Jump to content

Behandlung nach Discresektion


Recommended Posts

Geschrieben

hallo,

habe einen Patienten der eine künstliche Bandscheibe infolge einer Discresektion nach einem Bandscheibenvorfall L4/L5 erhalten hat. Die OP ist mittlerweilen 5 Wochen her.

Der Patient ist nun auf Reha und klagt noch vor der ersten Behandlung seit ein paar Tagen über Schmerz im Verlauf des N. ischiadicus. Nun bin ich gerade dabei einen guten Behandlungsplan auszuarbeiten.

Schlingentisch fällt schonmal raus, da die Prothese noch nicht komplett verwachsen ist. Nervenmobi ist erschwert, da der Patient vor einigen Jahren ebenfalls einen Bandscheibenvorfall in der HWS hatte und in die HWS-Extension durch Verspannungen erschwert ist. Nach einer S/N-Deto wurde es zwar besser, jedoch verstärkte sich durch die Nervenmobi der Schmerz sogar.

Bislang habe ich folgendes versucht.

-S/N-Deto
-Deto Glutealmuskulatur
-Mobi fascia thoracolumbalis
-Brunkow
-Transversusspannung

Alles hat kurzzeitig geholfen, jedoch traten die Probleme spätestens bis zur nächsten Behandlung wieder auf.

Ich habe mir jetzt schon überlegt ob ich vielleicht das ISG mobilisiere.

Nun meine Frage!

Was könnte man noch machen und könnte das ISG zu mobilisieren eventuell sogar ne Verbesserung bringen. Bislang habe ich bezogen aufs ISG aber noch keine Teste gemacht.

Hoffe ihr könnt mir ein paar Tips geben.


Geschrieben

morgen, ich würde mir das isg mal anschauen, die nervenausstrahlungen könnten natürlich auch daher kommen. Als engpaß käme noch der periformis in frage, nicht die glutmuskulatur eher der periformis, dann dadurch läuft der nerv. Nervenmobi würde ich mal versuchen nicht längs wie laseque durchzuführen sondern einfach auf Bl, und mit dem daumen entlang des nerven nach oben ziehne bis mitte oberschenkel.
Es gibt auch tests wo man ausschließen kann ob der engpaß wirklich von der lws kommt. Dazu mußt du ihn provozieren. z.b aste sitz ext, seitneigung zur betrf.seite da wos ausstrahlt und von oben an den schultern kompression, oder lws flex, seitung zur gegenüerliegender seite und auch wieder kompression.
wenn es da ausstrahlt kommt es def. von der lws

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Beiträge

    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung