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Befund Hüft-Tep


semitendinosus

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Geschrieben

Hallo Allerseits!

Bin zur Zeit im Chirurgiepraktikum und sollte eine Hüfttep-Patientin befunden...manches war mir da einfach unklar....vielleicht kann mir ja jemand helfen.Also, klar ist ja, dass keine Rot und Add und Flex über 90° erlaubt sind. Sie hat Vollbelastung, 9. Post-OP- Tag. Muskelwert 4 und 5 dürfen wegen der Widerstände die man setzen müsste nicht getestet werden, liege ich da richtig? Hatte auch ein Problem bei der Messung der Extension. BL lässt man ja nicht ausführen, SL ist zu unsicher, da könnte das Bein ja in Add fallen. Im stand ist die Patientin zu unsicher und die Sturzgefahr zu groß.Messe ich dann einfach keine Extension/ Abd aus diesen positionen? Ebenso die passive Beweglichkeit, wird die getestet, oder ist das zu heikel? Vielleicht kann mir ja jemand der etwas erfahrener ist weiterhelfen, wäre echt nett...


Geschrieben

Hallihallo!
Also, wenn deine Patientin im Akuthaus ist, würde ich auch nur bis zum Dreier Wert testen. Da sie aber Vollbelastung hat, dürftest du sie in der Reha schon weiter testen.
Zu den ASTEn. BL mögen die meisten nicht,wir haben gelernt, den Stand zu nehmen und den Oberkörper auf der hochgefahrenen Bank abzulegen, so dass nur wenig Druck unter den Füßen ist. Das sollte ein TEP - Patient tolerieren...
Was die Abd angeht. Leg in RL einen Block o.ä. unter das operierte Bein, und lass den Pat dann in SL drehen, dass das OP - Bein oben liegt, so kannst du auf Nummer sicher gehen, dass das Bein nicht in die Add fällt...

Hoffe, dir weitergeholfen zu haben.

Gruß

Geschrieben

Vielen Dank für deine Antwort, so dachte ich mir das eigentlich auch, aber so sicher war ich mir da nicht...

Geschrieben

Halli Hallo möchte auch mal einen Beitrag leisten...Ich bin ja auch noch in der Ausbildung aber wir haben es auch so gelernt dass man die ext. im stand misst und der oberkörper aufliegt...bei meinen ersten praktikum kamen die patienten mit der Rolle zwischen den Beinen gut klar. sie fühlten sich sicher.

Geschrieben

hallo, also, ich finde ihr macht das alle viel zu kompliziert;) ich weis daß man in der ausbildung mufus in verschiedenen astes testet, bei uns war das im fach befund dran. Hatten auch ein extra buch über mufus, völliger blödsinn und überhaupt nicht praxisrelevant. Auch was da heute so gelehrt wird. Man muß klar wissen was die einzelnen mufus bedeuten. ABer...für einen 3 er wert müßtest du ja den pat. jedes mal so drehen, daß das bein gegen die schwere arbeitet. Im prinzip von rl zur sl dann in die bauchlage, um die hüftextensoren zu testen. Das so ein quatsch immer noch beigebracht wird.

Zu den mufus, wenn der patient vollbelastung hat, und die fäden sindt schon herausen ist doch die wunde ausen schon vernarbt, also kann sie schon gar nimmer aufklaffen. WEnn du du muskelwerte isometrisch testet, ist das doch überhaupt kein problem, also widerstand geben aber keine bewegung.
MAchts nicht so kompliziert. Mit dem befund fangt ihr ganz normal in Rückenlage an, das ist die bgeste aste, und testet all das was hier möglich ist auch die gelenksmessung. macht auch ne tabelle.

z.b. gelenksmessungen rechts links
hüfte flex-ext
abd add
ir ar
knie flex ext
.
.
. usw das sebe mit den mufus, nehmt nicht den muskel, sondern die bewegungen in der der pat. schwach ist, wenn dein lehrer fragt kannst ihm immer noch den muskel nennen. Also abd 4 denn muskeln haben ja dreidimensonale bewegungen ist zu kompliziert da du ja schon mindestens 2 muskeln hast die die hüftabd. durchführen.
Und schätzt das ganze. In Rl, fangt ihr mit dem betroffen bein z.b. an
mufus. Bein aufstellen und in die verschiedenen richtungen den pat. drücken lassen, isometrisch. also in hüftflex, abd, ext. Add und rotationen streicht ihr eben raus. Und mal ehrlich du wirst doch merken ob da gar nix geht im bein, wenn er das bein nicht mal mehr oben halten kann ja dann hat er nen zweier wert. wenn er volle power das bein in abd bringt ist es t5 wenn er nicht die ganze kraft hat 4, wenn er plötzlich aufgibt nach 3 sec. dann 3 er wert.
und es ist doch egal ob er nen 3 er oder 4 err wert hat, der muskel ist abgeschwächt und das ziel ist es ihn zu tranieren.

Gelenksmessung das selbe, was nicht geht wegglassen, also rotationen add.
ihr braucht keinen winkelmesser versteift euch net so darauf. Ihr müsst die normwerte ungefähr im kopf haben, und jeder weis doch was 90 grad hüftflex sind, hat er weniger dann sind es halt nur 80, und wenn du 70 grad hinschreibst ist auch net schlimm, aber du erkennst ein defizit. Abd kannst du auch schätzen. und mit der hüftext. das wäre in rl das einzige was dir fehlt, das würdest du beim gehen z.b erkennen, ob er ein hüftext, gut hinbekommt und wenn nicht, dann schreibst irgendwas hin. Dann gehst du weiter in den sitz und hier kannst du z.b. nochmal den quatriceps auf mufu testen.

  • 2 years later...
Geschrieben

Ich bin zwar auch erst in der Ausbildung aber ich hatte auch einen Pat mit HG TEP. Die ext habe ich einfach in RL gemessen. Pat muss einfach das Bein nach unten spannen dann habe ich gemessen und hatte meinen Wert. Die Abduktion kannst du ja auch dann einfach in RL messen. Die passive Beweglichkeit so weit ich weiss darf man nicht testen.



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Gast
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  • Beiträge

    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂

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