Jump to content

Muskelproblem Knie?


fauna

Recommended Posts

Geschrieben

hallo,

meine Mutter hat seit längerer Zeit ein problem mit ihrem linken Bein.
Ich versuche das mal kurz zu erklären:

bei jedem Schritt "gnupst" ein Muskel/ Sehnenstrang (?) in der Innenseite ihres Beines, wenn man das ganze bei Bewegung palpiert merkt man dieses "gnupsen" vom Unterschenkel hoch übers Knie bis in den Oberschenkel hinein und das nur an der Innenseite und dabei dicht am knie..
Das Knie selber macht aber keine Probleme, nur dieses überschnappen bereitet ihr schmerzen.

Zwar bin ich "Jung-Physio" aber hab dennoch nicht wirklich ahnung was da passiert und was man tuen kann, ich selber habe das noch nie so gesehen.

wäre sehr dankbar wenn mir jemand diesbezüglich ein paar Antworten geben könnte.

liebe grüße


Geschrieben

man spürt es wenn man die Hand auf die Innenseite der Wade legt, wenn man an der Innenseite des Kniegelenkes palpiert und auch am Oberschenkel, wiederrum innenseitig.
es liegen keine Fußdeformitäten oder Beinfehlstellungen vor.

könnte es sein das die ischiocruale Muskulatur da irgendwas mit zu tun hat? eine Muskelverkürzung liegt allerdings nicht vor.
Könnte der Ursprung auch in der lendenwirbelsäule liegen? Meine Mutter hatte öfter mal Rückenschmerzen mit Anlaufschmerz, also Morgensteifigkeit. Kam morgens nicht bis an den Boden um z.b eine Hose anzuziehen.

Geschrieben

hallo, das klingt für mich auch erstmal nach ischiocruraler muskulatur, also semitendinosus, semimembranosus, quatriceps innerer anteil? evtl.
Die frage ist, ist es bereits bei passiver bewegung schmerzhaft, also wenn du das bein führst? oder die ischios anspannst, oder mal fragen ob es auch wehtut bei belastung, also trepperuntersteigen vorallem.
Dann hätte ich hier eine idee. Der semimembranosus hat auserdem seinen ursprung am hinterhorn des innenminiscus. Bei Knieext. geht der miniscus über das tibiaplato automatisch nach vorn (das passiert durch anspannung des quatriceps über gewisse fasern des lig patelle, denn die setzen am vorderhorn des innenminiscus an und ziehen dadurch ihn nach ventral)
Somit wird der miniscus nicht eingeklemmt.
Die ischios selbst müssen nicht verkürzt sein, aber seine fascie an der sehne kann verkürzt sein. Dh. bei Anspannung des quatriceps, also bewegung richtung ext. wo der innenminiscus eigentlich nach vorne müsste, wird der miniscus über die fascie, sehne des m. semimembranosus hintengehalten, und zwischen tibiaplato und femurcondylen eingeklemmt. Der miniscus hat schmerzrezeptoren und deshalb könnte es medial wehtun.

Oder die fascie des muskels ist allgemeinverkürzt, und scheurt irgendwie üeber den knochen, dann vielleicht querfriktionen ect. machen.

gru´´ thomas

Geschrieben

he Thomas,

lieben Dank für die Anregungen.

Der Schmerz tritt generell immer bei belastung auf, und ist auch unangenehm bei passiver Führung. Auch dann ist das "überspringen" ganz deutlich zu spüren.

haben es schon mit Querfriktion versucht, an der Knierückseite befindet sich eine schmerzhafte Stelle, neben der Muskelsehne.

Nur löse ich damit den "gnurpseligen" Zustand?
und dann währe doch auch Muskeldehnung der ischios sinnvoll oder?
was hast du noch für Tipps und Anregungen?

lieben Dank im Vorraus

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Beiträge

    • Gast Marilu
      Hallo, vielen Dank für deine Antwort und das Kompliment.  Da ich meine Krankheitsphase mittlerweile so vielen Ärzten schildern musste, sprudelt sie wahrscheinlich schon wie ein Gedicht heraus.  Vielen Dank für diese Hinweise. Glücklicherweise konnte ich meinen Termin in der Physio Praxis so umändern, dass ich wieder eine osteopathische Behandlung erhalte. Ihre Kollegin hat auch ganz tolle Arbeit geleistet, darf wohl aber als Manualtherapeutin die ersten beiden Wirbel nicht manipulieren.  Mein Termin beim Orthopäden war leider ernüchternd. Da ich keine strukturellen Defizite habe per MRT Befund, sei das nicht seine Baustelle. Ich konnte ihn allerdings überreden mich wenigstens noch einmal händisch zu untersuchen. Er stellte fest, dass mein Kiefer nicht richtig arbeitet und empfahl mir eine Zahnschiene zur Nacht. Das sagte meine Therapeutin ebenfalls. Der Termin steht demnächst beim Zahnarzt an. Und ein Rezept für Physiotherapie konnte ich ihm auch noch aus dem Ärmel schütteln. Aber mehr nicht. Er ist überzeugt, dass die Ursache wo anders liegt. Auch die Sehproblematik sei nicht mit der HWS begründbar. Das habe ich auf mehreren Seiten im Internet allerdings bereits anders gelesen und auch meine Osteopathin sagte, dass ein Zusammenhang bestehen kann. Könnte es sein, dass auf Grund der hypertonen Kiefermuskulatur die Augenmuskulatur betroffen ist ? Das sitzt ja alles sehr eng beieinander. Oder wäre der Vagus Nerv auch eine mögliche Ursache für die Augenproblematik ? Sowohl Neurologe als auch Orthopäde finden diese Symptomatik unpassend zu einer HWS Problematik. Der Orthopäde möchte mich nach Abschluss meiner Therapie gerne wiedersehen allerdings nur, weil Zitat: "er es spannend findet ob es was gebracht hat".    Vielen Dank und einen schönen Tag! 
    • gianni
      Hallo Marilu, zunächst muss ich dir ein Kompliment machen, deine Art zu schreiben liest sich wie ein spannender Roman. So wie du uns deine Leidensgeschichte schilderst, gehe ich auch stark davon aus, dass der Übeltäter im hochzervikalen Bereich zu suchen ist. Die Symptomatik, wie Schwindel, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, usw. spricht für sogenannte  vegetative Entgleisungen, das vom "Nervus Vagus" ausgelöst wird. Dieser Vagusnerv muss in irgendeiner Weise provoziert werden um diese Symptome auszulösen. Da du immer wieder berichtet hast, dass die Beschwerden meist in der Nacht oder am Morgen auftreten oder sich verstärken, wäre meine Vermutung, dass eine Bandinstabilität der Wirbel C1-C3 als Ursache möglich wäre. Lass das mal abklären. Am einfachsten von deiner Physio mit "Safetytest" (Sicherheitstests/Provokationstests zur Identifikation struktureller Instabilitäten der oberen HWS) oder über Funktionsaufnahmen im MRT oder Röntgen.    
    • oleroenne
      Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich forsche aktuell im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HSD Hochschule Döpfer in Köln zum Thema Telerehabilitation in der Physiotherapie. Dazu suche ich noch Teilnehmende an einer kurzen Umfrage (ca. 10-15min.). Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Umfrage ausfüllen könnten, und wenn möglich an andere Physiotherapeut*innen weiterleiten würden. Vielen Dank, Ole Rönne     Link: https://www.soscisurvey.de/telereha/

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung