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BS-OP; Nachbehanldung


juleia

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Geschrieben

Hallo miteinander,

Hab paar Fragen über Nachbehandlungskonzepte nach Bandscheiben-OP´s (va interlaminaren Fensterungen) und Versteifungen:
1. dürfen die Pat. bei euch sitzen? Oder ab wann dürfen sie sitzen?
2. ab wann dürfen sie bei euch die LWS bzw die HWS wieder voll bewegen?
3. wird bei euch nach Versteifungen noch ein Korsett getragen?

Vielleicht hat auch jemand Studien dazu (hab no keine gefunden) - gerade Studien aus Holland oder der Schweiz würden mich sehr interessieren!

Vielen Dank schon mal!
Grüße Jule


Geschrieben

Hi, standartisierte Konzepte sind mir nicht bekannt, da letztlich der Operateur anhand seiner Erfahrung, der eingesetzten OP Technik, der Einschätzung des Größe der Verletzung während der OP und .. und .. und .. der Windrichtung seine Regeln für deine Fragen aufstellt. Das wird sich in meinen Augen nicht Standartisieren lassen, würde mich aber interessieren, wenn du was hast :)

Geschrieben

Naja...nei uns läufts momentan scho nach nem Konzept ab (natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel *gg*): unsere Pat dürfen 10 Tage lang nicht sitzen, sollten sich möglichst gerade von der WS halten und so gut es geht nicht bewegen - nach BS-OP´s; nach Versteifungen bekommen sie eigentlich ein Korsett und dürfen auch nicht sitzen;
In einer anderen Klinik dürfen die BS-Pat 5 Tage lang nicht sitzen - fangen aber in der Klinik schon an isometrische Übungen unter Anleitung zu machen;

Aber gerade das mit dem Sitzen und den Übungen wird ja sehr stark diskutiert, da es meines Wissens weder Studien dafü noch dagegen gibt! Außer ich hab was verpasst! Und mich würde jetzt sehr stark interessieren, was andere davon halten! Bei uns soll das Konzept jetzt auch umgestellt werden...bin mir aber net so sicher ob ich dafür bin!

  • 1 month later...
Geschrieben

Hi,

Bei uns in der Klinik ist das so:
1.

Die Sitzhöhe so wählen, dass die Hüftgelenke nicht tiefer sind als
die Kniegelenke
Sessel mit Rückenlehne verwenden! (ganz nach hinten rutschen und evtl. einen Polster verwenden)
Freies Sitzen: auf Haltung achten (eh klar..aufrecht, etc.)
Allerdings sollte man nicht ewig sitzen, sondern die ersten 2 Wochen höchstens 15 - 20 minuten, aber länger halten es die Patienten meistens eh nicht aus. Dann langsam steigern.

2. wann sie wieder voll bewegen dürfen entscheidet bei uns der behandelnde Arzt. Grundsätzlich gehen wir aber von den Wundheilungsphasen aus (kommte natürlich auch immer darauf an was genau operiert wurde)

3. Grundsätzlich nicht, denn es geht ja darum die segmentale und globale Stabilisation wieder zu bekommen und ein Korsett würde das ja verhindern. Es gibt aber immer wieder Patienten die sehr starke Schmerzen haben ohne und daher ein Korsett verschrieben wird für die ersten paar Wochen(meistens 8),es wird aber versucht so schnell wie möglich wieder abzubauen. Unsere Orthopäden sehen das auch so:)

Therapie gibts bei uns bei Tag 1, Aktivierung/Isomentr.Spannungsübungen/Koordinationsübungen, etc.

P.s. habe leider keine Studien, sorry.

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    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
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      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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