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Abrechnung in der PT Praxis


mausy003

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Geschrieben

Hallo,
bin seit kurzem ausgebildete PT und werde in Kürze in einer Praxis anfangen, in der ich auch die Abrechnung übernehme. Kann mir jemand sagen, wie ich mich darauf vorbereiten kann? Gibt es Bücher o.ä. womit ich mich im Vorfeld schon mal beschäftigen kann?


Geschrieben

hi, du machst dir unnötigen streß;-)!!!
glaub mir. Keiner setzt voraus daß du diese sachen gleich auf anhieb kannst, ich sprech aus erfahrung. Habe 4 jahre in ner praxis gearbeite die in nem thermalbad integriert war, und mich traf der schlag soviele sachen.
Die laken kommen hier hin. fertige rezepte kommen in den schupper, die wo noch laufen in das fach. Die karteikarten wo schon abgerechnet sind in das andere fach. Wenn ein pat. neu kommt, muß dies erledigt werden, dann so und so. Kling verdammt komptliziert.

Jetzt arbeite ich nach 4 jahren in ner anderen praxis schon seit 2 jahren. Der ablauf ist wieder ganz anders.
bücher kann schon sein daß es die gibt, aber der ablauf ist in jeder praxis anders, da nützen dir bücher net viel. Da du wissen mußt wo die karteikarten hinkommen. Auch der pat.plan, wie termine eingetragen werden fvariiert. In meiner alten praxis strichen wir neue pat. mit gelbem leuchtstift an, und fange wurde for dem pat. rotes f das rot eingekreist wurde, und strich zum pat. In meiner jetzigen praxis steht der neue patient, nur ein n für neu, und fange auch wieder f, nur pfeil nach oben, in blauer farbe.

Was ich damit sagen will ist, daß du auf jedenfall in alle details eingewiesen wirst. Deine chefs wissen doch daß du schulabgänger bist. Genauso mit den terminen eintragen, das klingt viel am anfang, und ich fand es auch in meiner neuen praxis viel, obwohl ich vorher 4 jahre als pt gearbeitet hab und hier den ablauf kannte. Es ist keine voraussetzung daß du das alles weist. Sowas lernt man net in der schule, daß kommt durch die praxis.

Geschrieben

ein kleiner einblick, wie es abläuft so ungefähr

Der pat. kommt zur anmeldung und bringt sein neues rezept mit. Als erstes muß er für dieses rezept natürich wie beim arzt rezeptgebühr bezahlen. Das sind 10 euro + die entsprechende krankenkasse, aber das mußt du nachschauen gibt es ne tabelle
z.b. pat. bekam 6 mal KG, ist bei der AOK, in der tabelle steht auch z.b 6 mal kg, für die aok = 8,64 euro, also 10 euro + 8,64 = 18,,64 soviel muß der pat. bezahlen, und diesen betrag vermerkst du auf dem rezept. Bei bedarf eine quittung ausstellen, und nicht vergessen die 18,64 in das kassenbuchschreiben, allg. alles was über den ladentisch der praxis geht.

2. Nun muß der pat. noch für seinen heutigen termin unterschreiben, und los kann die behandlung gehen. Einige praxen haben noch nen pat.befund.

Das rezept muß natürlich noch in eine sog. karteikarte, falls der pat. stammkunde ist, oder öfters kommt muß diese karteikarte in einem sog. archiv liegen, also ältere pat. die schonmal ne behandlung hatten, dann kannst du unter dem entsprechenden buchstaben, den namen d. pat. raussuchen und das rezept dazulegen, mußt evtl. nur noch die neue diagnose notieren. Falls der kunde neu ist, dann wird ne neue karteikarte geschrieben.

Hat der pat. alles unterschrieben und das rezept steckt in der karteikarte, dann kommt wird sie in die laufenden karten weggepackt (d.h. laufende sind die pat. die momentan in behandlung sind, das archiv sind die pat. die abgerechnet sind, also nur die karteikarten, und vor nem halben jahr da waren aber zur zeit kein rezept bekommen, erst wenn sie wieder in der praxis auftauchen wird das archiv durchsucht)

Um zeit zu sparen, werden die karteikarten nicht jedesmal einzeln in die laufenden getan, sondern meist in einer art box an der anmeldung gesammtelt. WEnn die therapeuten zeit haben, werden alle karten wieder in den laufenden verstaut.

Ist ein rezept fertig, wird notfalls wenn angekreuzt ein bericht an den arzt verfasst ist aber nix großartiges, die datums wo der pat. da war, vom rezept auf den karton der kareitkarte übertragen, und dann kommt das rezept weg, karteikarte wieder in archiv, auser der pat. kommt n.woche gleich wieder.

Es gibt noch paar sachen wo man auf dem rezept beachten sollte, aber das bekommst du schon mit. ob der arzt nix vergessen hat, und das rezept muß innerhalb 10 tagen angefangen werden, sonst verfällt es, also wenn das rezept ausgestellt war für 1. juni, und der pat. bringt es erst am 2. juli dann geht es net.


Naja mach dir keinen kopf das lernst du schon noch

Gruß Thomas

Geschrieben

Danke für die Tipps.
Also wie der desamte Verwaltungskram abläuft weiß ich, da ich früher schon Abrechnungangestellte in einem anderen Betrieb war, sprich zahnärtzliche Abrechnung. Da ich diese Vorkenntnisse habe, werde ich in Kürze dann auch die Abrechnung in dieser Praxis übernehmen. Und da es ja bestimmte Abrechnungsnummern etc gibt,dachte ich, ob ich mich noch weiterhin drauf vorbereiten sollte. Denn die Abrechnungen sind ja logischer Weise von Beruf zu Beruf und natürlich von Praxis zu Praxis unterschiedlich. Danke also für die Infos. Dann brauch ich mir ja keinen Stress machen:-)

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Gast
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  • Beiträge

    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂

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