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vordere Kreuzbndruptur


annika135

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Geschrieben

was mache ich bei einem patienten der eine vordere kreuzbandruptur in der 6. woche hat??

darf ich ihn den schon voll belasten??
ich habe mir gedacht auf jeden fall erstmal patellamobi und dann evtl einige kräftigungen durch beinpattern oder hüft-und knieflex gegen wiederstand

oder ist das zu lasch oder zu viel??

gruß annika


Geschrieben

Hallo,

Die Belastung legt der Arzt fest,das musst du deinen Patienten fragen wie er Belasten darf.

Du schaust dir den Patienten am besten erstmal an,denn wenn die Patella mobil ist brauchst du das ja nicht machen. Wichtig ist das du die Ischiocurale Muskulatur kräftigst und viel zur Stabilisation des KG machst.

LG Cathi

Geschrieben

hallo, also da geb ich athari recht, am besten fragst du den arzt wie es denn mit der belastung aussieht. Und du mußt dich immer fragen was ist denn das wichtigste bei einer kreuzbandruptur. Erfahrungsgemäß sind die pat. von der kniegelenksbeweglichkeit eigentlich schon sehr mobil, aber das mußt du rausfinden.
Das wichtigste ist aber natürlich die stabilisation des knies. Wackelbrett unter knie widerstände setzen. Du mußt wissen die bänder haben in unserem körper eine propriozeptive aufgabe. Sind die Bänder geschädigt oder kaputt, können sie diese aufgabe nicht korrekt erfüllen. Sie sorgen dafüßr durch spannungsänderung, indem sie auf zug kommen, durch sog.rezeptoren informationen zum gehirn weiterzuleiten, und das gehirn sagt sich, o.k wir müssen nun den oder den muskel anspannen damit das knie stabilisert wird. Sind die bänder durch ner ruptur kaputt, dann können die infos nicht mehr schnell genug zum gehirn gelangen. Auch wenn eine kreuzbandplastik eingeführt wurde, ist dieses neuromuskuläre zusammenspiel gestört, sprich trotz daß das v.k.b. genäht wurde ect. ist das knie immernoch instabil, und das muß man trainieren.
Deshalb sollte man nicht nur sturr kräftigen sondern auch stabi im neurologischen sinn machen wie wackelbrett unter dem knie.

Und du musst wissen was macht denn eigentlich das vordere kreuzband?
Es verhindert die vordere schublade, also daß das tibaplato nach ventral gleitet. Deshalb würde ich hier keinen quatriceps trainieren, da dieser ja die vordere schublade noch zusätzlich provoziert. Wäre das hinter kreuzband rupturiert, wäre es richtig, da das h.k.b. die hinter schublade verhindert, und der quatriceps ebenfalls. bei v.k.b. wäre also gut den muskel zu kräftigen der die vorder schublade verhindert, das sind die ischucruralen, wenn man die auf verkürzung trainiert halten sie das tibiaplato hinten.

Also wären zwei sachen wie atari schon sagte aufjedenfall schonmal gut.
stabiübungen und ischios auftrainieren. Wenn die patella natürlich fest ist, oder die gelenkskapsel verklept dann natürlich verb. der beweglichkeit, was du machen darfst musst du den arzt am besten fragen.

gruß thomas

Geschrieben

Das sind evtl Standards aber du weißt nie was unter der OP noch gemacht wurde und wie das Knie jetzt aussieht. Außerdem gibt´s verschiedene Methoden ein Kreuzband zu richten.wie schon geschrieben das Entscheidet der Arzt mit der Belastung.

Lg Cathi

Geschrieben

also ich danke euch erstnmal für diese ganzen tollen antworten...ich habe heute den befund aufgenommen und weil er schon ende der 6. woche ist hat er schon vollbelastung (wundert mich ein wenig aber hat der arzt gesagt)

lg
annika

Geschrieben

Die Frage der Fragen ist: Wie ist es operiert worden und was sagt die Klinik?

Kommt er zu Fuß in die Praxis gelaufen?

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂

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