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Schmerzen Kniegelenkt


sandra1980

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Geschrieben

Hallo,
hab eine Frage, Patient hat Schmerzen NACH Flex Kniegelenk. Das erste was mir dazu einfällt ist klar der Meniskus. Nun hatte er aber ein MRT gehabt und dort sei alles in Ordnung. Hat jemand noch eine andere Idee ???
Vielen Dank!


Geschrieben

morgen!!
Es gibt bestimmte knietests wo man schonmal an seiner struktur sehr nahe kommt was es sein kann.

1.kompressionstest auf die kniescheibe in verschiedenen winkelstellungen des knies, hier wahrscheinlich ehr in flexpositionen >>>hier testest du einen knorpelschaden unter der patella(bei verschiedenen winkelstellungen kommt es zum unterschiedlichen anpressdruck der patella im gleitlager)

2. passives durchbewegen, für nicht kontraktile strukturen
gegen widerstand für muskulatur (wenn ein knorpeschaden vorhanden ist der kniescheibe kann sich der schmerz dadurch auch erhöhren bei anspannung vom quatriceps)

Eine frage wo sich mir noch stellt, ja wo hat er denn schmerzen, innen oder ausen?
Ruhig auch mal um das knie herumdrücken da gibt es auch bänder, das ausenband macht manchmal probleme.

Der miniscus ist laut mrt in ordnung, hmm
wie schaut es mit der kniebeweglichkeit überhaupt aus? Ist sie eingeschränkt? wie ist das endgefühl? bei fest elastischem stop/endgefühl wenn die bewegung eingeschränkt ist kann auch die gelenkskapsel verklept sein und schmerzen bereiten.

Mehr fällt mir jetzt nicht ein.

Geschrieben

Hi!

Was mir noch dazu einfällt ist:

1.) Varus-/ Valustest (für Ligg. collaterale lat./ med.)

2.) Schubladentest (vordere- bzw. hintere Kreuzband)

Ich hoffe, du weiß wie man die Tests durchführt...

3.) Gelenkkapsel?

4.) Plica mediopatellaris? Da kann man z.B. "irgendwie" die Patella hochheben und untendrunter "massieren" -> habe ich selber noch nicht gemacht, aber ein guter erfahrener Physio hat mir das mal erzählt... und das soll helfen

Spontan fällt mir jetzt auch nicht ein...

Schönes WE!

Lg

Geschrieben

Hi. also da fehlen auf alle Fälle noch mal mehr Daten.

- Wann kommt der Schmerz genau?
- Hatte er einen Unfall oder ist umgeknickt oder so?
- Schwellung? wie Schaut der Recessus aus?
- Wie reagiert er auf Traktion/Kompression?
- Meniskustest (evtl. hängt der Meniskus ja auch Dorsal fest)
- Muskeltests Kraft sowie Dehnfähigkeit


LG Cathi

Geschrieben

hallo,
vielen dank für eure antworten, er ist diese woche und nächst woche leider nicht da, dass ich ihn fragen bzw testen könnte, werde aber danach versuchen nochmal durch die tests herauszufinden woran es liegen könnte.
grüssle

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂

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