnen, Becken kippen, möglichst in Rückenlage schlafen ...   Nun hatte ich sechs Wochen (!) täglich (!) irgendwelche Übungen gemacht, die man so auf Youtube findet. Ich glaub, es gibt keine Übung, die ich nicht gemacht habe.   Es wurde nicht besser.   Da der Orthopäde 1 im Urlaub war, war ich bei seinem Vertretungsarzt. Der "renkte" mich ein und zwei Tage später hatte ich keine Probleme mehr.   Was ist denn nun das Geheimnis von diesem Einrenken?   Wie macht man das bitte selbst?   Grundsätzlich habe ich mich je Übung in dieselben Positionen gebracht, in die mich der Orthopäde 2 "hingelegt" hat und dann ruckartig gedrückt, geschoben ... hat.    Bin für Eure Tipps und Tricks sehr dankbar.   LG
    • Hallo Blume,  das ist schon mal gut, dass beim HNO alles i.O. war. Wir können dir aber hier leider nicht weiterhelfen, da man dazu "therapeutische Befunde" erstellen müsste und das geht nur Live! Wir können dir nur Tipps geben was man eventl. alles untersuchen lassen könnte um die Problematik einzugrenzen. Aber ich denke, deine Physio ist auf dem richtigen Weg, was du uns bisher berichtet hast. Hast du noch beschwerden oder ist es schon besser geworden? .
    • Gast Blume
      Beim HNO war alles unauffällig. Ich habe unten noch die weitere Entwicklung bis jetzt angefügt. Kann es auch mit den Bandscheiben zusammenhängen?

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