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Schmerzen im Ansatzbereich der Glutealmuskulatur


giofromrio

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Geschrieben

Hallo,
ich hatte vor ca einer Woche einen Patienten knapp über 60. Er hat seit einigen Jahren eine Hüft-Tep rechts, mit dieser allerdings keine Probleme. Seit ein paar Tagen hat er Schmerzen im Ansatzbereich der Glutealmuskulatur links. Die SChmerzen sind jedoch nicht direkt am Ansatz sondern leicht nach lateral versetzt. Sie lassen sich durch Druck provozieren, aber auch durch passive HG EXt und Flex. Schmerezn treten ab ca 50° Flex und -20° Ext auf. Also ein sehr geringer Bewegungsausschlag. Die Schmerzen treten stark und einschießend auf, sind jedoch ohne Ausstrahlung ins Bein. Isometrische Kontraktion habe ich leider vergessen zu testen. Der PAtient gibt kein akutes Trauma als auslöder an.
In meiner nächsten Therapie werde ich es mit einer heißen Rolle und eventuell Triggerpunktbehandlung probieren. Leider bion ich darin nicht fortgebildet... Also nach Gefühl. Habt ihr vielleicht noch andere Ideen Vielen Dank udn einen schönen Tag noch!!!!
MFG Gio

Geschrieben

Detonisierung/mobilisierung dem Tractus iliotibialis ja, aber starke Schmerzen lateral sind Hinweis auf ein Entzündung.
LG

Geschrieben

Hi,
der isometrische Test bzw. Widerstand in ABD wäre schon wichtig um Insertionstendopathien auszuschliessen. Wenn er nach der TEP nicht ausreichend Abduktoren trainiert hat, kann es auch eine Tendinose am Glutaeenansatz sein. Lass ihn mal auf dem betroffenen Bein im Einbeinstand für ca. 1 min. stehen. Wenn er dann den typischen Schmerz angibt deutet´s auf eine Insertionsproblematik der Abduktoren hin - vielleicht auch mal zum Orthopäden seines Vertrauens schicken und versuchen ob der Arzt einem Sono des Trochanterbereichs zustimmt. Da sieht man Bursitiden gut.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Matze
      Kleine Korrektur: mit Fuß nach außen rotiert, meine ich Fußpitzen nach innen und Ferse nach außen rotiert.
    • bbgphysio
      Die Gefahr bei der Mobilisation der Kniescheibe ist daß die Nähte auf der Innenseiten und außenseiten wieder aufreißen. Absolut kontraindiziert ist aufjedenfall eine Mobilisation nach außen und innen. Sanftes Mobilisieren nach oben könnte möglich sein. Als Therapeut bin Ich da aber lieber etwas vorsichtig und würde 4-6 Wochen abwarten bis die Heilung fortgeschritten ist, da die Kniescheibe ja verbindung mit dem inneren und außen Band und Kapselapparat  hat. Eine Schwellung kann immer ein Hinweis sein daß etwas zu viel war. Also aus meiner Sicht wirklich vorsichtig in deinem Fall. Patellamobi sind eine wunderbare Technike aus der Manuellen Therapie für die Verbesserung der Kniegelenksbeugung, aber hier ist ja ein direkter eingriff gemacht. Am besten nochmal genau nachschauen was auf den OP bericht, Nachbehandlungsschema steht. Bei Unsicherheit lieber den Arzt anrufen. 
    • bbgphysio
      Guten Morgen, also nachdem beim Facharzt nicht auffälliges festgestellt wurde tippe Ich auf den N.genitfemorale und n.ilioinguinale. Typisch dafür sind Hodenschmerzen und Leistenschmerzen, da dieser hier entlangläuft. Der schmerzehafte punkt in der Leiste neben den Hoden ist eine Nervenaustrittsstelle. Das Problem lässt sich aber physio-osteopathisch behandeln. Wichtig ist ein Therapeut, eine Therapeutin der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat und sich zusätzlich auch mit den Nerven auskennt. Die Nervenengstelle in der Leistengegend muss gelöst werden. Oder du gehst zu einem Osteopathen der sich aufjedenfall damit auskennt. Hast du auch brennen in den Hoden in der Leiste? Brennende Schmerzen im Gesäß scheinen auch von einem NErv zu kommen der vom sog. periformismuskel irritiert wird.    Gruß THomas    

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