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Rippenblockade lösen


mecki21

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Geschrieben

Hallo,
Ich befinde mich gerade in meinem ersten Rhysioausbildungsjahr und habe ein kleines Problem.
Seit...fast zwei Wochen habe ich eine Rippenblockade. Ich habe es daran gemerkt, dass ich bei der Einatmung ein Engegefühl in der Brust bekomme, meinen Herzschlag deutlich spüre und ich Muskelverspannungen habe und auch Schmerzen vorn am Brustbein.

Dann habe ich letzte Woche im Unterricht eine Physiotherapeutin gefragt, ob sie sich das mal anschauen könnte. (Vor ca. 2 Monaten hatte ich schon mal eine Blockade, allerdings war da fast alles blockiert. Das lag an einer Blockade der LWS und oder des Beckens, die ich mir vermutlich durch einen Sprung auf harten Untergrund im Sport geholt habe. Das vermutet zumindest der Arzt, bei dem ich war und der Chirotherapie bei mir angewendet hat. Allerdings hat er dann meinen Brustkorb nicht mehr angeschaut, was...naja, nicht gerade günstig war, um es nett auszudrücken).

Naja, jedenfalls hat sie dann die Rippenblockade gemerkt und wollte sie mit Manuelle entfernen. Allerdings ging das dann nicht, da, wie sie gesagt hat, die Muskeln so verspannt waren. Ich sollte erstmal die Muskeln mit Wärme behandeln.
Dann lag ich noch ca. 10 Min. auf zwei Holzstäbchen.

Nun meine Frage: Ich kann mir doch bestimmt auch selbst helfen? Bei der ersten Blockade, die ich hatte, hat man mir eine Übung gezeigt, die ich aber nicht mehr genau weiß.
Weiß hier vielleicht jemand etwas?
Wäre echt lieb!
Danke!
Liebe Grüße,
Mecki


Geschrieben

Hallo,

zunächst ist Wärme eine gute Möglichkeit die Muskulatur zu entspannen, was ich dir nur empfehlen kann, soweit ich dein Problem verstanden habe. Ich selbst mobilisiere meine WS indem ich mich rückwärts über einen Pezziball rolle. Das hilft mir immer ganz gut.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
Gute Besserung
mk

Geschrieben

Hallo
wir haben immer ein Handtuch (Badehandtuch) eingerollt zu einer Rolle. Legst es dann in Horizontalebene in Höhe der Schulterblätter. Mit der EA legst du dich über die Rolle. Auch eine Möglichkeit es aufzudehnen. Ähnlich wie bei der Blackroll. liebe Grüße

Geschrieben

Hallo,
Danke ihr Beiden.
Das mit dem Pezziball habe ich schon versucht...hilft bei mir irgendwie nicht wirklich.
Handtuchvariante versuche ich auch mal.
Liebe Grüße,
Mecki

Geschrieben

Wenn wirklich ein Rippengelenk festsitzt geht es ganz gut mit einem Therapeuten: Du liegst auf dem Bauch & atmest langsam und tief, der PT nutz die Entspannung deiner Ausatmung & drückt am Ende deiner Ausatmung kräftig paravertebral auf deine Rippenbögen. Das ist oft erfolgreich. Grüße

Geschrieben

Hallo,
Danke euch. Ich habe zwei Lehrer gefragt, aber keiner bekommt´s hin. "Ja, da ist was blockiert." Und wenn´s dann ans Lösen geht, kriegen sie es nicht hin.
Ach, die Muskeln sind zu verspannt, da kann ich gerade nichts machen.

Zugegeben, die Lehrer, die ich gefragt habe...naja, ich bin nicht zufrieden...

Geschrieben

stell dich gerade hin. Nimm den Arm der betroffenen Seite hoch und rüber, so dass die Seite aufgedehnt wird. Atme vorsichtig tief ein (vermeide das Stechen). Gehe weiter in die Dehnung. Mach das mehrmals. Hilft bei mir selbst immer.

Geschrieben

Bei dieser Dehnung: Ist der Arm hinter dem Kopf? Also wenn die rechte Seite betroffen ist, dann den rechten Arm hinter dem Kopf zur linken Schulter ziehen?
Danke!

Geschrieben

nein, rechter Arm einfach über dem Kopf. So, dass die rechte Seite lang wird. Wie bei einer Dehnung bei Omi-Gymnastik :D

Geschrieben

Eine Blackroll hab ich leider noch nicht, werde ich mir aber demnächst zulegen.
Ich habe mir jetzt einen Termin geben lassen bei dem Arzt, der mir schon einmal geholfen hat. Kann ja sein, dass die Rippenblockade eine Folge von einer Blockade der LWS ist, denn damit hat alles angefangen. Es war ein missglückter Weitsprung, ich bin kurz vor der Sandgrube gelandet und durch den harten Aufprall geht der Arzt eben von Becken/LWS-Blockade aus oder so ähnlich. Man, wäre ich doch schon weiter in der Ausbildung. :)
Danke dir für den Tipp!

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Hallo,

hast du es schon mal mit einem Tennisball versucht?
Ist massiver als die Variante mit dem zusammen gerollten Handtuch.
Einfach in RL auf den Boden legen und den Ball an der Stelle zwischen dich und Boden legen. Eine weile liegen bleiben und evtl. ein wenig hin und her bewegen.

Geschrieben

Hi,
Je nachdem wie hoch oder tief die Blockade sitzt geht es auch auf einem Stuhl mit niedriger Rückenlehne. Gerade sitzen Hände im Nacken verschränken und dann in die Rückbeuge über die Lehne mobilisieren. ca 10x
Oder du klemmst die Füße um die Stuhlbeine und versuchst dich mit Hilfe der Lehne und deiner Arme möglichst weit in die Rotation zu ziehen, immer erst einseitig .
Vllt hilft es sofort aber es kann auch sein das man es öfter machen muss.

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Du könntest dich seitlich auf einen härteren Gegenstand(fällt mir grad nicht ein was) legen und so Traktion in den Costotransversalgelenken bewirken. Auf der SEite wo du die Schmerzen hast oder abwechselnd auf beide.

  • 8 months later...
Geschrieben

Ich habe mir jetzt den Duoball von Blackroll gekauft :) der ist super weil er keinen Druck auf die Wirbelsäule ausübt. Hab es jetzt einmal probiert und es massiert wirklich zielgenau und tut trotz Schmerzen gut ^_^

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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