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Querdehnung der Hüftadduktoren bei Hüft-TEP


torbenmame

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Geschrieben

Hallo,
ich bin mir ein wenig unsicher, ob ich das angebeugte Bein eines Patienten der eine Hüft-TEP hat nach außen gegen mein Bauch fallen lassen darf, oder ob das eine Rotationsbewegung im Gelenk ist.

Meiner Meinung nach nur eine Horizontalabduktion.

Viele Grüße
Torben


Geschrieben

Das ist letzendlich eine Außenrotation in dem Hüftgelenk. Kommt in dem Fall halt drauf an wie weit du das Bein nach außen fallen lässt. Wenn dein Pat. direkt an der Bankkante oder dem Bett liegt dann hast du ja nahezu keine Abd und AR aber wenn du das Bein dann dich etwas weiter nach außen fallen lässt ist das tendenziell eher schädlich, als dass es zur Heilung beiträgt.

LG
Chris

Geschrieben

zugegeben ich habe keine vorstellung was du mit fallen meinst aber etwas fallen lassen wäre mir persönlich zu unsicher ich hab lieber nen festen griff und zieh in die entsprechende richtung oder durch aktive arbeit

Geschrieben

Hi Torben,

Ist auch eine horizontale Abd, doch nichtsdestotrotz bei frischer Tep eher instabilisierend.
Ich würde die Adduktoren auch mobilisierend massieren unter passiver Bewegung, da es meist mehr auf die Geschmeidigkeit und selektive Ansteuerung der Muskulatur ankommt als auf direkte Längenanforderung.
Fallenlassen aktiviert die phasischen Fasern im Sinne einer Schutzreaktion. Oder meinst du kontrollierte exzentrische Aktivität?

Greetz, Chris

Geschrieben

Vielen Dank für die Antworten.

Ich habe mich unglücklich ausgedrückt. Mit Fallenlassen, wollte ich nur die Ausgangsposition (also den Weg dorthin) erklären. Ich schmeiß ja kein Bein durch die Gegend.

Okay, dann kann ich das also für das Berufsleben (in der Reha) dann machen. Habe in der klinischen keine Hüfte, sondern eine Schulter bekommen.

War vielleicht sogar besser.

Viele Grüße
Torben

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  • Beiträge

    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.
    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?

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