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Tuberculum Majus- Fraktur mit Kopfschmerzen


gerlitzen

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Geschrieben

Hallo zusammen,
ich habe eine MRT- gesicherte Diagnose einer Tuberculum Majus-Fraktur re und bereits 6x MT beim Physio erhalten. Seit einiger Zeit plage ich mich nun mit Kopfschmerzen in Verbindung mit einem verspannten Nacken und einer verspannten Schulter li. Gibt es da nach Eurer Erfahrung einen Zusammenhang mit der wohl eher seltenen Fraktur?
Was muß auf einer neuen Verordnung stehen um den ganzen Arm-Schulter-Nackenbereich mit MT mitbehandeln zu lassen?
Meine Physiotherapeutin hält sich sehr zurück und sieht auch eher keinen Zusammenhang zwischen der Fraktur und den nun dazugekommenen Problemen- mein empfinden ist jedoch ein anderes.
Freue mich auf Eure Unterstützung!


Geschrieben

Hallo Stephan,
die Fraktur ist jetzt 6 Wochen alt, wurde aber erst nach einem MRT vor 2 Wochen erkannt. Röntgenkontrolle 1 Tag nach dem Sturz war negativ: Diagnose lautete also zunäschst Schulterprellung und -zerrung. Zu allen Zeiten hieß es bewegen im Rahmen des möglichen.

Geschrieben

Hi, Schmerzen neigen nach 6-8 Wochen dazu sich auszubreiten. Damit und mit der Schonhaltung, die man unweigerlich einnimmt lassen sich die Verspannungen im Schulter/Nackenbereich erklären. Einer der Muskeln (M. Trapezius) reicht vom Hinterhaupt bis zum Schultergelenk - der ist sicher einer deiner größten Kopfschmerz-Verursacher.
Ohne dich befundet zu haben wäre Lockerung durch Wäre und Massage vermutlich eine gute Idee.

Geschrieben

Hallo Stephan,
danke für Deine kompetente Erklärung. Langsam macht sich bei mir Verzweiflung breit, die Schulter tut nur noch weh, egal ob Schonung oder der Versuch sie einfach normal zu belasten und die Kopfschmerzen machen zusätzlich mürbe.Ist ein Bruch nicht nach nun fast 7 Wochen stabil verheilt? Schmerzt das Knochenhaematom noch derart? Meine Physio macht Triggerbehandlung an der verletzten Schulter, die ziemlich schmerzhaft ist, aber für den Tag auch super hilft, aber eben nicht darüber hinaus- vielleicht bin ich auch zu ungeduldig? Ist eine Triggerbehandlung auch im gesammten Schulter- Nackenbereich möglich und was muß dann auf der Verordnung stehen?
Wie schon erwähnt ist meine Physiotherapeutin sehr zögerlich und somit muß man sich, wie so oft selber kümmern.
Liebe Grüße
Luise

Geschrieben

Wenn der Arzt bescheinigt, dass die Fraktur stabil durchbaut ist, dann kann dein Physio Vollgas geben. Die Weichteile im Schulter Nackenbereich lockern sollte sowieso mit zur Therapie gehören.

Geschrieben

Oh man, dann ist meine Therapie wohl sehr einseitig...So kann ich nur hoffen, daß mit abnehmen der Schmerzen irgentwann, sich auch der Rest erholt, was?

Geschrieben

Von hier aus schwer einzuschätzen. Lass dich doch privat irgendwo massieren und den Physio an der Hauptproblemstelle weiter arbeiten?

  • 3 years later...
Geschrieben

Ich habe eine tuberculum majus Fraktur mit schwerer Prellung des oberarms,  die verheilt ist. jetzt  7 wochen nach dem unfall wird mit Physiotherapie die schulter behandelt. 

Weiss jemand, ob es normal ist, dass die schmerzen nun trotz uebungen immer schlimmer werden.

Ich habe außerdem einen gebrochenen fuss und kann dadurch kaum auf kruecken gehen.

Freue mich ueber eure Erfahrungen.

 

Elisabeth K

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Marilu
      Hallo, vielen Dank für deine Antwort und das Kompliment.  Da ich meine Krankheitsphase mittlerweile so vielen Ärzten schildern musste, sprudelt sie wahrscheinlich schon wie ein Gedicht heraus.  Vielen Dank für diese Hinweise. Glücklicherweise konnte ich meinen Termin in der Physio Praxis so umändern, dass ich wieder eine osteopathische Behandlung erhalte. Ihre Kollegin hat auch ganz tolle Arbeit geleistet, darf wohl aber als Manualtherapeutin die ersten beiden Wirbel nicht manipulieren.  Mein Termin beim Orthopäden war leider ernüchternd. Da ich keine strukturellen Defizite habe per MRT Befund, sei das nicht seine Baustelle. Ich konnte ihn allerdings überreden mich wenigstens noch einmal händisch zu untersuchen. Er stellte fest, dass mein Kiefer nicht richtig arbeitet und empfahl mir eine Zahnschiene zur Nacht. Das sagte meine Therapeutin ebenfalls. Der Termin steht demnächst beim Zahnarzt an. Und ein Rezept für Physiotherapie konnte ich ihm auch noch aus dem Ärmel schütteln. Aber mehr nicht. Er ist überzeugt, dass die Ursache wo anders liegt. Auch die Sehproblematik sei nicht mit der HWS begründbar. Das habe ich auf mehreren Seiten im Internet allerdings bereits anders gelesen und auch meine Osteopathin sagte, dass ein Zusammenhang bestehen kann. Könnte es sein, dass auf Grund der hypertonen Kiefermuskulatur die Augenmuskulatur betroffen ist ? Das sitzt ja alles sehr eng beieinander. Oder wäre der Vagus Nerv auch eine mögliche Ursache für die Augenproblematik ? Sowohl Neurologe als auch Orthopäde finden diese Symptomatik unpassend zu einer HWS Problematik. Der Orthopäde möchte mich nach Abschluss meiner Therapie gerne wiedersehen allerdings nur, weil Zitat: "er es spannend findet ob es was gebracht hat".    Vielen Dank und einen schönen Tag! 
    • gianni
      Hallo Marilu, zunächst muss ich dir ein Kompliment machen, deine Art zu schreiben liest sich wie ein spannender Roman. So wie du uns deine Leidensgeschichte schilderst, gehe ich auch stark davon aus, dass der Übeltäter im hochzervikalen Bereich zu suchen ist. Die Symptomatik, wie Schwindel, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, usw. spricht für sogenannte  vegetative Entgleisungen, das vom "Nervus Vagus" ausgelöst wird. Dieser Vagusnerv muss in irgendeiner Weise provoziert werden um diese Symptome auszulösen. Da du immer wieder berichtet hast, dass die Beschwerden meist in der Nacht oder am Morgen auftreten oder sich verstärken, wäre meine Vermutung, dass eine Bandinstabilität der Wirbel C1-C3 als Ursache möglich wäre. Lass das mal abklären. Am einfachsten von deiner Physio mit "Safetytest" (Sicherheitstests/Provokationstests zur Identifikation struktureller Instabilitäten der oberen HWS) oder über Funktionsaufnahmen im MRT oder Röntgen.    
    • oleroenne
      Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich forsche aktuell im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HSD Hochschule Döpfer in Köln zum Thema Telerehabilitation in der Physiotherapie. Dazu suche ich noch Teilnehmende an einer kurzen Umfrage (ca. 10-15min.). Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Umfrage ausfüllen könnten, und wenn möglich an andere Physiotherapeut*innen weiterleiten würden. Vielen Dank, Ole Rönne     Link: https://www.soscisurvey.de/telereha/

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