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Wieviel Prozent Abgabe bei freier Mitarbeit?

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Geschrieben

Hallo!
Ich habe eigentlich nur eine Frage,aber meist bilden sich daraus ja dann wieder neue:)

Wieviel Prozent meines Umsatzes muss ich dem Praxisinhaber abgeben,wenn ich als freier Mitarbeiter in der Praxis tätig bin?
Was ist so durchschnitt?
Also wenn in dieser Abgabe Miete der Praxisräume,Nebenkosten und Sprechstundenhilfe mit drin ist ..quasi das komplett-Paket :)

Gibt es dafür irgendwo Infos im Netz/Büchern,wo man das quasi belegen kann?

Danke für Eure Hilfe:)

Geschrieben

Das ist größtenteils Verhandlungssache - soweit ich weiß zwischen 20% und 40%
(die 20% sind aber eher dann, wenn du zb die Hausbesuche übernimmst, da du dann keine Praxisräume und Anmeldung brauchst). Ich denke es wird eher auf 30-35 rauslaufen.

Geschrieben

Mmh... Ich Hör von bekannten ständig,dass man froh sein kann,wenn man 60% abgibt, da ja quasi Miete,Versicherung,Brandschutz usw. Ja miteinberechnet werden.. Ich finde das echt sehr viel,da bleibt ja quasi gar nix mehr,wenn man das Geld für Steuer ,Krankenversicherung usw abgezogen hat. Bin ich jetzt unrealistisch?

Geschrieben

@solala - du meinst alle kosten, die auch von dem, was dir bleibt noch abgezogen werden. wenn du 30% an eine Praxis abgibst, dann musst du von den restlichen 70% natürlich noch deine eigenen Nebenkosten bestreiten .. !

Geschrieben

@stephan:
Das mit den eigenen Kosten ist mir klar:) nein,ich meinte :
Ich meinte,dass mir alle im Umkreis sagen,dass 60% Abgabe an Praxisinhaber (also alles was mit der Praxis zu tun hat) noch das günstigste ist. Die restlichen 40% sind doch quasi dann mein bruttolohn, von dem ich dann nochmals meine EIgENEN kosten abziehen muss (Steuer,Versicherungen usw,was halt sonst so noch nach dem brutto auf dem Lohnzettel steht;)) und DANN,erst dann hab ich also das,was ich auf die Kralle Krieg (also im Falle als Angestellte das netto) von dem dann erst meine monatlichen Fixkosten wie Miete für Wohnung usw abgeht.
Da bin ich doch dann als Angestellte besser dran,oder?
Wie gesagt,ich Krieg hier überall die Info,dass man mit 60% Abgabe an Praxis noch gut dran ist und wenn jemand weniger verlangt,dass bitte die Info,wer,damit Ann dort anfangen kann^^

Geschrieben

Ob,der letzte Satz hinkt^^
Also: wenn jemand weniger verlangt,dann bitte die Info wer und wo,damit man dort anfangen kann (wenn derjenige nicht die Bude eingerannt bekommt)

Falls du Praxen weißt,wo tatsächlich Abgaben von nur 30% an den Inhaber sind (wo sprechstd-Hilfe,praxisbetreffende Abgaben wie Versicherung usw) schon inkl sind... Schreib mir :) denn. Anscheinend ist das nach den aussagen meiner kollegen hier im Umkreis nur Utopie :)

Geschrieben

Also ich bin auch Freiberufler und ich habe die Verteilung 70 zu 30... Also 70 % für mich ...In zu 100% am mich passive Leistung wie Fango an den Praxisinhaber. Es gibt ein gutes Buch meine eigene Praxis..LG Andre

Geschrieben

.. ist aber auch immer von den Leistungen abhängig, die man von der Praxis erhält. Leistet man zb nur Haus- /Heimbesuche, dann ist 20% durchaus machbar, während man bei Arbeit IN der Praxis und Anmeldekraft usw eher 30%-35% findet

Geschrieben

In der Regel hat sich der Satz bei 30% für die Praxis - 70% für den FM bewährt. 60% an die Praxis - das geht gar nicht - der FM muß ja nicht alle Kosten allein tragen; es geht ja um anteilige Mitbeteiligung. Bei sowas guckt der Steuerberater beider Parteien auch mal drauf. ;)

  • 1 year later...
Geschrieben

Hallo solala,
habe seit einigen Jahren eine Vereinbarung mit einer Praxis als FM. Diese sieht eine Vergütung von 90% oder 85% des erwirtschafteten(behandelten) vor.Bei entsprechendem Umsatz z.B. über 1000 kann es dann auch 30% als"Provision" für den Praxisinhaber sein. ...Muss halt verhandelt und im Vertrag festgehalten werden!Mfg

Geschrieben

95 % aller aller Physiotherapeuten kennen sich mit der Rechtslage/Handhabung der freien Mitarbeit nicht aus.
Freie Mitarbeit lohnt sich erst ab 30 Std. wöchentlich, bei 70% vom Umsatz in der Praxis, Hausbesuche 80%.
Darunter lohnt es sich definitiv nicht.

Stefan Konietzko hat das Buch "Der freie Mitarbeiter in der Physiotherapie" herausgebracht.
Er hilft bei der Statusfeststellung:
Antragsformular der DRV-Bund Berlin (V0027& C0031).

http://www.skopinno.de/unternehmen-praxis-risikobeurteilung-freier-mitarbeiter-physiotherapie.html

  • 3 months later...
Geschrieben

70% für dich und 30% für Praxis.
Hausbesuche 80 / 20
Du stellst eine Rechnung mit allen Angaben.
Name Patient / Leistung /KK/ Anzahl
Gesundheitsamt anmelden ,Haftpflicht, Berufsgenossenschaft anmelden

  • 4 months later...
  • 2 weeks later...
Geschrieben

Oh Mann,dann läuft hier wirklich einiges schief. Wie schon geschrieben: 40% sind der bruttolohn. (Nach Abzug Kosten für die Praxis Nutzung ,Versicherung, rezeptionskraft ...) und ihr habt alle 30% Abgabe (nicht Einnahmen). Ich werd das Buch besorgen und wie gesagt: wer noch einen sehr guten phsyiotherapeuten braucht ... Meldet euch ! Das hört sich alles um einiges besser an (Frage: aus welchen Regionen kommt ihr?)

Geschrieben

Also-40%Brutto für Dich finde ich unglaublich....Ich halte es so:Für den FM
70%,bei Rezepten wie MT,MLD,Neuro 75%,HB 80%.
Ich werde nicht reich,habe aber auch keine Bauchschmerzen wenn der FM krank wird.

  • 2 weeks later...
  • 2 months later...
Geschrieben

Hallo,
Ich habe auch einige Zeit als FB gearbeitet und bei mir war es reine Verhandlungssache (70/30 Inch. HB).
Da du ja mind. 2 Arbeitgeber brauchst um dich vor der Scheinselbstständigkeit zu schützen war ich noch im Sport aktiv. Da bekommst du 100 % minus Steuer ;)

Geschrieben

Der FM ist tot.

...wenn man als solcher tätig war oder noch ist, sollte man wissen, das man nicht 2 Arbeitgeber braucht, sondern....????

In einer Physiotherapiepraxis, die Kassen- und Privatpatienten behandelt, kann es grundsätzlich keine Physiotherapeuten als freie Mitarbeiter geben. Dies hat das Bayerische Landessozialgericht in einer aktuellen Entscheidung vom 13. Februar 2014 festgestellt (Az. L 5 R 1180/13 B ER).

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    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
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