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schulterdachverengung


minkew

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Geschrieben

hallo leute,
Seit 1,5 jahren habe ich eine schulterdachverengung. Es wurden mir diverse möglichkeiten angeboten, unter anderem eine op, aber ich würde gern wissen, ob man die verletzung auch mit hilfe einer kg behandeln kann.
Über antworten von euch würde ich mich sehr freuhen.
Mfg


Geschrieben

Moin moin,
klar ist Krankengymnastik ne super Alternative zur OP.
Ich würde dir empfehlen deine Rotatorenmanchette zu kräftigen, sprich die Muskeln die deinen Oberarmkopf in der Schultergelenkspfanne zentrieren. Schulterdachverengung bedeutet ja letztendlich dass der Abstand von deinem Acromion zum Oberarmkopf(Subacromialraum) zu eng ist. Der Grund kann zum einen ein nicht zentrierter Oberarmkopf sein der zu weit nach oben steht oder es können Ablagerungen im Subacromialraum sein, dann allerdings ist es schwer Therapeutisch was zu machen.(Nur so als Erklärung)
Beim Training im Schmerzfreien Bereich bleiben, weil es evtl. zu einem Impingement-Syndrom kommen könnte wo die Sehne die durch den Subacromialraum läuft eingeklemmt wird und es abgesehen von starken Schmerzen zu Teilrumpturen kommen kann.
Wenn du ein Rezept zu KG hast müsste der Therapeut dir eigentlich helfen können :)

Gute Nacht :D

Geschrieben

Wichtig ist auch die Adduktion des Armes (Heranführen an den Körper) zu trainieren - diese Bewegung schafft oben Platz :)

Geschrieben

Ich denke da muß man sich einfach noch mal seine anatome anschauen, welche muskeln den schulterkopf nach unten ziehen. Ich hätte jetzt auch die add gesagt (latissimus, teres minor), von den Abduktoren würde ich aber eher den infraspinatus nehmen, also ausenrotatoren.
Was man sich vielleicht auch mal anschauen könnte ruhig mal etwas weiter zu schauen. Wenn das Schulterblatt verdreht ist so daß sich daß schulterdach absenkt, kann es auch zu einem subacromialen engpaß kommen. ODER bei einer falschen positionierung durch eine bws kyphose, schulterprotraktion, steht die gelenkspfanne auch falsch.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Marilu
      Hallo, vielen Dank für deine Antwort und das Kompliment.  Da ich meine Krankheitsphase mittlerweile so vielen Ärzten schildern musste, sprudelt sie wahrscheinlich schon wie ein Gedicht heraus.  Vielen Dank für diese Hinweise. Glücklicherweise konnte ich meinen Termin in der Physio Praxis so umändern, dass ich wieder eine osteopathische Behandlung erhalte. Ihre Kollegin hat auch ganz tolle Arbeit geleistet, darf wohl aber als Manualtherapeutin die ersten beiden Wirbel nicht manipulieren.  Mein Termin beim Orthopäden war leider ernüchternd. Da ich keine strukturellen Defizite habe per MRT Befund, sei das nicht seine Baustelle. Ich konnte ihn allerdings überreden mich wenigstens noch einmal händisch zu untersuchen. Er stellte fest, dass mein Kiefer nicht richtig arbeitet und empfahl mir eine Zahnschiene zur Nacht. Das sagte meine Therapeutin ebenfalls. Der Termin steht demnächst beim Zahnarzt an. Und ein Rezept für Physiotherapie konnte ich ihm auch noch aus dem Ärmel schütteln. Aber mehr nicht. Er ist überzeugt, dass die Ursache wo anders liegt. Auch die Sehproblematik sei nicht mit der HWS begründbar. Das habe ich auf mehreren Seiten im Internet allerdings bereits anders gelesen und auch meine Osteopathin sagte, dass ein Zusammenhang bestehen kann. Könnte es sein, dass auf Grund der hypertonen Kiefermuskulatur die Augenmuskulatur betroffen ist ? Das sitzt ja alles sehr eng beieinander. Oder wäre der Vagus Nerv auch eine mögliche Ursache für die Augenproblematik ? Sowohl Neurologe als auch Orthopäde finden diese Symptomatik unpassend zu einer HWS Problematik. Der Orthopäde möchte mich nach Abschluss meiner Therapie gerne wiedersehen allerdings nur, weil Zitat: "er es spannend findet ob es was gebracht hat".    Vielen Dank und einen schönen Tag! 
    • gianni
      Hallo Marilu, zunächst muss ich dir ein Kompliment machen, deine Art zu schreiben liest sich wie ein spannender Roman. So wie du uns deine Leidensgeschichte schilderst, gehe ich auch stark davon aus, dass der Übeltäter im hochzervikalen Bereich zu suchen ist. Die Symptomatik, wie Schwindel, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, usw. spricht für sogenannte  vegetative Entgleisungen, das vom "Nervus Vagus" ausgelöst wird. Dieser Vagusnerv muss in irgendeiner Weise provoziert werden um diese Symptome auszulösen. Da du immer wieder berichtet hast, dass die Beschwerden meist in der Nacht oder am Morgen auftreten oder sich verstärken, wäre meine Vermutung, dass eine Bandinstabilität der Wirbel C1-C3 als Ursache möglich wäre. Lass das mal abklären. Am einfachsten von deiner Physio mit "Safetytest" (Sicherheitstests/Provokationstests zur Identifikation struktureller Instabilitäten der oberen HWS) oder über Funktionsaufnahmen im MRT oder Röntgen.    
    • oleroenne
      Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich forsche aktuell im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HSD Hochschule Döpfer in Köln zum Thema Telerehabilitation in der Physiotherapie. Dazu suche ich noch Teilnehmende an einer kurzen Umfrage (ca. 10-15min.). Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Umfrage ausfüllen könnten, und wenn möglich an andere Physiotherapeut*innen weiterleiten würden. Vielen Dank, Ole Rönne     Link: https://www.soscisurvey.de/telereha/

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