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chronische achillodynie


mario89

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Geschrieben

hi leute,
habe ein patient (mitte 40) der seit über 15 jahren über achillessehnenprobleme bds klagt. besonders beim joggen, genauer beim auftreten des fußes kommen die beschwerden. er hat schon alles ausprobiert: von einlagen über verschiedene schuhe, stoßwellentherapie, PT und und und. doch geholfen hat nichts so recht. jetz wo er seit etwa 2 monaten nicht mehr joggt hat er deutlich weniger probleme.
was habt ihr noch so für ratschläge was besonders die CHRONISCHE achillodynie angeht?
was ich bisher gemacht habe: detonisation wade, triggerpunkte, funktionsmassage, PIR wade, anleitung autodehungen, ultraschall...
der patient ist sehr fordert und will unbedingt dass ich sein problem in den griff bekomme, von dem her steh ich etwas unter druck ;)
danke schon mal


Geschrieben

hallo, bei beidseitigem Auftreten sollte man sich immer das Segment (S1) mit anschauen und behandeln. Ultraschall wirkt eigentlich nur ab 2,0 Watt Dauerschall. Versuche es einfach mal.

Geschrieben

Zuerst einmal: NICHT UNTER DRUCK SETZEN LASSEN - der Typ hat 15 Jahre Probleme und jetzt solls mit nem 6er Rezept weggehen undnatürlich nie wieder kommen .. klar .. wir können zaubern .. und darf natürlich nicht weh tun!

Chronische Achillessehnen sind meist durch kleine, einwachsende Kapillargefäße in die Sehne geschädigt. Ein guter Weg hier ist kontinulierliches Dehnen.

Les dir mal Achillessehnenbeschwerden.de durch - und meine Kommentare auf den obersten Blog-Post

Geschrieben

Hi Mario,
ich würde mir auf jeden Fall mal die BWS ansehen (trophisches Segment), vielleicht gibts da ja ein Problem. Achillessehne ist ja von Haus aus schlecht versorgt.
Desweiteren sollte er mal konsequent für 6 Wochen die Wadenmuskulatur trainieren (Klassiker: Vorfuß auf Treppe und Ferse heben; ca. 20-30 WH, 3 Sätze, 3x/Woche). Viel Erfolg, laß Dich von Pat. nicht unter Druck setzen. wir können nicht allen helfen!

Geschrieben

Sorry Leute, wenn man Hufe klappern hört, denkt an Pferde nicht an Zebras .. zu deutsch: denkt an das Wahrscheinlichste und das ist einfach die chronische Überlastung - der Typ ist JOGGER!

Die Übung wie beschrieben ist nicht effektiv genug! Wenn man konzentrisch und exzentrisch wechselt, führt man Arbeit im Muskel aus und das führt zu besserer Durchblutung und löst das Problem nicht!

"Die Übung die ich meine ist folgende (Beispiel für RECHTE Sehne!)



Du steigst mit dem linken Bein auf eine Treppenstufe hoch und setzt das rechte nach (Sinn: nicht mit der Seite die du dehnen willst konzentrisch hoch). Dann den rechten Fuß nur mit dem Ballen auf die Stufe aufstellen und quasi über den Fuß wieder runtersteigen. Dabei muss der rechte Fuß mit der Ferse tiefer kommen als die Stufe - um richtig Dehnung da rein zu bekommen.

Das ganze 40x wiederholen für die eine Seite und erst dann wenn nötig auf die andere Seite wechseln.

Ziel ist es die Sehnenfasern so weit unter Dehnung zu setzen um darin sprossende Kapillargefäße "auszupressen" und zusätzlich die Faserstruktur wieder zu glätten. "

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast MAR
      Hallo,   ich hoffe hier auf Hilfe, da ich bisher beim Orthopäden nicht wirklich weiter gekommen bin.   Ich habe seit 2-3 Monaten immer wieder starke Schmerzen im Bereich Po, Oberschenkelansatz innen. Adduktoren, Hüfte. Ich bin männlich, 30 Jahre und eigentlich gut in Form. Nachfolgend habe ich meine Beschwerden und mögliche Ursachen usw. zusammengefasst und hoffe dass mir jemand einen Tipp geben kann was es sein könnte und was ich tun kann.   Die Beschwerden traten erstmals einen Tag nach einer Trainingseinheit mit Pistol Squats auf. Die Übung wurde zuvor über mehrere Monate regelmäßig ohne Probleme ausgeführt. Ein akutes Trauma, Sturz oder ein plötzliches Verletzungsereignis während der Belastung wurde nicht berichtet.   ⸻   Verlauf   Zu Beginn entwickelte sich ein akutes Blockadegefühl im Bereich Hüfte/Leiste/Adduktoren. Die Schmerzen waren zunächst einseitig, breiteten sich im Verlauf jedoch auf beide Seiten aus.   Im akuten Stadium bestanden:   starke Schmerzen beim Gehen mit größeren Schritten - konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen deutliche Einschränkung beim Spreizen der Beine nicht möglicher bzw. stark schmerzhafter Einbeinstand deutlich eingeschränkte Gehfähigkeit konnte nicht mehr auf einem Bein stehen konnte nichts mehr heben   Nach einigen Tagen Ruhe kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Bei erneuter sportlicher Belastung (u. a. Kniebeugen, Joggen, Fußball) treten die Beschwerden sofort wieder auf und bestehen anschließend erneut über mehrere Tage allerdings nicht so stark.   ⸻   Schmerzlokalisation   Die Beschwerden werden beschrieben im Bereich:   Gesäßfalte direkt unterhalb des Gesäßes am Übergang zum Oberschenkel medial (innen) zwischen den Beinen bzw. in der Leistenregion teilweise beidseitig    
    • Gast Seli
      Hallo, ich werde das morgen auf alle Fälle ansprechen mit dem TOS und dem Atlas. Wegen dem Atlas hatte ich ja Montag schon gefragt, aber irgendwie weicht jeder bei dem Thema Atlas aus, da kam ja nur als Antwort das sie denkt das es von der HWS kommt. Sie hat aber ja dann mal oben da wo der Schädelknochen ist rechts und links massiert, also für mich hat es sich so angefühlt wie massieren, was die genau gemacht hat weis ich ja nicht. War aber schon etwas fester. Naja ansonsten hat die an der Schulter oben und zwischen den Schulterblättern viel geknetet, aber eben auch sehr fest. Als ich mich gestern Abend ins Bett gelegt habe, hatte ich auch noch Schmerzen, da hat es auch paarmal bei den Rippen kurz gestochen. Heute ist mein Schwindel erfreulicherweise etwas besser, die Schultern spüre ich noch ziemlich und komischerweise habe ich heute zusätzlich noch ein ziehen im linken Oberschenkel hinten. Diese TOS Tests sind ja nicht gerade kompliziert, habe mal gegoogelt, da geht es ja hauptsächlich darum in bestimmten Positionen den Puls zu fühlen. Ich kriege halt auch keinen anderen Therapeuten dort, weil die alle ausgebucht sind, das ist das Problem. 
    • bbgphysio
      Hallo! Ich würde deine Therapeutin einfach mal darauf ansprechen ob Sie dich nicht auf ein TOS (Thoracid outlet syndrom) testen kann. Hier auch die 1.Rippe. und sich unbedingt auch den Atlas anschauen. Schwindel, Benommenheitsgefühle wenn alles abgeklärt ist aus ärztlicher Seite liegt fast immer an einer Atlasverschiebung.  Du kannst ja sagen daß Du einen Bekannten hast der ein erfahrener Physiotherapeut ist und das gesagt hat. Normalerweise muss eine Physiotherapeutin die Manuelle Therapie das untersuchen könnten. Wenn sie sich nicht auskennt dann würde Ich ganz frech sagen daß DU bitte einen Therapeuten, Therapeutin möchtest die sich da auskennt. 

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