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Behandlung bei Amputation

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Geschrieben

Ich habe einen Patienten der vor Monaten eine OS-Amputation hinter sich hat.Also der halbe OS ist amputiert wurden.Ich soll einen Bhdl.Plan aufstellen in dem es vor allem um Arm & Baummuskulatur geht,Haltemomente und die Körperwahrnehmung mit einbringen.Hat schon mal jemand so eine Bhdl.durchgeführt?Bin noch unsicher,wegen der Amputation.Die Wunde heilt bei ihm auch nicht gut.

Geschrieben

Hey...

hab ne Zeitlang im AkutKH in der Gefäßchirugie gearbeitet und hatte dort auch mit einigen Amputationen zu tun...

Mal ein paar Fragen vorab:
Wie alt ist der/die Patient/in?
Wie lange ist die Amputation her?
Bestehen Schmerzen, vielleicht sogar Phantomschmerzen?
Was heißt "die Wunde heilt nicht so gut"?
Ich gehe davon aus, das diesem Pat noch keine Prothese angepasst wurde, oder doch?
Wie sieht es aus mit Kontrakturen und Atrophien der betroffenen und nicht betroffenen Seite?
Wie ist es mit dem Transfer Bett/Sitz ... Sitz/Rollstuhl... evtl. Sitz/Stand auf dem nicht betroffenen Bein???

LG ;-)

Geschrieben

Danke,dass du kir hilft:)Zu deinen Fragen:

Wie alt ist der/die Patient/in?
-53 Jahre

Wie lange ist die Amputation her?
-so ca.7 Monate

Bestehen Schmerzen, vielleicht sogar Phantomschmerzen?
-er spricht manchmal von Phantomschmerzen und tut so,als wäre das andere Bein noch da..

Was heißt "die Wunde heilt nicht so gut"?
-es wurde Haut vom anderen OS auf den Stumpf transplantiert und es heilt nicht.

Ich gehe davon aus, das diesem Pat noch keine Prothese angepasst wurde, oder doch?
-hat er noch nicht,weil ja die Wunde bzw.der Stumpf nicht heilt,er wird wahrscheinlich niemals ne Prothese bekommen.Daraus muss sich dann wahrscheinlich die Bhdl.entwickeln.

Wie sieht es aus mit Kontrakturen und Atrophien der betroffenen und nicht betroffenen Seite?
-nicht betroffene Seite keine atrophien,keine kontrakturen
betroffene Seite,Stumpf leicht atrophiert,leichte kontrakturen

Wie ist es mit dem Transfer Bett/Sitz ... Sitz/Rollstuhl... evtl. Sitz/Stand auf dem nicht betroffenen Bein???
Transfer klappt gut von liegen in den Sitz,von Sitz zum Stand mit Stützen.

Geschrieben

Hey... super schnell... ;-)

Puh... 53 Jahre ist natürlich noch kein Alter, vor allem dann evtl auch noch ohne Prothese. Trotzdem sollte man da die Hoffnung nicht verlieren, vielleicht heilt die Wunde nochmal ab und dann steht einer Prothese evtl nichts mehr im Wege.

Daher wichtig: Dehnung M.rectus femoris und M. iliopsoas (sind immer gleich verkürzt) und Kräftigung der Ischios... damit die Kontakturen nicht weiter fortschreiten... solltest du auf alle Fälle in Rahmen deiner Behandlungen mit beachten.

Zu deinem Behandlungsplan: Bauchmuskelübungen kennst du sicher einige, oder? Die kannst du eigentlich - mit einigen wenigen Einschränkungen - alle mit leichter Abwandlung durchführen.

Übungen für die Arme: Denk an das viele im Rollstuhl sitzen und an Stützen laufen... also ne Detonisierung Schulter/Nacken findet dein Pat sicher super. Auch Mobi, aber vor allem Kräftigung braucht dein Pat jetzt... um das laufen an den Stützen länger auszuhalten...
Hier kannst du z.B. mal an PNF denken (Chopping/Lifting) - da hast du, wenn du resistiv arbeitest, sogar die schrägen BM mit drin. Oder Transfer Sitz/Stand im Armlehnenstuhl... mit exzentrischem Nachlassen zurück in den Stuhl (ADL-Bezug), hier kannst du dann auch Haltemomente einbauen, gleichzeitig hast du Kräftigung UEX der nicht betroffenen Seite.

Körperwahrnehmung - wenn dein Pat das mitmacht - arbeite mit Spiegel. Hier kannst du dann Haltungsschulung im Sitz machen... usw...

Sei kreativ... kannst ganz viel machen. Und wenn du einen lieben Pat hast, frag einfach mal was ihm bisher gut gefallen hat, wenn du während deiner Therapie noch ne Lieblingsübung deines Pat einbauen kannst, hast du IHN auf alle Fälle auf deiner Seite.

Hoffe ich konnte dir ein paar Tipps geben, wenn du noch fragen hast... gerne...
Bis dann und viel Erfolg

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Gast
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  • Beiträge

    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
      Hallo,   hab seit ein paar Tagen so brennende Schmerzen über, am Beckenkamm. Auf der einen Seite mehr als auf der anderen.   Hauptsächlich beim nach vorne beugen und Rotieren und wenn ich zur Seite neige, dann aber auch nicht immer.   Kann jetzt nicht ausmachen, warum und woher.   Was könnten da Ursachen sein? Könnte ich das selbst testen?   Was könnte evtl. helfen?   Danke.   Gruß
    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.

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