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Kinesio-Tape: Wirkungsweise und Farben

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Geschrieben

Bei all den Kommentaren hier zeigt sich ja sehr schön dass es (wie bei fast allem) vorallem vom glauben des Patienten an die Wirkung abhängt. Ich glaube auch das der Patient intuitiv schon die Farbe auswählt die er gebrauchen kann und die Autosuggestion sollte man nie unterschätzen. Und ob dann die Farbe des Tapes oder das Gefühl zur Farbe bei der Heilung helfen (oder die kombination von beidem) ist finde ich gar nicht entscheidend...

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Geschrieben

"...Ich glaube auch das der Patient intuitiv schon die Farbe auswählt die er gebrauchen kann und die Autosuggestion sollte man nie unterschätzen..."

Dem kann ich ohne Weiteres zustimmen, die Patienten GLAUBEN daran und nur das zählt doch letztlich. Selbst wenn wissenschaftliche Erkenntnisse eines Tages beweisen sollten, daß die gewählte Farbe nicht nur nicht hilft, sondern sogar kontraproduktiv sein kann, ist das dem Patienten, der an die Farbwahl glaubte und immer noch glaubt, herzlich egal...

Geschrieben

Morgen!! Also Ich denke schon daß Farben auch das Gegenteil bewirken können. Als Beispiel ein Fußballspieler. Wenn man seine Wade mit nem ros oder pinken Tape beklebt, wird er vielleicht nicht so die motivation oder leistung erbringen wie eine anderer Farbe, da rosa immer noch als unmännlich, weiblich gilt. Ein läufer der Vielleicht ein schwarzes tape bekam läuft vieelicht schneller. Da auch ein puma schwarz ist, und die Farbe symbolisiert "schnell wie ein schwarzer puma" So hängt das mit sicherheit viel mit der psyche zusammen. Genauso wie irgendwelcher kleidungsstil das selbstbewusstsein verbessert man sich besser fühlt, frauen männer attraktiver, genauso ist es mit den farben.

  • 3 months later...
Geschrieben

Hallo Krolli! Ja so wird es auch in Tape Kursen beigebracht. Die Farblehre gibt es. Es stimmt auch dass rot wärmend wirkt und grün zB. Beruhigend. So sieht man in vielen Arztpraxen grüne und blaue Farben. Rot ist Appetit anregend und sieht man in Imbissen häufig. Trotzdem ist diese Farblehre beim Tapen einfach nur QUATSCH. Farben werden über das Auge aufgenommen und niemals über die Haut. Was wenn dir jemand ein Tape aufm rücken Klept? ;) außerdem kann eine kühlende oder wärmende Wirkung nicht von Eingefärbten Tapes kommen sondern über temperaturreize

Geschrieben

Hallo zusammen
ich tape seit gut fünf Jahren und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist, die Klienten zu fragen, welche Farbe sie mögen. Das erhöht in meinen Augen die Akzeptanz des Tapes und ist am Ende dann das was wirkt.

  • 3 weeks later...
  • 3 weeks later...
Geschrieben

Hallo,
Ich benutze Tape regelmäßig bei Sportlern etc. auch bei chron. Schmerzpatienten hilft es oftmals kurzzeitig. Ich arbeite allerdings auch nicht nach der Farblehre, wenn jmd. eine bestimmte Farbe möchte bekommt er sie. In meinen Fortbildungen wurde aber auch gesagt das die Farbe keine Rolle spielt. Dennoch Placebo diesbezüglich schließe ich auch nicht aus.

  • 5 months later...
  • 2 weeks later...

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Gast
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    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
      Hallo,   hab seit ein paar Tagen so brennende Schmerzen über, am Beckenkamm. Auf der einen Seite mehr als auf der anderen.   Hauptsächlich beim nach vorne beugen und Rotieren und wenn ich zur Seite neige, dann aber auch nicht immer.   Kann jetzt nicht ausmachen, warum und woher.   Was könnten da Ursachen sein? Könnte ich das selbst testen?   Was könnte evtl. helfen?   Danke.   Gruß
    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.

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