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Chronischer dorsaler Oberschenkelschmerz


annika8587

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Geschrieben

Meine Patientin, Leistungssportlerin, hatte seit ihrer Jugend immer wieder Muskelfaserrisse im linken dorsalen Oberschenkel. Seit einigen Monaten kann sie den Sport nicht mehr ausüben, der ihr der Oberschenkel zu starke Probleme bereitet. Sobald sie ins sprinten kommt, gibt es einen starken ziehenden Schmerz. Zudem hatte sie auch Rückenproblematiken im Bereich L1-S1 mit Bewegungseinschränkungen in die ext. Die haben wir sehr schnell und gut in Griff bekommen. Jedoch beim Oberschenkel komm ich nicht weiter. Ich habe es lokal mit Dehnung, Mobilisation und Faszientechniken versucht,habe über den Rücken behandelt und auch visceral geschaut. Nun habe ich keine Idee mehr. Mit was kann der Schmerz noch zu tun haben? Bewegungseinschränkung hat sie keine. Danke für die Hilfe


Geschrieben

hallo annika. schau mal organisch nach. Taste vorsichtig ihren Bauchraum ab. Dickdarm,Dünndarm,Enddarm,Magen,Leber,Nieren. Frag Sie ob sie unter Magen-Darm Problemen leidet! Das können ganz viele Sachen sein! Wenn was druckschmerzhaft ist und sie auch deine Frage zu Magen-Darm Problemen bejat dann schau zusätzlich über ihre Fußreflexzonenpunkte an der Fußsohle nach. Taste hier vorsichtig mit beiden Daumen die untere Hälfte der beiden Fußsohlen ab. Sind auch dort Schmerzen ,hat sie ein organisches Problem das Ursache für ihr Problem mit sein könnte.

Wie hängt das zusammen? Alle Meridiane
des Verdauungstraktes verlaufen auf der Rückseite unseres Körpers entlang. Ganz oft können organische Probleme z.b Dickdarmprobleme ( z.b Krampf der glatten Muskulatur ) Einfluss auf umliegende Strukturen haben z.b Muskeln,Nerven,Wirbel.

Hinzu kommt ihre anfällige Schwäche im linken Bein. Wieso grad das linke Bein? Psychisch gesehn könnte ein Konflikt mit der Mutter bestehen. Frag sie also einfach mal nach Ihren Eltern. Was war mit ihrer Mutter während ihrer Kindheit,Jugend bis hin zu Ihrem heutigen Alter. Versteht sie sich mit der Mutter nicht so gut wie mit ihrem Vater? Besteht ein Konflikt mit Ihrer Mutter ,könnte das ein Indiz für Ihre mütterliche schwächere/anfälligere linke Körperhälfte sein.

Wir sind eine Einheit: Körper,Geist,Seele. 2/3 dieser Einheit ist also Geist u.Seele. Untrennbar !!Rein körperlich ist selten allein ein Problem.

Ich hoffe ich konnte Dir eine andere Blickrichtung zeigen die nicht jedermanns Sache ist.

Unsere Behandlung als Physio sollte immer ganzheitlich sein :)
Viel Glück

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Gast
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  • Beiträge

    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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