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Globussyndrom

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Geschrieben

Hallo liebe Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen,
ich bin erst 17 Jahre alt und sehr sportlich. Ich rauche und trinke auch nicht.. Problem ist, dass ich mich sehr oft verkrampfe. Vor allem in der BWS und HWS.
Schon lange plagt mich das Globussyndrom/-gefühl. Doch es kommt immer in Schüben. In den Sommerferien hatte ich es nicht ein einziges Mal.
Wenn ich meinen Kopf senke, verschwindet es, genauso wenn ich meine Halsmuskulatur dehne. Wenn ich jedoch den Kopf strecke, also in den Nacken lege, so verstärkt sich das Globusgefühl. Ich war deswegen natürlich auch schon bei meinem HNO Arzt. Hat sich dabei den Kehlkopf von innen mit einem Gerät angeschaut. Alles war in Ordnung, war aber auch nur ein kurzer Blick. Trotzdem kommen mir ein wenig Zweifel auf. Unter meinem Kinn kann ich zwei kleine erbsengroße Lymphknoten ertasten. Zudem kann ich meine Unterkieferspeicheldrüse links am Hals ertasten. Ist das normal???
Langsam kriege ich echt bange. Aber ich kann doch nicht wieder zum HNO Arzt gehen. Normalerweise kann man ja keine gesunde Lymphknoten ertasten, oder?

Entweder ist das wirklich was ernstes, wie Tumor, oder es handelt sich um ein muskuläres Problem. Könntet ihr mir vielleicht bitte Übungen vorschlagen, die die Symptome lindern können? So könnten wir ja eine anatomische Veränderung ausschließen.

Mit freundlichen Grüßen
Sportler120

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Gast
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    • Gast Louis
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    • Niemand kann sagen ob Musiktherapie, Yoga u.s.w. dir was hilft das ist klar. Es mag erstmal ungewohnt sein wenn man den Fuß oder Beschwerden in anderen Bereichen des Bewegungsapparates mit für den Laien merkwürdigen Therapiemethoden behandelt. Alle diese Maßnahmen zielen darauf hinaus Zugang zum Zentralen NErvensystem (ZNS) zu bekommen, denn die Schmerzverarbeitung ist nicht an deinen Füßen sondern im Gehirn. Hier wird versucht die Schmerzverarbeitung zu manipulieren oder zu übertrumphen umzuprogrammieren. Man macht sich andere Sinneseindrücke zu nutze, wie z.b. Hören,Sehen ect. Denn auch diese werden im ZNS verarbeitet. Die Patienten die Chronische Beschwerden haben sind oft immer noch lokal fixiert und möchten daß das behandelt wird wo auch der Schmerz ist, das ist aber bei Chronischen Pat. der völlig falsche Therapieansatz. Deshalb klassische Physiotherapie wäre wieder eine Therapie direkt an deinem Fuß mit manuellen Maßnahmen und ;Mobilisatioenen am Fuß evtl noch ergänzend mit Zusatzmaßnahmen wie Ultraschall oder Strom. Das hast Du aber ja alles schon hinter dich und bringt nichts. In diversen Fortbildungen die sich auch mit chronischen patienten auseinandersetzte, z.b. TEnnisellenbogen, behandelten wir fern von den Struktur. Z.b. haben wir einen chronischen Ellenbogenschmerz behandelt indem wir Patienten fahrrad fahren liesen. Oder über die sog. Spiegetherapie. Auch wenn es für dich merkwürdig erscheinen mag. Auch eine Musiktherapie ist eine Option. Und auch wenn es im ersten Augenblick vielleicht nichts mit deinen Füßen zu tun. Deine Füße werden trotzdem behandelt, aber eben nicht da wo es wehtut sondern immer mit dem Hintergedanken Einfluß auf das ZNS zunehmen, hier über die Akustik. Von daher auch wenn ungewohnt kann es sinnvoll sein.  MAn muss sich mal verabschieden immer nur  an den Füßen die Ursache zu suchen. AUch mit der Durchblutugng hat es aus meiner Sicht nichts zu tun. Wenn das so wäre hättest du irgendwann schwarze zehen. Weg von der Fußbehandlung das bringt nichts mehr. Man muss anders ran. Deshalb tut es dir auch gut anspruchsvolle Bewegung zu machen wie z.b. den Berg hochgehen.  Hier wird dein Schmerzreiz übertrumpht. Sinnvoll wäre bestimmt auch Bewegunskurse zu machen. Aquagymnasitik Fitnesstudio ect.   

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