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Subacromiales Impingement Syndrom


manuel1221

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Geschrieben

Hallo Leute
Ich bin 17 Jahre alt und betrieb knapp 3 Jahre Krafttraining im Fitnessstudio, seit über einem Jahr habe ich Schulter Probleme und seit knapp 5 Monaten habe ich nicht mehr trainiert ( außer Krankengymnastik ). War bis jetzt schon bei ein paar Schulter Orthopäden und habe schon Mrt und Röntgen ( Rechts ) hinter mir. Beides war bis auf ein kleines Knochenmarködem im Acromion unauffällig. Trotzdem vermutet der Arzt ein Impingement des subacromialen Raums und spritzte mir Kortison um die Schmerzen zu lindern. Dies machte die Problematik und die Schmerzen leider schlimmer als zuvor. Nachdem diese akuten dauer Schmerzen nach und nach weniger wurde startete ich die Krankengymnastik, sprich die Rotatorenmanschette und die Schulterblattmuskulatur zu stärken, aber auch meine Haltung ( leichter Rundrücken )zu verbessern und schmerzenden Bewegungen zu vermeiden.Habe auch versucht die Intensität und die Häufigkeit der Belastung richtig anzupassen. Trotz alledem wird der Schmerzt immer stärker und mein Bewegungsbereich wird immer eingeschränkter. Jedes mal wenn es Irgendwie schmerzt pausiere ich und mache auch mehrere Tage Pause, trotzdem wird der Schmerz selber nicht weniger. Bin echt ratlos... Denn wie können die Probleme so groß sein obwohl man auf dem Mrt,dass keine 2 Monate zurückliegt, gar nichts entdecken konnte und kann vielleicht etwas anderes dahinter sein.Hätte es schon mit triggern versucht hat aber mehr Schmerzen verursacht als ich gut gemacht hätte. Falls die Angaben zu ungenau sind kann man da noch genauer rangehen!! Danke im Voraus


Geschrieben

Hi,
welche Muskeln werden denn trainiert? Rotatorenmanschette ist recht allgemein.
Wie sieht es mit verkürzten Muskelsträngen aus, wurde danach mal geschaut?

Geschrieben

Also hauptsächlich die Außenrotation sprich infraspinatus und teres minor und ja die Brust Muskulatur und der latisimus dorsi sind funktionell verkürzt, kann aber die Muskeln nicht dehnen weil ich sonst die Schmerzen verlschlimmere

Geschrieben

Eine Bursitis oder Kalk könnten noch mit im Spiel sein, falls nicht, würde ich folgendes empfehlen:
weiteres Training der Außenrotatoren, sowie Retroversion, weil die beteiligten Muskeln zu einer Vergrößerung des subacromialen Spaltes beitragen.
Außerdem dehnen des Brustmuskels - wie hast du das bislang gemacht? Eigentlich sollte es nicht schmerzhaft sein -> hast du den Oberarm beim Dehnen miteingesetzt? Wahrscheinlich schon, falls die Physiotherapie weitergeht kann er/sie das sonst besser und schmerzfrei machen. Außerdem sollte die seitliche Rumpfmuskulatur gedehnt werden. Dabei wird der Einsatz des Armes wahrscheinlich auch wieder ein Problem darstellen - dann entweder den Arm im Ellbogen gebeugt und innenrotiert lassen oder weglassen/soweit es schmerzfrei geht machen. Dann vielleicht noch unterstützend ein Tape (ob es hilft oder nicht wird sich ja dann zeigen). Das sind die Ansatzpunkte, die ich bei einer solchen Problematik wähle, ob es bei dir hilft muß sich zeigen.
Zum MRT:
a) in zwei Monaten kann sich ja auch schon wieder einiges tun und
b) da es ja in einer schmerzfreien Ruheposition aufgenommen wird, zeigen sich unphysiologische Bewegungsabläufe darauf nicht, falls es an einer muskulären Dysbalance liegt.

(Wenn es schmerzt pausierst du - womit?)

Geschrieben

Hallo!
Sind die Schmerzen bewegungs-/belastungsabhängig?
Sie schrieben ja, dass die Schmerzsituation sich weiter verschlechtert habe... Inwiefern äußert sich das?

Geschrieben

Ich glaube auch das eine Bursitis mit dahinter steckt! Brust gedehnt hab ich ansfangs ganz klassisch über die Schulter, sprich den durchgestreckten Arm gegen einen Widerstand gegenpressen und den Oberkörper leicht in die entgegen gesetzte Richtung rotieren. Kann ich aber nicht mehr machen da es die Schmerzen verschlimmert. Wenn die Schmerzen schlimmer werden leg ich in meinen "Krankengymnastik" Programm eine Pause ein weil dann egal welche Übungen ich mache sei es die Außenrotation, die Adduktion oder die Retroversion der Schulter,aber auch die Depression und die Retraktion des Schultergürtels sind schmerzhaft. Der Plan selber ist so aufgebaut das ich 3-4 mal die Woche für jede aufgezählten Bewegung eine Übung mit 3 Sätzen zu je 20 bis 40 Wiederholungen mache. Es liegt meines Erachtens auch an der Dysbalance zwischen Innnenrotatoren und Außenrotatoren der Schulter aber ich weiß nicht wie ich dem entgegen wirken soll, wenn die Schulter so "beleidigt" ist ?! :(

Der Schmerz ist, bis vor 2 Tagen die meiste Zeit nur in Bewegung spührbar gewesen ( Haare trocken , Tshirt anziehen, Föhnen...) Aber auch nachts wenn ich auf der Schulter schlafe oder den Arm unter dem Kopf einklemme sind die Schmerzen da gewesen, aber seit kurzem habe ich die meiste Zeit schmerzen obwohl ich die Schulter kaum belaste und den Arm so gu wie nie bewege. Die Schmerzen sind seitdem ich mit den Übungen angefangen habe schlimmer geworden. Wobei ich bei jeder Überlastung die Intensität gesenkt habe ! Ich weiß auch gar nicht mehr wie ich noch trainieren soll da ich so gut wie keine Besserung verspüre .... Eher das Gegenteil Könnt ihr mir sagen was ich falsch oder noch machen kann !


...und danke für eure Hilfe bin echt froh über jede Antwort :)

Geschrieben

Es klingt schon nach einer Entzündung. Bis die abgeklungen ist, kannst du m.E. nicht viel machen. Kühlen, zum Arzt gehen und abklären lassen (kann er ohne MRT testen) und im schmerzfreien Rahmen weiterhin bewegen.
Die Übungen sollten immer schmerzfrei durchgeführt werden und können evtl. entschärft werden, aber auch damit würde ich erst weiter machen, wenn die Entzündung abgeklungen ist.

Geschrieben

Also Entzündung ja, lokal begrenzte Bursitis nein...
Einfach aus dem Grund, dass quasi alle Bewegungsrichtungen ähnlich schmerzhaft und nicht trainierbar sind!
Spricht eher für eine (traumatische) Arthritis (da reicht manchmal auch ein kleiner Stoß als Auslöser o.ä.)...
Da ist sportmäßig erstmal Füße still halten angesagt! Nicht ein paar Wochen, sondern so etwas kann mehrere Monate dauern...
Währenddessen ist schmerzfreie Bewegung und eventuell schmerzlindernde Physikalische Therapie bzw. Manuelle Therapie angesagt!

Geschrieben

Hallo!! Nachdem Ich mir das ganze auch mal durchgelesen habe ist meine Ansicht folgende.
Ich schließe mich Holoneternity an.
Eine Bursitits oder Inpingment kann es nicht sein. Der Grund. Bursa ist eine passive struktur und macht nur probleme wenn sie gequetscht ist. Auch das inpingment macht probleme ab 60 grad GHG Abduktion. Ab hier ist der sog. schmerzhafte Bogen der einen engraum zwischen arominion und schulterdach provoziert. Es sind aber noch andere Bewegungen schmerzhaft.
Eine Arthritis oder überlastung der gelenkskapsel wäre möglich wenn der schmerz in allen Bewegungsrichtungen ist. Nur müsste man da nicht auch in Ruhe die schmerzen haben?
Ich würde trotzdem nochmal Muskeltests der ganzen schultermuskulatur machen. provokationstests, um herauszufinden welcher muskel und ansatz überhaupt die probleme macht. Ist es natürlich eine Arthritis dann würde ich diese auch gehen lassen. Festzustellen z.b. wenn es wirklich ein ruheschmerz ist, ein pochender schmerz, überhitzte schulter.
Wenn dies ausgeschlossen ist. Dann kann ich mir vorstellen daß es einfach eine überlastung von mehrere Schulterstrukturen ist. Dies können sehne, muskeln und knochenansätze sein.
Herauszufinden eben durch widerstände in veschiedene bewegungsrichtugnen.
Hier sollte man dafür sorgen daß man die verletzung in der Abheilung unterstützt. Durch sanfte massagetechniken, strom, ultraschall, tape, ect. kein wunder daß dir übungen nicht bekommen. Wenn du z.b. die Ausenrotatoren vom physio aus kräftigen sollst und gerade der infraspinatus hat seine überlastung, verletzung, dann werden deine Beschwerden mehr.
Für ein inpingment wäre es richtig den biceps (über bicepssehne) und AR zu kräftigen um mehr platz unter der akromiondach zu bekommen. Was aber wenn bicepssehne und muskeln überlastet verletzt sind. Dann erreich ich hier mit sicherheit keine schmerzlinderung oder regeneration.
Auch kortison war nicht richtig da es die entzündung unterdrückt. Aber für eine gute wundheilung braucht man die Entzündung, darf also nicht unterdrückt werden.

  • 2 months later...
Geschrieben

Mal alle Nervendehntests durchführen ob alle positiv mit schmerz reagieren. Vielleicht steckt ja eine schulteramyotrophie dahinter. Aber das ist nur spekulation.

Geschrieben

Wenn die schultertests des Schultergelenkes schmerzhaft positiv waren und Tests der hws auf Bandscheibenproblematiken und Blockaden keine Auffälligkeiten aufwiesen, auslösen von schulterschmerzen zB. Dann kann es auch kein Problem der HWS sein.

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