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Silverskjöld Test


silvia_tirol

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Geschrieben

Hallo,

ich habe folgende Frage.
Um die Beweglichkeit des OSG zu testen, wird das Bewegungsausmass bei gebeugtem und gestrecktem Knie beurteilt, um den Dehnungszustand des M. Gastrocnemius von dem des M. soleus differenzieren zu können.
M. soleus ist bei gebeugtem Knie entspannt. Das verstehe ich. Aber.
Ist der M. gastrocnemius überwiegend verkürzt, ist die Dorsalextension des OSG bei gebeugtem Knie gegenüber der Kniestreckung verbessert.
Für mein Verständnis, wäre das umgekehrt der Fall. Aufgrund der Beugung im Knie (M. gastrocnemius) verspannt sich die Achillessehne, weil M. gastrocnemius ja arbeitet, wieso habe ich dann bei der Kniebeugung eine bessere DE im OS?


Geschrieben

Das schriftliche Ausformulieren ist nicht meine Stärke, ich hoffe, du verstehst es trotzdem, denn eigentlich ist es ganz easy.
Der M. gastro macht zwar aktiv eine Knieflexion, muss aber bei der Durchführung des Tests nicht arbeiten, da die Ausgangsstellung passiv gehalten wird, ist also nicht angespannt (ich glaube, hier liegt dein Denkfehler).
Zur Dehnung entfernt man Ursprung und Ansatz voneinander. Der M. gastro überspannt Knie und SG, der M. soleus nur das SG.
Das heißt, dass der M. gastro bei gestrecktem und gebeugtem Knie ein unterschiedliches Dehnungsausmaß erreicht. Bei gestrecktem Knie ist er quasi schon "auf Vorspannung", deshalb kann die Dorsalextension nicht mehr so ausgeprägt sein wie bei gebeugtem Knie. Den M. soleus beeinflusst die Stellung des Knies hingegen nicht.
Ich hoffe, man versteht es einigermaßen. LG

Geschrieben

Hallo! Kayday hat eigentlich alles richtig gesagt. Ich möchte es dir aber an einem Beispiel nochmal zeigen um das Ganze besser zu visualisieren. Stell dir vor du hältst zwei gleich lange Zügel (enden) eines Gummibandes in den Händen. Die rechte Hand stellt das Kniegelenk dar, die Linke dein oberes Sprunggelenk. Wenn du nun das Gummiband mit der rechten Hand nach rechts in die Länge ziehst und in dieser Position hältst wird es für dich schwierig sein das Band mit deiner linken Hand genausoweit nach links zu bewegen. Die Länge langt nicht mehr aus da deine rechte Hand schon vieles von der Flexibilität des Bandes ausgeschöpft hat. Damit du mit deiner linken Hand das Gummiband weiter nach links bringen kannst musst du etwas Zug Mit deiner rechten Hand nachlassen. D.h. Da bei der knieext. Der gastrocnemius(zweigelenkiger Muskel) am knie( rechte Hand) auf Spannung ist, hier schon virgedehnt ist, kann das osg nicht mehr soweit in d´ext gehen(linke Hand) also muss man etwas band wieder nachlassen indem man etwas in die Kniebeugung geht. Also mit der rechten Hand etwas Gummiband nachlässt .

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Manuela
      Hallo, danke für die Antwort. Was macht denn ein Physiotherapeut da genau wenn ich mit dem Rezept hingehe? Tastet der alles ab und massiert an den Verspannungen oder macht der Übungen mit mir? Kann der irgendwie feststellen woran das alles liegt also ob an der HWS oder Gleichgewichtssystem? Ist das schmerzhaft? Schlimmer werden kann es dadurch aber nicht oder? Also ich will auf keinen Fall das der Schwindel und die Benommenheit stärker wird, das ist so schon ziemlich unerträglich. Ich habe das ja den ganzen Tag durchgehend, wobei es an manchen Tagen schlimmer ist und an manchen Tagen etwas weniger, aber ganz weg ist es nie. Hast du einen Verdacht was ein sein könnte, also woran es liegen könnte diese ganzen Symptome? Gibt es irgendwas was ich selber tun kann also irgendeine Übung oder was ausprobieren was es vielleicht besser werden lässt? Viele Grüße 
    • Gast Seli
      Hallo, ich habe das jetzt bestimmt schon 3 Monate, ich schlafe auf dem Rücken mit leicht erhöhten Oberkörper und morgens ist die Verspannung zwischen den Schulten im Bett am größten und da kribbeln auch beide Arme, sobald ich aufstehe wird es besser, allerdings kommt da dafür der Schwindel bzw. Benommenheit, den ich im liegen nicht habe. Durch die Bewegung wenn ich aufstehe wird die Verspannung besser, mache auch manchmal eine Wärmflasche drauf, das kribbeln in den Armen ist dann weg.  Viele Grüße
    • MathiasBerlin
      Hallo Mona, das klingt tatsächlich nach einem typischen Morbus-Schlatter-Schub während eines Wachstumsschubs. Ein leichtes Spüren der Stelle ist meist noch okay. Wenn die Schmerzen während des Trainings deutlich zunehmen, sie danach humpelt oder die Beschwerden am nächsten Tag stärker sind, war es eher zu viel.   Dehnen, Radfahren und Kühlen sind sinnvoll. Zusätzlich kann eine Kräftigung von Hüfte und Rumpf helfen. Oft ist aber die wichtigste Maßnahme, die Trainingsbelastung vorübergehend etwas anzupassen.   Die gute Nachricht: Das Problem ist meist lästig, heilt aber mit der Zeit wieder aus.   Viele Grüße 🙂

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