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Geschrieben

Hallo Ihr Physio´s,

so bin nun seit heute Ausgebildeter Lymphtherapeut und werde Montag auf die Patienten losgelassen :-)

Würde von euch gern mal Wissen wie eure Erfahrungen aus der Praxis sind, bezüglich der MLD Behandlung?

Habe gehört:
Ausbildung ist eine Sache aber in der Realität sieht es wohl leider etwas anders aus, in Sache Grifffreihefolgen und Behandlung von Patienten.


Vielen Dank für die Beiträge von euch !!

Geschrieben


Hey Polly2010

ich habe meine Lymph Fobi bei der Damp-Akademie gemacht. In der Praxis habe ich schon wirklich gute Erfolge mit Lymphdrainage gemacht, besonders bei den Patientinen nach Brustkrebs-OP erlebt. Aber auch Pat. bei denen es wirklich lange dauert bis man Erfolge sieht oder positives Feedback vom Pat. bekommt wie bei einer Pat. nach Knietep Op, die sich entzündet hatte und das Knie lange nach der akuten Entzündung noch dick war.

Die Grundgrifffolge ist schon wichtig aber nicht alles. Wichtig ist das Anregen und Freimachen der Lymphknoten, sowie das Öffnen der Wasserscheiden. Außerdem solltest du darauf achten, wo genau sich der Stau befindet und dann dort ausführlich arbeiten. Also beispielsweise ehr am Oberarm oder ist es unterhalb des Ellenbogens geschwollen. Alle Gelenke sind Engstellen, da solltest du nicht an Griffen sparen.

Ansonsten habe ich festgestellt, das bei Brustkrebspat. die Behandlung der Falke sehr sehr wichtig ist, da es sich hier oft staut, auch wenn der Arm "dünn" ist. Auch die Brust ist bei veilen meiner Pat. voll Lymphflüssikeit und so behadel ich sie mit Stehenden Kreisen und dem Kombgriff aus stehendem Kreis und Pupmgriff sowie Griffen um die Narben drumherum da sich hier sonst schnell Fibrosen bilden. Leider haben wir in der Fobi die Behadlung der Brust fast gar nicht besprochen, sodass ich durch das Nachfragen bei Kollegen vieles gelernt habe. Das solltest du auch immer tun.

Hoffe ich konnte dir etwas helfen. Liebe Grüße

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Gast
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    • Hallo,   von 02.2025-07.2025 war ich viel laufen (30-40km pro Woche). vorher habe ich zwei Jahre keinen Sport gemacht. Die 40km habe ich natürlich nach und nach aufgebaut. 07.2025 habe ich mich zum Fußball angemeldet. Das erste Trainung auf Kunstrasen fand statt - ohne Probleme. Zwei Tage danach war ich, wie gewohnt, 11,5km laufen, um am Ball zu bleiben. Wiederum 2-3 Tage danach - also insgesamt fast eine Woche nach dem ersten Training wollte ich wieder auf den Platz. Schon beim allerersten Innenseitenpass habe ich starke Schmerzen im Adduktorenbereich links und rechts- jedoch rechts extrem - gemerkt. Ich musste direkt abbrechen. ich war seitdem (6 Monate her) sicher 12-15 Mal beim Arzt, bei 6-8 verschiedenen Ärzten. Anfangs wurde eine Zerrung vermutete. Als keine Besserung eintrat, bat ich um MRT. Leider wurde dort ein MRT mit Fokus auf die Hamstrings (anstatt Adduktoren gemacht). Ein zweites MRT des Beckens mit Fokus auf Hüftimpingement, Symphyse und Adduktorenansätze gab es im Laufe auch. Dazu Sonografie der Leiste (nicht der Adduktoren) und Röntgen.   insgesamt wurden festgestellt:   weiche Leisten links und rechts - als Hauptursache ausgeschlossen. Ich habe auch keinerlei Schmerzen beim Husten oder Niesen.   diskreter Labrumriss rechts - als Hauotursache ausgeschlossen - u.a. brachte eine Hüftgelenksinfiltration keine Besserung.   minimales Ödem in Symphyse, am Schambein - hier hatte ich drei Mal fokussierte Stoßwelle (die 3. Sitzung vor 10 Tagen) - bisher ohne Erfolg oder Besserung.   ein Arzt erkannte eine kleine Insertionstendinopathie auf einem der MRTs am Adduktor rechts.   außerdem wurde eine Beckenverwringung erkannt und behoben.   allerdings wird es seit sechs Monaten immer schlimmer. Ich habe 24/7!! Schmerzen - im Liegen, im Sitzen, im Gehen. Jede Alltagsbewegung schmerzt und ich kann kein Gewicht auf das Bein verlagern. Ich kann mich auch nicht bücken, nur mit nahezu vollem Gewicht auf dem linken Bein.   ich habe viel ChatGPT gelesen und gehe eigentlich von einer chronischen Tendinopathie der Adduktoren(ansätze) aus - mit Schambeinentzündung, die anscheinend dadurch gekommen ist.   allerdings macht mir die Schwere sowie Länge der Schmerzen Sorgen. Bei Dreh- sowie Rotationsbewegungen des Beines sind es messerstichartige Schmerzen im Adduktorenbereich. Mein Bein fühlt sich zum Teil wie Pudding an und die Schmerzen haben sich auch schon weiter innen hinten am Oberschenkel Richtung Sitzbein ausgebaut. Ich kann nicht auf harten Stühlen länger als 15 Min. sitzen.   bisher fand keine Physiotherapie statt.   mein Plan jetzt wäre ein weiteres MRT speziell für die Adduktoren, ggf. noch ein MRT der Lendenwirbelsäule und dann Physiotherapie (oder ambulante Reha)? mit Unterstützung von vielleicht ACP/PRP Eigenblutinjektionen an Adduktorenansatzbereich!?   Hat jemand eine Idee oder kann etwas dazusagen. Ich mache mir mittlerweile extremste Sorgen, dass etwas irreversibel geschieht mit jedem Tag, der vergeht. Ob die Sehen/Muskeln jemals wieder sich erholen können und ich schmerzfrei werden. Anscheinend muss ich in die Belastung gehen, weil 6 Monate schonen anscheinend nichts gebracht hat. Allerdings tut jede Bewegung weh. Irgendwie ist es ein Teufelskreislauf. Es geht natürlich auch auf die Psyche - sehr sogar.
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