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Tennisellbogen


physio16

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Geschrieben

Hallo,
meine Schwiegermutter leidet sehr stark unterm Tennisellbogen. Habe versucht Sie schon zu überreden das Sie sich doch Bitte ein Rezept für Krankengymnastik verschreiben lassen soll. Aber Nein Sie hört lieber auf den Hausarzt der Ihr nur Cortisonspritzen und Ruhe verschreibt. Leider ist das als Reiningungskraft und Hausfrau ja gar nicht möglich. Was Sie schon hat ist so eine Bandage zur Kompression die ein wenig die Schmerzen lindert. Könntet Ihr mir Bitte noch weitere Argumente schreiben, warum Sie den sich von einem Physiotherapeuten behandeln lassen sollte und nicht nur auf den Hausarzt hören soll. Bin selber seit letztem Jahr ausgebildete Physiotherapeutin aber Sie will gar nicht auf meine Argumente eingehen.
Mit freundlichen Grüßen


Geschrieben

Das Problem bei Cordison ist. Es unterdrückt die Entzündungsreaktion. Nicht immer ist es sinnvoll die Entzündung zu unterdrücken. Da die Entzündung was völlig normales und physiologisches ist. Beim Tennisellenbogen ist es eine ARt Mikroverletzung am Ansatz der Sehne wo sie in den Knochen geht. Die Entzündung ist die 1. Wundheilungsphase. Was passiert wenn ich diese unterdrücke?
Die Wunde kann einfach nicht richtig abheilen, kommt häufig zum stillstand. Die Folge? Eine chronische erkrankungen die solange man sich immer wieder kortison spritzen lässt nie abheilen kann, da die entzündung immer wieder unterdrückt wird, und wenn die Wunde, der schaden dabei ist abzuheilen wieder das ganze von vorne losgeht. Einfach ein TEufelskreislauf.
Und Ruhigstellen ist so ne sache. Durch das Ruhigstellen, wird der Stoffwechsel wieder schlecht, und die Durchblutung fährt zurück, was wiederum die Wundheilung negativ beeinflusst. Das muss man aber abhängig vom schmerz machen. Ich denke Aufklärung ist net schlecht, denn wenn jemand weis warum was nicht gut ist dann hat man den sog. AHA effekt und lässt sich denke ich leichter davon überzeugen

Geschrieben

Problem bei Cordison ist. Es unterdrückt die Entzündungsreaktion. Nicht immer ist es sinnvoll die Entzündung zu unterdrücken. Da die Entzündung was völlig normales und physiologisches ist. Beim Tennisellenbogen ist es eine ARt Mikroverletzung am Ansatz der Sehne wo sie in den Knochen geht.

Geschrieben

Danke für eure Antworten. Ich versuch Ihr das mal so zu erklären. Für mich ist es klar, das des auf Dauer überhaupt nichts gutes ist, aber Sie vertraut ja Ihrem Hausarzt, und die meisten Hausärzte wissen ja auch gar nicht was man alles mit Physiotherapie wiederherstellen kann.

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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