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Behandlung mit Massage

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Geschrieben

Hi. Wir haben im Unterricht eigentlich nie über Kontraindikationen bei Massage gesprochen.
Könnt ihr mir sagen ob folgendes in Ordnung war?
Ich hatte eine Patientin mit Knie Tep, Op ist 1 1/2 Wochen her. Sie hat ziemliche Schmerzen um das Knie rum und ich habe ein wenig massiert. Klar unter berücksichtugung der Schmerzgrenze und die Wunde war auch schon komplett zu.

Dann hab ich da eine Patientin mit leichten Krampadern. Ist das okay wenn man da ein wenig drüber massiert? Habe eher um die Krampfadern rum fester massiert

Und dann eine Patientin mit Y-Prothese. Da massiere ich Schulter Nacken. Ist doch auch in Ordnung oder? Und ich massiere auch ein wenig am Bein, und ihr wurden da wohl die Venen rausgenommen aber da gehe ich ja nicht rüber..... Oder muss ich bei Herzerkrankungen vorsichtig sein mit Massage?

Danke

Geschrieben

Also ich hab gelernt das Krampfadern ne Kontraindikation sind ... eletzendlich ist es aber ja in der Praxis immer auch ein bisschen ansichts sache -> je nach Ausprägung ... allerdings musst du bedenken das nicht alle Krampsadern oberflächlich liegen ... Ansonsten denke ich wenn es schmerzlindernd ist (wie bei deinem Knie-Pat.!) ist es in Ordnung als Teil der Behandlunga uch mal ein bisschen zu massieren ... LG Julia

Geschrieben

Zur ersten Patientin: Ich denke du kannst auf alles Fälle von proximal her massieren -also den Quadriceps.
Du mußt allerdings bedenken:
1. Entzündung sind eine absolute Kontraindikation!!! Wenn das Gelenk also entzündet ist: Finger weg!!!
2. Massiert werden in erster Linie Muskelbäuche und am Knie selber sind davon wenige;)
3. Post-operativ solltest du keine Hyperämisierung provozieren! Aber einen Stoffabtransport, besonders der so. Schmerzmediatoren, kanst du schon fördern.

Du könntest also, um ihr die Schmerzen zu nehmen: proximal massieren, am Knie selber eher Lymphdrainage/ sanftes Ausstreichen und die Narbe behandeln, sobald es freigegeben ist.

Zur zweiten Patientin: Das lass mal lieber... Varizen sind eine relative Kontraindikation, gelten an einigen Schulen auch als absolute Kontraindikation!

ZUr Dritten: Du hast Recht, das man bei Herzpatienten vorsichtig sein muß. Wenn die Patientin allerdings mobilisiert ist, dann ist sie wohl auch in der Lage eine Massage kreislauftechnisch zu verkraften. Beim Aufstehen werden wesentlich mehr Blutmassen bewegt.

Abschließend noch eines: Sag deinen Lehrern einen lieben GRuß - aber die KI solltet ihr umgehend besprechen!

Gruß, Gabi

Geschrieben

Danke für eure Antworten. Hat mir seht geholfen.
Also mit den Krampfadern lasse ich das dann. Ist das denn schlimm wenn ich das einmal gemacht habe?
Und für die y Prothese habens sie Venen am Bein entnommen, aber das ist ja dann nicht schlimm wenn ich da massiere?

Geschrieben

Es ist ja gut gegangen;)

Bei der anderen frisch-operierten...proximal kannste arbeiten (sanft, entstauend arbeiten), ansonsten Finger weg von Narben, Finger weg von veränderten Gefäßen!!!

Massiert werden in erster Linie quergestreifte Muskeln!!!

Gefäße kann man ausstreichen, Lymphgefäße drainieren, aber nicht massiert im klassischen Sinne!!!

Bitte, bitte lass dir die Kontraindikationen von deiner Lehrerin auslisten. Trau dich. Dafür sind Lehrer da - frag ihnene Löcher in den Bauch!!!

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Gast
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  • Beiträge

    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
    • Gast Johannes
      Hallo,   hab seit ein paar Tagen so brennende Schmerzen über, am Beckenkamm. Auf der einen Seite mehr als auf der anderen.   Hauptsächlich beim nach vorne beugen und Rotieren und wenn ich zur Seite neige, dann aber auch nicht immer.   Kann jetzt nicht ausmachen, warum und woher.   Was könnten da Ursachen sein? Könnte ich das selbst testen?   Was könnte evtl. helfen?   Danke.   Gruß
    • RICHTIG! Das bedarf einer manualtherapeutischen Behandlung um das Problem zu lösen. Schwindel und Kopfschmerzen wären nochmal ein Hinweis wo unserer Hypothese nochmal bestätigen daß deine Beschwerden von der oberen HWS, eher dem Atlas kommen. Bandscheibe denke Ich nicht, die würde keinen Schwindel auslösen. Da Schwindel, N.Vaguskompressionen von den ersten beiden Halswirbel kommen kann es die Bandscheibe nicht sein, denn zwischen 1. und 2.Halswirbel gibt es keine Bandscheibe. Deine Schwindel beschwerden kommen daher daß durch eine Atlasverschiebung (1.Halswirbel) die Art.vertebralis komprimiert wird. Diese versorgt das Kleinhirn. Die Beschwerden dürften somit schlimmer werden bei Kopfüberstreckung. Eine reine Massage gerade am Hinterhaupt ist gut, aber zu als Therapie zu wenig. So wie Ich das sehe sollte sich um deinen Atlas, ggf. Axis (C2) gekümmert werden. Der kann verdreht, zur Seite oder/und nach vorne verschoben sein. Aufjedenfall brauchst Du ein Rezept für eine Manuelle Therapie um das Problem zu lösen. In der Praxis aufjedenfall nachfragen ob sich jemand mit dem Atlas auskennt. # L.g.

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