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Behandlung bei Coxarthrose


swetlana

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Geschrieben

Hallo,ich habe ein Pat. zur Behandlung mit beginnende Coxarthrose. Hat Schmerzen nach längerem Sitzen, schmerz in der Leiste,strahlt in die Knie aus. Bei der Bewegung keine Schmerzen. Keine Verkürzungen,keine Kraftdefizite. Was kann ich bei dem Pat. machen. Danke für die Anworten

Geschrieben

Hallöchen,

Ich würde mir mal anschauen ob der Illiopsoas oder der Rectus femoris verkürzt ist. Schau dir auch mal sein Gangbild an. Meist ist es bei Coxarthrose Patienten ja so das sie die Streckung beim Gehen vermeiden,sie haben also eine verkürzte Standbeinphase.

Wenn du auffälligkeiten am Illiopsoas oder rectus feststellen solltest kannst du die dann erstmal mit Dehnung,Friktionen und allgem. Massagetechnicken lockern. Außerdem kannst du das ventralgleiten des Femurs testen (insofern du schon MT Technicken kennst bzw den Kurs schon hast).

Versuche also erstmal herauszufinden ob schon eine Schonhaltung besteht und ganz wichtig ist auch sich die LWS anzuschauen!

LG Athari ;)

Geschrieben

Danke für deine Antwort. Er hat noch keine Schonhaltung entwickelt, Iliopsoas nicht verkürzt, habe ich getestet. Muss noch LWS anschauen. Und Femur gleiten? in der Leiste? Für was? Danke nochmal

Geschrieben

hallo, also schmerzen bei längerem sitzen erklärt sich womöglich durch die kompression des hüftgelenkes in die gelenkspfanne. An den iliopsoas hab ich auch gedacht, vorallem was den iliacus angeht, da würde ich in rl, direkt mit palpation im beckenkamm ran und so quermassage machen anstatt längsdehnung.
Das ganze könnte aber auch einfach nur in die leiste und dem knie ausstrahlen.

Was ich aufjedenfall mit in deiner behandlung integrieren würde, sind hüfttraktionen und vorallem intermetierende leichte kompression um den knorpel wieder aufzubauen, vorallem wenn es sich nur um eine beginnende coxarthrose handelt. Schau mal ob sich irgendwo noch schmerzhafte triggerpunkte verstecken, vorallem durch schonhaltungen.
Das findest du am besten durch isometrisches anspannen verschiedener muskeln heraus. reagiert ein muskel bei dehnung und gegen isometrie schmerzhaft, dann könnte hier ein myofascialer trpkt probleme machen. Bei hüfte vorallem glutaen, periformis, vorallem tractus, add. iliopsoas, rectus femoris. Wenn du nichts findest ist es doch in ordnung.
schau dir die beweglichkeit an, bei beginnender coxarthrose, schränkt ja erstmal die IR, anhand des kapselmusters zu erst ein. Das kann man z.b. behandeln in kombination mit funktioneller weichteiltechnik. Wenn die Irotation eingeschränkt ist, sind meist die AR auch verkürzt. Also Glutaen vorallem. Dazu könnte man Pat. auf die Bauchlage legen, unterschenkel 90 grad anstellen, eine hand rotiert das bein mit dem us hebel in IR, und gleichzeitig mit dem daumen massierst du den Gluteus, periformis ect. Kann man auch gut dabei triggerpunkte behandeln, so hast du zwei fliegen mit einer klappe ;-) 1
1.. mobilisation in die zuerst eingeschränkte richtun in IR
2. schmerzhafte triggerpunkte, und detonisation des womöglich beschwerde machenden muskels
3. durch die gleichzeitige mobilisation und dadurch daß du verschiedene rezeptoren anregst(in der gelenkskapsel, und im muskelgewebe) ergibt sich durch den GATE CONTROL effect eine schmerzlinderung.
>>hüftumgebene muskeln bauen meistens eine schutzspannung auf, wie es in der lws bsp. bei einem hexenschuß ist. Und auserdem durch schonhaltungen da sind triggerpunkte in überlasteter muskulatur keine seltenheit

Die versorgung, stoffwechsel des hüftkopfes wäre ein wichtiger aspekt.
Das könnte man evtl. am ende einer behandlung mit elektrotherapie machen, oder auch ultraschall wäre möglich, auch mit dem aspekt knorpelaufbau.
Wie sieht es mit ernährung des patienten aus? nicht nur überlastung sondern auch ernährung kann für eine mangelversorgung des hüftkopfes ursächlich sein.


Zusammengefasst: Ich würde aufjedenfall mit integrieren hüft traktionen und kompressionen( geht auch schön im schlingen tisch)

-Funktionsmassagen, mit evtl triggerpkt behandlung. ist meist nicht schlecht da du gleich das betr. gelenk auch mobilisierst.

-am schluß evtl. oder im lauf der therapie einheit noch was hüftkopfversorgendes, Strom, ultraschall, sogar BGM hat einfluß auf den stoffwechsel des hüftkopfes.

Gangschule, Schau vielleicht auch mal ob er eine artritis hat. Das findest du heraus indem du ca. 40 sec. dauerhafte traktion in Rl vom hüftgelenk machst, solange braucht die kapsel, bänder um zu reagieren, ist dies schmerzhaft hast du eine gelenkskapselentzündung, dann würde ich anders therapieren, keine traktionen mehr machen, schauen daß die entzündung abklingt. Entzündungsabklingende maßnahmen. Da kann man sich auch mal die Fußreflexzonen des hüftkopfes anschauen, falls du dich auskennst, Akupunktimassage nach penzel ect. oder auch wieder bgm ect.



Geschrieben

Hallo.Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.Konnte ich noch ausprobieren, aber der Pat. geht morgen nach Hause. Schade,jezt weiß ich auch nicht wie weiter geht, er war bei mir nur 3 mal. Ich habe bei ihm noch heute intermittierende Taktionen gemacht und Übungen auf dem Trampolin. Nochmal danke für eure Antworten.

  • 1 year later...
Geschrieben

Hallo Physiobbg,

Du sprichst von Versorgungsfragen. Bei allgemein "normaler" Ernährung inkl. Obst + Gemüse + Eiweiß, aber kein Ernährungsfanatiker, kein Übergewicht - was kann man im Blutbild kontrollieren?
Was braucht jemand mit Coxarthrose besonders an Subs?

Vielen Dank,
Biki

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Sba10985
      Hallo zusammen, ich habe seit etwa 2,5 Monaten Schmerzen im rechten Hoden und komme mit den unterschiedlichen Einschätzungen der Ärzte langsam nicht mehr weiter. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Beginn der Beschwerden: Als die Schmerzen angefangen haben, wurde beim ersten Arztbesuch ohne Ultraschall eine Nebenhodenentzündung vermutet (). Am nächsten Tag bin ich wieder zum Arzt gegangen. Dort wurde ein Ultraschall gemacht, und mir wurde gesagt, dass keine Nebenhodenentzündung zu sehen ist. Ich sollte zunächst 5 Tage abwarten. Nach diesen 5 Tagen bin ich wieder zur Kontrolle gegangen. Ein anderer Arzt hat mich untersucht und meinte dann, es sei doch eine Nebenhodenentzündung, weshalb ich Antibiotika für 10 Tage bekommen habe. Nach 7 Tagen Antibiotika wurde es jedoch nicht besser. Bei der nächsten Untersuchung wurde erneut Ultraschall gemacht und mir wurde gesagt, dass keine Nebenhodenentzündung vorliegt und auch kein urologisches Problem erkennbar ist. Weitere Untersuchungen: Danach wurden weitere Untersuchungen durchgeführt: MRT Becken → unauffällig MRT Lendenwirbelsäule → unauffällig neurologische Untersuchung → ohne Befund Blutwerte → unauffällig PSA-Wert → in Ordnung Auch ein Leistenbruch () wurde im Krankenhaus untersucht und ausgeschlossen. Verlauf der Schmerzen: Am Anfang waren die Schmerzen deutlich stärker als jetzt. Zum Beispiel: Beim Husten hat der rechte Hoden stark weh getan Wenn ich mich nach vorne gelehnt habe (z. B. am Waschbecken) hatte ich Schmerzen Sitzen war sehr schwierig Inzwischen ist es etwas besser geworden, aber die Beschwerden sind weiterhin vorhanden. In dieser Zeit hatte ich auch mehrere sehr starke Schmerzphasen, bei denen ich teilweise vor Schmerzen zusammengebrochen bin. Leiste / aktueller Stand: Mehrere Urologen konnten am Hoden selbst nichts Auffälliges feststellen. Bei der letzten Untersuchung hat ein Urologe beim Abtasten der Leiste direkt neben dem Hoden einen sehr schmerzhaften Punkt gefunden. Wenn dort gedrückt wird, entstehen starke Schmerzen. Im Ultraschall der Leiste konnte jedoch nichts Auffälliges erkannt werden. Der Arzt vermutet trotzdem, dass die Beschwerden von der Leiste kommen könnten und nicht direkt vom Hoden selbst. Zusätzlich habe ich teilweise brennende Schmerzen im Gesäß, überwiegend auf der rechten Seite. Mir ist außerdem aufgefallen, dass der rechte Hoden manchmal anschwillt und später wieder abschwillt. Meine Frage: Hat jemand hier schon einmal länger anhaltende Hodenschmerzen gehabt, bei denen letztendlich die Ursache in der Leiste lag, obwohl im Ultraschall nichts zu sehen war?   Ich wäre sehr dankbar für Erfahrungen oder Hinweise.
    • Gast Matze
      Moinsen,   diese klassische Dehnübung der Hamstrings in liegender Rückenlage mit Oberschenkel oder Fuß nach hinten zu ziehen, ist schon übel.   Sobald ich aber dabei den Fuß nach außen rotiere und dann noch das ausgestreckte Bein nach außen bewege ... ach, Du Alarm. Das ist dann richtig heftig!   Welcher Muskelanteil tut da besonders weh?   Kann dieser verkürzte Muskel auch zu anderen Muskelverkürzungen (Hüftbeuger, Adduktoren) führen?   Kann das zu Schmerzen im unteren Rücken und oberhalb des Beckenkamms führen?   Besten Dank.   VG
    • Gast Apeiron
      Mittlerweile ist mein PPPD-Schwindel teils viel besser, im Alltag kaum noch spürbar. Wenn dann vor allem beim Autofahren nach längerer Pause. Selten nur noch merke ich auch, wenn Schwindelanfall kommt -> dann hilft sofort entspannen = kein Drehschwindel-Anfall mehr seit langem. Auch Nachts Fahrrad ist deutlich besser. Insgesamt ist meine Entspannung nun höher - aber dafür ist auch Routine da bzgl Yoga-Übungen+Vitamin D+Calcium&Magnesium - oder ich habe mich einfach gewöhnt (denn bei Augen zu und auf Schaukel/unter Wasser zB habe ich immer noch keine Orientierung).

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