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Flex.defizit nach Knie-Tep


franzi24

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Geschrieben

Hallo liebe Leute,

ich hatte heute mein chirurgie-examen, also heute erstmal den Befund! Der pat hatte eine posttraumatische knietep, 3. woche post op, er ist 45 Jahre alt und hatte vor ca. 20 Jahren einen schweren Unfall wobei er sich sämtliche Brüche an der UE zugezogen hat! Eigentlich ein ganz guter Pat. aber ich weiß nicht so recht ob meine Behandlung für morgen so besonders gut ist!
sein Hauptproblem ist die Flex, er schafft gerade so 90°, ich kann mir allerdings nicht so recht erklären was die Ursache dafür ist. Seine gesamte Muskulatur der UE ist Hypoton und der Quadriceps ist auch nicht verkürzt,also dachte ich,dass ich schonmal nicht detonisieren kann/muss. das knie ist noch geschwollen, das dachte ich als eine Möglichkeit, die 2. hypothese war die fehlende kraft, wobei die passive beweglichkeit nicht ausschlaggebend größer ist als die aktive. ich dachte das vielleicht auch der reccesus noch verklebt ist aber das konnte ich nicht wirklich testen, da die schwellung direkt an der stelle sitzt!

was könnte noch eine Ursache sein, was ich behandeln könnte, hab ich was übersehen??

meine ideen für die behandlung waren/sind:

1.) Resorptionsförderung: vegetativ Th10-12 und in RL mit Hochlagerung und Pumpbew.

2.) Mobi Kieflex: in RL Fersenschaukel und im seitlichen Überhang einen Pezziball vor und zurück rollen

3.) Kräftigung: PNF abgewandelt ohne widerstand am fuß mit KG flex., kann mich nur nicht für eine diagonale entscheiden, dachte eher an standbeinförderung

4.) Beinachsentraining im stand: Fußbelastungspunkte erklären und einhalten, beinachse einstellen und mit betr. bein in Knieflex gehen(Standbein), stabilisierung des knies und dann bew des anderen beines. da habe ich noch bedenken,eigentlich ist der einbeinstand ja nach 3 wochen noch nicht so gut aber gilt das auch bei solch kurzen haltepahsen, weil er hat Vollbelastung!!!

Ich habe das gefühl das es ganz schön viel ist für eine Behandlung aber ich weiß nicht was ich weglassen soll, sodass es trotzdem alles beinhaltet!

Bitte helft mir, gebt mir anregungen und verbesserungsvorschläge, beh. ideen und sonstiges?!

Vielen dank schonmal!


Geschrieben

Hi Franzi,
in der Zeitschrift physiopraxis war neulich ein guter Artikel über Physiotherapie nach Knie-TEP. Ich meine mich zu erinnern, dass da drin stand, dass es auch daran liegen kann, dass die Prothese bezüglich ihrer Winkel schlecht eingebaut ist. Allerdings sind 3 Wochen auch noch keine Zeit, in der das nicht noch werden kann. Vor allem, wenn das KNie noch geschwollen ist. Ich würde daruaf achten, dass es weiter abschwellen kann (also nicht zu viel machen)und ihm aktive Übungen zur Flexionsverbesserung mitgeben. In dem Artikel waren übrigens auch noch ein paar Übungen drin. Lohnt sich.

Viele Grüße!

Geschrieben

hey,

bei der vorgeschicht lohnt sich sicher die Frage, wie es denn mit der Flex vor der OP aussah?

wenn er schon Monate/Jahre nich mehr in voller Flex war, ist die Prognose natürlich schlechter!!

viel erfolg

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Katrin
      Hallo,  im Rahmen meiner Bachelorarbeit befasse ich mich mit dem SINDA und der Frage, ob Physiotherapeut:innen mit Anwendungserfahrung diesen als reguläres Assessment in der pädiatrischen Physiotherapie befürworten. Die Ergebnisse könnten beispielsweise die Grundlage für die Entwicklung eines QM-Standards bilden. Um an Daten und Meinungen zu diesem Thema zu gelangen, wäre ich dir für deine Unterstützung dankbar.   Link zur Umfrage: Fragebogen zur Erhebung der Praktikabilität und Anwendbarkeit des SINDA Vielen Dank für Eure Unterstützung Katrin   
    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße

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