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Kurzzeiteis nach ellenbogenlux.


mario89

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Geschrieben

hi, mein pat hatte vor 4 wochen nach sturz eine ellenbogenlux die konservativ behandelt wurde. er darf nun seit einer woche in der KG mit der mobi beginnen ohne kräftigung. er hat noch relativ große bewegungseinschränkungen in ext und flex. habe ihm bereits erklärt dass er viel des arm selbst passiv oder aktiv bewegen muss, pumpübungen etc wegen der durchblutung(=besser wundheilung) sein ellenbogen ist noch geschollen und sowohl bei flex als auch ext hat er dorsal im bereich olecranon schmerzen (ligament zw. olecranon und epic.lat war gerissen)
habe außerdem traktionen durchgeführt sowie funktionsmassage von biceps+ triceps.
morgen kommt er zur doppelbehandlung da hab ich mir kurzzeiteis zu durchblutungsförderung überlegt. wo kann ich dies überall anwenden, auch direkt auf dem geschwollenen ellenbogen?
was könnte man sonst noch tun um beweglichkeit zu verbessern was momentan zu 100% das behandlungsziel ist? danke schonmal...


Geschrieben

also eis als abschwellende maßnahme würde ich nicht machen, sonst erreichst du genau das gegenteil, eine vasokonstriktion der gefäße. Zur schmerzlinderung könnte man es tun mit einem anderen aspekt, zur verlangsamm des aktionspotenzials von den schmerzfasern, den a alpha fasern.

Die maßnahmen wo du machst sind aufjedenfall schonmal richtig. Ich denke natürlich steht auch die schmerzlinderung erstmal etwas im vordergrund, gefolgt von dem zweiten wichtigen gesichtspunkt beweglichkeit verbessern. Wenn der ellenbogen noch sehr geschwollen ist hätte man noch lymphdrainage machen können.
Bei 4 wochen wär ich auch noch etwas vorsichtiger, da das ganze noch nicht so stabil ist. Von daher erstmal vorsichtig beginnen mit funktionsmassagen ist doch schonmal in ordnung. Auch traktionen zur schmerzlinderung sind nicht schlecht. Erkundige dich nochmal vielleicht was du alles bei dem pat. darfst. oder die bewegung nur führen. rede am besten mal mit dem arzt. so bist du auf der sicheren seite.

Ist die beweglichkeit eingeschränkt wegen dem schmerz? Dann ist es halt ein wundschmerz der vorbeigeht sobald ein paar monate vorüber sind. So wäre auch ein ziel natürlich verbesserung der wundheilung.

Später kann man dann schauen wenn mehr erlaubt ist wie sich das endgefühl anfühlt, fest elastisch kapsulär oder weich elastisch oder kommst du erst gar nicht ins endgefühl rein, das gibt es auch, da vorher schon der schmerz kommt. Dann ist es mit sicherehit noch der wundschmerz. Dann würde ich schon mobilisieren, nicht über den schmerz hinaus aber ein bischen rein , aktiv assistiv, mit pir evtl. zwischendrin traktionen. mehr kannst du erstmal gar nicht machen.

Geschrieben

Danke erstmal für deine mühe...
Bewegung ist eingeschränkt durch den schmerz deshalb auch kein endgefühl möglich.
Das kurzzeiteis ist nicht zur detonisation gedacht sondern zur schmerzlinderung.
Der Patient versucht noch ein Rezept zur lymphdrainage zu bekomme was sich sehr anbieten würde.
Gruß mario89

Geschrieben

na perfekt. Durch die lymphdrainage hast du dann ne gute kombination. So wirktst du auch gut auf seine wundheilung ein. Die schmerzen wo dein Patient hat sind aufjedenfall nichts pathologisches, das dürfte ein ganz normaler wundschmerz sein. Das kannst du ihm ja auch erklären daß der nach einer gewissen zeit wieder weg geht. Vor der mobilisation wenn eis zur schmerzlinderung drauf tust, oder kannst auch danach machen zur beruhigung ist schonmal gut.
Schon etwas in den schmerz reinarbeiten, aber nicht darüber hinaus. Denn schmerz wie du weist ist ein schadensmelder von gewebsschädigenden reizen, ignoriert man den schmerz könnte die entzündungsphase der wundheilung wieder neu aufflammen, und die wundheilung dauert nochmal länger.

gruß thomas

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast MAR
      Hallo,   ich hoffe hier auf Hilfe, da ich bisher beim Orthopäden nicht wirklich weiter gekommen bin.   Ich habe seit 2-3 Monaten immer wieder starke Schmerzen im Bereich Po, Oberschenkelansatz innen. Adduktoren, Hüfte. Ich bin männlich, 30 Jahre und eigentlich gut in Form. Nachfolgend habe ich meine Beschwerden und mögliche Ursachen usw. zusammengefasst und hoffe dass mir jemand einen Tipp geben kann was es sein könnte und was ich tun kann.   Die Beschwerden traten erstmals einen Tag nach einer Trainingseinheit mit Pistol Squats auf. Die Übung wurde zuvor über mehrere Monate regelmäßig ohne Probleme ausgeführt. Ein akutes Trauma, Sturz oder ein plötzliches Verletzungsereignis während der Belastung wurde nicht berichtet.   ⸻   Verlauf   Zu Beginn entwickelte sich ein akutes Blockadegefühl im Bereich Hüfte/Leiste/Adduktoren. Die Schmerzen waren zunächst einseitig, breiteten sich im Verlauf jedoch auf beide Seiten aus.   Im akuten Stadium bestanden:   starke Schmerzen beim Gehen mit größeren Schritten - konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen deutliche Einschränkung beim Spreizen der Beine nicht möglicher bzw. stark schmerzhafter Einbeinstand deutlich eingeschränkte Gehfähigkeit konnte nicht mehr auf einem Bein stehen konnte nichts mehr heben   Nach einigen Tagen Ruhe kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Bei erneuter sportlicher Belastung (u. a. Kniebeugen, Joggen, Fußball) treten die Beschwerden sofort wieder auf und bestehen anschließend erneut über mehrere Tage allerdings nicht so stark.   ⸻   Schmerzlokalisation   Die Beschwerden werden beschrieben im Bereich:   Gesäßfalte direkt unterhalb des Gesäßes am Übergang zum Oberschenkel medial (innen) zwischen den Beinen bzw. in der Leistenregion teilweise beidseitig    
    • Gast Seli
      Hallo, ich werde das morgen auf alle Fälle ansprechen mit dem TOS und dem Atlas. Wegen dem Atlas hatte ich ja Montag schon gefragt, aber irgendwie weicht jeder bei dem Thema Atlas aus, da kam ja nur als Antwort das sie denkt das es von der HWS kommt. Sie hat aber ja dann mal oben da wo der Schädelknochen ist rechts und links massiert, also für mich hat es sich so angefühlt wie massieren, was die genau gemacht hat weis ich ja nicht. War aber schon etwas fester. Naja ansonsten hat die an der Schulter oben und zwischen den Schulterblättern viel geknetet, aber eben auch sehr fest. Als ich mich gestern Abend ins Bett gelegt habe, hatte ich auch noch Schmerzen, da hat es auch paarmal bei den Rippen kurz gestochen. Heute ist mein Schwindel erfreulicherweise etwas besser, die Schultern spüre ich noch ziemlich und komischerweise habe ich heute zusätzlich noch ein ziehen im linken Oberschenkel hinten. Diese TOS Tests sind ja nicht gerade kompliziert, habe mal gegoogelt, da geht es ja hauptsächlich darum in bestimmten Positionen den Puls zu fühlen. Ich kriege halt auch keinen anderen Therapeuten dort, weil die alle ausgebucht sind, das ist das Problem. 
    • bbgphysio
      Hallo! Ich würde deine Therapeutin einfach mal darauf ansprechen ob Sie dich nicht auf ein TOS (Thoracid outlet syndrom) testen kann. Hier auch die 1.Rippe. und sich unbedingt auch den Atlas anschauen. Schwindel, Benommenheitsgefühle wenn alles abgeklärt ist aus ärztlicher Seite liegt fast immer an einer Atlasverschiebung.  Du kannst ja sagen daß Du einen Bekannten hast der ein erfahrener Physiotherapeut ist und das gesagt hat. Normalerweise muss eine Physiotherapeutin die Manuelle Therapie das untersuchen könnten. Wenn sie sich nicht auskennt dann würde Ich ganz frech sagen daß DU bitte einen Therapeuten, Therapeutin möchtest die sich da auskennt. 

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