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Herzschrittmacher 1 tag alt


lernende

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Geschrieben

Ich habe eine Patienten mit einem Herzschrittmacher wegen entgleisten hypertensiven RR und kurzen aussetzern. Der HSM wurde heute gelegt.
Soweit ich mich erinnere sind die Kontraindikationen doch:

- über linke Seite aufstehen
- Arme über 90° hochheben
- Arme über 90° ABD
- mit linken Arm viel abstützen.. (WARUM ? wegen dem Zug??)
Habe ich da etwas vergessen ???
Meine Frage ist ausserdem was mache ich in der Behadlung mit ihr?? es ist eine ältere dame die sonst viel hockergym im verein macht. vom gehen her ist sie aber sehr schwach zurzeit sie schafft ~15m mit 3 sitzpausen.

wie kann so eine Behandlung aussehen ??

Bin sehr dankbar über jede Hilfe
vielen Dank im vorraus,


Geschrieben

Also ansich hast du mit den Bewegungseinschränkungen schon recht. Dabei geht es erst mal drum, dass sich die Kabel nicht aus dem HSM lösen. Diese sind ja nur aufgesteckt und wenn man da jetzt zu viel Bewegung auf die Kabel bringt könnten die sich lösen, daher sind Endgradige Bewegungen im Arm in der Anfangszeit nicht so gut.

Was du mit deiner Patientin machen solltest wäre auf jeden Fall eine Haltunggschulung für die BWS, da die meisten Patienten nach der Operation in starker Kyphose der BWS sitzen und sich somit die Brustmuskulatur stark verkürzt.
Dann solltest du die Beweglichkeit im Schultergelenk li frei halten. Also z.B. beide Arme auf einen Pezziball legen lassen und dann leicht vor und zurück rollen, bei dem der gesunde (re) Arm noch die Führung übernimmt und dann zunehmend mehr die Aktivität des li Armes fördern und fordern.

Was die Gehstrecke angeht würde ich auch viel mit ihr üben, da dies ja was sehr wichtiges für ihren Alltag ist.
Hast du die Gehstrecke noch vor der OP gemessen, oder schon danach??
--> Es kann nämlich gut sein, dass du da nach der OP schnelle Verbesserungen siehst und die Patientin schnell entlassen wird.

Aber tendenziell würde ich mit ihr viel Gehen, ruhig mit Pausen und dann muss sie lernen sich selbst einzuschätzen, also wie hoch ihr RR und Puls ist und woran sie merkt, dass sie sich etwas zurückhalten muss und langsamer gehen soll bzw. Pause machen.

Was auch noch ganz gut ist, du sagtest ja dass sie viel Hockergymnastik macht, dass du mit ihr ein Programm ausarbeitest, dass sie auch zu Hause oder in der Zeit machen kann wo du nicht bei ihr bist und sie behandelst.
Überleg dir ein paar Übungen die man auf dem Hocker machen kann, die erst mal mit den Beinen anfangen und die Arme nur leicht hinzu nehmen. Dann kannst du sie ja fragen, was sie sonst noch für Übungen auf dem Hocker gemacht hat. Dann habt ihr gleich n gutes Gespräch und dann fühlt die Patientin sich bestimmt auch gut aufgehoben.

Hoffe ich konnte dir weiter helfen

LG
Chris

Geschrieben

hallo Chris

super vielen lieben Dank für deine Antwort. Die hat mir sehr weiter geholfen
:-)

LG
Jenny

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast MAR
      Hallo,   ich hoffe hier auf Hilfe, da ich bisher beim Orthopäden nicht wirklich weiter gekommen bin.   Ich habe seit 2-3 Monaten immer wieder starke Schmerzen im Bereich Po, Oberschenkelansatz innen. Adduktoren, Hüfte. Ich bin männlich, 30 Jahre und eigentlich gut in Form. Nachfolgend habe ich meine Beschwerden und mögliche Ursachen usw. zusammengefasst und hoffe dass mir jemand einen Tipp geben kann was es sein könnte und was ich tun kann.   Die Beschwerden traten erstmals einen Tag nach einer Trainingseinheit mit Pistol Squats auf. Die Übung wurde zuvor über mehrere Monate regelmäßig ohne Probleme ausgeführt. Ein akutes Trauma, Sturz oder ein plötzliches Verletzungsereignis während der Belastung wurde nicht berichtet.   ⸻   Verlauf   Zu Beginn entwickelte sich ein akutes Blockadegefühl im Bereich Hüfte/Leiste/Adduktoren. Die Schmerzen waren zunächst einseitig, breiteten sich im Verlauf jedoch auf beide Seiten aus.   Im akuten Stadium bestanden:   starke Schmerzen beim Gehen mit größeren Schritten - konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen deutliche Einschränkung beim Spreizen der Beine nicht möglicher bzw. stark schmerzhafter Einbeinstand deutlich eingeschränkte Gehfähigkeit konnte nicht mehr auf einem Bein stehen konnte nichts mehr heben   Nach einigen Tagen Ruhe kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Bei erneuter sportlicher Belastung (u. a. Kniebeugen, Joggen, Fußball) treten die Beschwerden sofort wieder auf und bestehen anschließend erneut über mehrere Tage allerdings nicht so stark.   ⸻   Schmerzlokalisation   Die Beschwerden werden beschrieben im Bereich:   Gesäßfalte direkt unterhalb des Gesäßes am Übergang zum Oberschenkel medial (innen) zwischen den Beinen bzw. in der Leistenregion teilweise beidseitig    
    • Gast Seli
      Hallo, ich werde das morgen auf alle Fälle ansprechen mit dem TOS und dem Atlas. Wegen dem Atlas hatte ich ja Montag schon gefragt, aber irgendwie weicht jeder bei dem Thema Atlas aus, da kam ja nur als Antwort das sie denkt das es von der HWS kommt. Sie hat aber ja dann mal oben da wo der Schädelknochen ist rechts und links massiert, also für mich hat es sich so angefühlt wie massieren, was die genau gemacht hat weis ich ja nicht. War aber schon etwas fester. Naja ansonsten hat die an der Schulter oben und zwischen den Schulterblättern viel geknetet, aber eben auch sehr fest. Als ich mich gestern Abend ins Bett gelegt habe, hatte ich auch noch Schmerzen, da hat es auch paarmal bei den Rippen kurz gestochen. Heute ist mein Schwindel erfreulicherweise etwas besser, die Schultern spüre ich noch ziemlich und komischerweise habe ich heute zusätzlich noch ein ziehen im linken Oberschenkel hinten. Diese TOS Tests sind ja nicht gerade kompliziert, habe mal gegoogelt, da geht es ja hauptsächlich darum in bestimmten Positionen den Puls zu fühlen. Ich kriege halt auch keinen anderen Therapeuten dort, weil die alle ausgebucht sind, das ist das Problem. 
    • bbgphysio
      Hallo! Ich würde deine Therapeutin einfach mal darauf ansprechen ob Sie dich nicht auf ein TOS (Thoracid outlet syndrom) testen kann. Hier auch die 1.Rippe. und sich unbedingt auch den Atlas anschauen. Schwindel, Benommenheitsgefühle wenn alles abgeklärt ist aus ärztlicher Seite liegt fast immer an einer Atlasverschiebung.  Du kannst ja sagen daß Du einen Bekannten hast der ein erfahrener Physiotherapeut ist und das gesagt hat. Normalerweise muss eine Physiotherapeutin die Manuelle Therapie das untersuchen könnten. Wenn sie sich nicht auskennt dann würde Ich ganz frech sagen daß DU bitte einen Therapeuten, Therapeutin möchtest die sich da auskennt. 

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