Jump to content

Training nach Patella Dislocation


carsten23

Recommended Posts

Geschrieben

Hallo, ich habe mal eine Frage.

Ich hatte vor kurzen einen Unfall der mit einer PAtella Dislocation endete, also Kniescheibe sprang raus und wieder rein.
Im Endeffekt hat sich auch herausgestellt das ich seid 2 Jahren einen Kreuzbandriss hatte.

Jetzt mal meine Frage, da ich zwar schon Reha und Physio hatte, würde ich dennoch gerne wissen welche Übungen man machen kann um das Knie wieder zu stabilisieren bzw. nutzbar zu machen.

Ich kann mich ganz normal bewegen, habe aber manchmal Schmerzen. Ich gehe auch ins Fittnesstudio, konnte bisher aber leider niemanden finden der mir sagen konnte was man denn mal so für Übungen machen kann mit "solchen" Knien.

Wenn Ihr da einen Tipp für mich hättet wäre ich sehr dankbar.
Aus meinem Arzt und meiner Physiotherapeutin bekomme ich immer so schwammige Antworten ...


Geschrieben

Ich gehe mal davon aus, dass deine Patella nach lateral rausgesprungen ist, wie in den meisten Fällen. Das einzigste was anatomisch wirken kann ist, dass du den Vastus medialis pars obliquus trainierst. Denn dieser kann als einzigster die Patella nach medial stabilisieren.

Einfacher Kniestrecke/Kniebeugen reicht aber nicht um ihm betont zu trainieren. Du musst folgendes machen.
Du übst am Seilzug. Stellst den Seilzug auf Kniehöhe ein. Der Seilzug kommt von lateral an dein Knie ran und umgibt es. Es entsteht sozusagen eine Kraft die dein Knie nach lateral ziehen würde. Das lässt du aber nicht zu. Du stabilisierst dein Bein in der Achse. Wir gehen vom rechten Bein aus. Du machst Squats lunge das rechte Bein ist vorne und vom Seilzug von lateral kommend umgeben. Dann nimmst du eine Langhantel mit Gewicht und führst die Bewegung exzentrisch aus das heißt 1 sek konzentrisch 0 sek pause und 3 sekunden exzentrisch das ganze 12 Wdh 4-6 Serien alle 48 Stunden

Ich muss dir allerdings sagen. Hast du durch das Trauma, dass du hattest das Retinaculum mediale Patellae verletzt durch das laterale rausspringen wirst du nicht so ungeheuere Erfolge haben obwohl du den Pars obliquus trainierst.

Sollte es nichts nützen und es kommt ständig zu rezidivierenden Patella luxationen dann müsste operativ an eine mediale Kapselraffung gedacht werden um die passive Stabilität wieder zu gewährleisten.

Geschrieben

Super, vielen dank für die ausführliche Antwort, das ist endlich mal eine Aussage. Ich werde das gleich mal probieren und mich mal zurückmelden wie die Übung so lief.

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Yoga könnte dir auch weiterhelfen. Durch Stärkung der Beinmuskulatur und erweiterung der Hüftflexibilität wird das Knie stabilisiert und entlastet. Such dir unbedingt einen Lehrer, der dir die Übungen richtig zeigt.

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung