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Schultersteife -(Frozen Shoulder)- Anleitung, YouTube Videos


Thomas29

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Geschrieben

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/gesundheit/themenuebersicht/medizin/schluesselbein-schluesselbeinbruch-clavikulafraktur102.html

Guten Tag!
Ich habe einen Schlüsselbeinbruch der operativ behandelt wurde.
Aufgrund einer Hakenplatte wurde jetzt eine Schultersteife diagnostiziert.
Sekundäre Schultersteife:
Die sekundäre Schultersteife kann in Folge einer langen Ruhigstellung
des Gelenks (Gips, Verband), Verletzungen, z.B. Schulterluxation,
Verschleiß oder eine Kalkschulter oder einer Operation entstehen. Auch
Entzündungen kommen als Auslöser in Frage. Auch hier kommt es zu einer
Schrumpfung der Gelenkkapsel.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es mein Therapeut nicht professionell angeht. Wie sieht die Theorie aus. Welche Übungen sollte man machen? Es muss doch irgendwas geben.

Danke für Tipps und Danke im Voraus für die Antworten.

Viele Grüße T. Adler


Geschrieben

Was hat dein Therapeut denn mit dir gemacht, daß du meinst daß er es mit dir nicht professionell angeht.

Geschrieben

Hallo,
ich meine halt man müsste schauen, woran es hängt, welche Muskeln aufgrund der 4 monatigen Ruhephase zurückgebildet haben, der Therapeut gezielt gegensteuern muss, damit die Bewegungen korrekt sind.

Was wird gemacht, etwas massiert.
Dann Seilzug.

http://www.natura-center.de/gesundheitsinstitut/muskeltraining/seilzug/

Ich weiß ja nicht was richtig ist. Fakt ist, ich kann mein Arm nicht schmerzfrei mehr als 90° bewegen, dann kommt ein ziehen, ein derartiges Druckgefühl.

Natürlich muss man wissen, wie die gesamte Schulter funktioniert, daran wird die korrekte Therapie halt hängen.
Nur mit Armen hoch, irgendwie wird es nicht reichen.

2 Therapeuten.
Mein Eindruck - kein Konzept.
Beim Ersten kosten 6 Sitzungen a 20 Minuten 18,94€ Eigenanteil
Beim Zweiten kosten 6 Sitzungen a 20 Minuten 19,12€ Eigenanteil
Kassenpatient, wie kann das sein?

Was wird an der Ausbildung, teils ist es ja Studium beigebracht.
Ich erwarte einfach, ich bewege den Arm, dann soll er sagen woran es hängt, welcher Muskel, gedehnt etc. werden muss.

http://www.onmeda.de/video/orthop%C3%A4die-unfallchirurgie-14/anatomie-der-schulter-v448.html

Ich bin über Tipps, Anleitungen sehr dankbar.

Man findet nichts. Ist die Krankengymnastik so ein Geheimnis?

Vielleicht bekomme ich eine Antwort. Danke im Voraus.
Ich willllll nur wieder gesund werden. Das zieht sich so in die Länge.

Viele Grüße Thomas

Geschrieben

hallo!! Also da hast du einfach keine guten Therapeuten erwischt. Einfach Schulterübungen zu machen, könnte ich mir die Aufwendige Ausbildung und Fobis sparen. Natürlich sollte ein gezielter Befund voraussetzung für eine gute Behandlung sein. Der Befund ist das A und O damit ich weis was das Problem ist. Der großteil der Praxen behandelt 20 min. und der Befund wird neben der Behandlung aus Zeitmangel mitgemacht. Aber ein Befund muss immer dabei sein. Wie ausführlich der ist oder aufwendig sein muss hängt natürlich vom krankheitsbild oder Problem ab.

Du hast es schon vollkommen richtig gesagt, hätte der Therapeut bei dir nen anständigen Befund gemacht könnte er dir sehr wohl sagen an was dein Problem hängt und somit gibt es auch gravierende unterschiede in der Behandlung.

Bewungseinschränkungen können von folgenden faktoren kommen

1.Schmerzbedingt (Da sollte erstmal der schmerz behandelt werden, der von einer geschädigten struktur kommt)

2.Abgeschwächte muskulatur (da können natürlich seilzug übungen erfolgen, aber der Therapaut sollte schon begründen warum er gerade diese übung jetz mit dir macht und evtl. aufzeigen welche muskeln abgeschwächt sind) Dabei wird seilzug sehr gerne gemacht anstatt nen muskel isoliert zu trainieren, was ich auch richtig finde, weil wir physios auch immer versuchen funktionel zu arbeiten, und ein seilzug mit seinen 3 dimensionelen bewegungen kommt der bewegung im alltag, z.b was aufheben, etwas vom regal holen, am nächsten

3.Schrumpfung der Gelenkskapsel durch die dauerhafte ruhigstellung des Armes und somit einschränkung der Bewegung
>>hier nützen seilzugübungen wenig da die kapsel aufgedehnt werden muss und verkürzte strukturen (auch muskeln ) gedehnt werden müssen

4.Auserdem kann es auch sein daß nachbargelenke mitbehandelt werden müssten, vorallem bei dem schlüsselbeinbruch das mit seinen Enden in gelenke von brustbein und schulterdach übergeht.

5. Auch die Narbe kann oder sollte mitbehandelt werden wenn sie mit dem unterliegenden gewebe verklebt ist

Dafür ist aber ein befund wichtig um zu sehen woran es wirklich hängt, und man sieht schon daß die behandlung weitaus komplexer sein kann. Seilzug ist nicht verkehrt sondern manchmal auch wichtig. Die Frage ist ob es wirklich daran hängt oder dies wirklich das momentane problem ist.

Bereitet dir die verklepte kapsel schmerzen beim endgradigen bewegen gehört sie aufjedenfall aufgedehnt.

stehen dein eschmerzen im vordergrund wäre erstmal ne schmerzlindernde maßnahme sinnvoll statt schon an den geräten zu arbeiten


Gruß Thomas

Geschrieben

Hallo Thomas!
Danke für die Antwort.
Ich denke die Kapsel ist aufgrund der langen Schonstellung das Problem und muss aufgedehnt werden.
Einfach Anleitungen, Videoanleitung gibt es das im Netz?
Sobald ich den Arm größer 90° und meinen Geldbeutel in der rechten Hosentasche erreichen will, bereitet es mir starke Schmerzen.
Hoffe du kannst damit was anfangen.

Was wäre evtl. noch hilfreich?
Akupunktur
xy

Evtl. doch eine REHA?

Viele Grüße Thomas

Geschrieben

Morgen!!
Dein Schmerz scheint momentan das Hauptproblem zu. Schmerzen können nach der op kommen durch die lagerung und fixation während der op, daß strukturen durch die kompression geschädigt werden.
Normalerweise ist das Aufgabe des Therapeuten, da je nach herausgefunden Problem die Übungen und sachen ganz verschieden sind.
Ich würde den Therapeuten wechseln wenn du nicht zufrieden bist. Es gibt sehr gute Therapeuten die dir weiterhelfen können.
Der Therapeut muß halt rausfinden welche struktur deine schmerzen verursacht und entsprechend behandeln. Wieso sprichst du deinen Therapeuten nicht einfach darauf an was dich stört und daß du jetzt mal genau wissen möchtest was den schmerz oder die Bewegungseinschränkung verursacht. Wenn er ratlos ist oder dir es nicht vernünftig erklären kann, dann ist er kein guter Therapeut denn sollte jeder wissen.
Akupunktur ist eine methode die manchmal auch ihre gute Wirkungsweise zeigt. Doch einfach nur nadeln reinstecken und mal schaun was passiert finde ich nicht effektiv. Denn was strukturell geschädigt ist wird man mit akupunktur nicht reparieren können. Gibt es zusammenhänge im sinne des meridianverlaufes dann könnte man es probieren. So ist es nur rausgeworfenes Geld da die akupunktur manchmal sehr teuer ist und die kassen es nicht bezuschussen.
Was die Reha angeht,...in der Reha machen sie nicht unbedingt was anderes. Da gibt es auch keine Wundertechnik um dein problem zu behenben. Da wird viel in gruppen, wassergymnastik gemacht. ABer,,....auch hier können es schlechte und gute Therapeuten sein. Reha ist nicht anderes sondern es kommt immer auf den einzelenen Therapeuten an der sein Fach beherrscht....

Geschrieben

>Doch einfach nur nadeln reinstecken und mal schaun was passiert finde
>ich nicht effektiv.
Da gebe ich Dir Recht.
Man sollte wissen was man macht.
Ich mache viel zuhause, man muss es aber richtig machen, nicht dass falsche Bewegungen sich aneignen.

Wie oft wäre denn Deiner Meinung nach Krankengymnastik hilfreich?
Ich habe halt nur 2 Termine a 20 Minuten die Woche.

Letztes Mal habe ich 10 Minuten am Gerät verbracht.
Schaue dass ich jetzt wechsle. Nicht so einfach, viele sind bei uns ausgebucht.

Danke trotzdem.

Viele Grüße Thomas

P.S. Vielleicht geht das auch in diese Richtung schon.
http://www.youtube.com/watch?v=RVpWFFb3EjE

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  • Beiträge

    • Gast MAR
      Hallo,   ich hoffe hier auf Hilfe, da ich bisher beim Orthopäden nicht wirklich weiter gekommen bin.   Ich habe seit 2-3 Monaten immer wieder starke Schmerzen im Bereich Po, Oberschenkelansatz innen. Adduktoren, Hüfte. Ich bin männlich, 30 Jahre und eigentlich gut in Form. Nachfolgend habe ich meine Beschwerden und mögliche Ursachen usw. zusammengefasst und hoffe dass mir jemand einen Tipp geben kann was es sein könnte und was ich tun kann.   Die Beschwerden traten erstmals einen Tag nach einer Trainingseinheit mit Pistol Squats auf. Die Übung wurde zuvor über mehrere Monate regelmäßig ohne Probleme ausgeführt. Ein akutes Trauma, Sturz oder ein plötzliches Verletzungsereignis während der Belastung wurde nicht berichtet.   ⸻   Verlauf   Zu Beginn entwickelte sich ein akutes Blockadegefühl im Bereich Hüfte/Leiste/Adduktoren. Die Schmerzen waren zunächst einseitig, breiteten sich im Verlauf jedoch auf beide Seiten aus.   Im akuten Stadium bestanden:   starke Schmerzen beim Gehen mit größeren Schritten - konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen deutliche Einschränkung beim Spreizen der Beine nicht möglicher bzw. stark schmerzhafter Einbeinstand deutlich eingeschränkte Gehfähigkeit konnte nicht mehr auf einem Bein stehen konnte nichts mehr heben   Nach einigen Tagen Ruhe kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Bei erneuter sportlicher Belastung (u. a. Kniebeugen, Joggen, Fußball) treten die Beschwerden sofort wieder auf und bestehen anschließend erneut über mehrere Tage allerdings nicht so stark.   ⸻   Schmerzlokalisation   Die Beschwerden werden beschrieben im Bereich:   Gesäßfalte direkt unterhalb des Gesäßes am Übergang zum Oberschenkel medial (innen) zwischen den Beinen bzw. in der Leistenregion teilweise beidseitig    
    • Gast Seli
      Hallo, ich werde das morgen auf alle Fälle ansprechen mit dem TOS und dem Atlas. Wegen dem Atlas hatte ich ja Montag schon gefragt, aber irgendwie weicht jeder bei dem Thema Atlas aus, da kam ja nur als Antwort das sie denkt das es von der HWS kommt. Sie hat aber ja dann mal oben da wo der Schädelknochen ist rechts und links massiert, also für mich hat es sich so angefühlt wie massieren, was die genau gemacht hat weis ich ja nicht. War aber schon etwas fester. Naja ansonsten hat die an der Schulter oben und zwischen den Schulterblättern viel geknetet, aber eben auch sehr fest. Als ich mich gestern Abend ins Bett gelegt habe, hatte ich auch noch Schmerzen, da hat es auch paarmal bei den Rippen kurz gestochen. Heute ist mein Schwindel erfreulicherweise etwas besser, die Schultern spüre ich noch ziemlich und komischerweise habe ich heute zusätzlich noch ein ziehen im linken Oberschenkel hinten. Diese TOS Tests sind ja nicht gerade kompliziert, habe mal gegoogelt, da geht es ja hauptsächlich darum in bestimmten Positionen den Puls zu fühlen. Ich kriege halt auch keinen anderen Therapeuten dort, weil die alle ausgebucht sind, das ist das Problem. 
    • bbgphysio
      Hallo! Ich würde deine Therapeutin einfach mal darauf ansprechen ob Sie dich nicht auf ein TOS (Thoracid outlet syndrom) testen kann. Hier auch die 1.Rippe. und sich unbedingt auch den Atlas anschauen. Schwindel, Benommenheitsgefühle wenn alles abgeklärt ist aus ärztlicher Seite liegt fast immer an einer Atlasverschiebung.  Du kannst ja sagen daß Du einen Bekannten hast der ein erfahrener Physiotherapeut ist und das gesagt hat. Normalerweise muss eine Physiotherapeutin die Manuelle Therapie das untersuchen könnten. Wenn sie sich nicht auskennt dann würde Ich ganz frech sagen daß DU bitte einen Therapeuten, Therapeutin möchtest die sich da auskennt. 

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