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Schulterschmerzen bei Schürzengriff


individuum2015

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Geschrieben

Hallo,
Ich bin seit vielen Jahren mehrmals im Jahr Patient aufgrund wiederkehrender Schmerzen in der rechten Schulter.

Im Grunde habe ich die Schmerzen fast nur beim beim/nach dem Sport (momentan Turnen, Amateur) wenn die Schulter protraktiert und aufgestützt wird. Beispielsweise beim Auftakt zum Handstand oder ähnlichem.
Provoziert werden kann der Schmerz sonst nur mit dem Schürzengriff, der ist auf der rechten Seite quasi nie aktiv durchführbar, der Schmerzen wegen. Teilweise auch bei einer aktiven maximalen Außenrotation bei gestreckten Arm.

Sämtliche allgemein bekannten Impingement-Tests oder Schulterfunktionstests sind nicht positiv und wurden mehrfach durchgeführt. Mein Schultertraining beinhaltet von Mobilität, Stabilität, Kraft eigentlich alles, was das Sporttherapeuten-Herz höher schlagen lässt. Daher bin ich & meine Physiotherapeuten etwas ratlos.

Meine Behandlungen beinhalten meist viel Kapseldehnung, da ich leicht nach vorn rotierte Schultern habe, nach einer Weile kommt es nach den Behandlungen immer zum Rückfall! Die Ärzte überweisen mich jedes mal mit der Diagnose "Funktionelles Impingement".

Vielleicht hat ja jemand von euch einen Hinweis, was man mal versuchen könnte bzw. was weitere Anhaltspunkte sein könnten :)
danke!


Geschrieben

Hallo!! Du hast die probleme schon sehr lange. So wie ich mitbekommen habe wurde deine Schulter immer nur lokal behandelt. Wenn es nicht besser wird sollte man mal den Gedanken der lokalen Behandlung der Schulter verlassen und überlegen welche Zusammenhänge es noch geben kann. Die Ursache muss eine andere sein, gerade wenn es immer wieder kehrt ist die ursache einfach noch nicht behoben. Häufig ist sie nicht immer an Ort und Stelle zu finden. So ist es immer nur eine symptombehandlung und bringt auf dauer nur wenig.
Von der Lokalisation her klingt es für mich nach der Bicepssehne oder vorder Muskelansätzen.
Es fehlen noch paar nicht ganz unwichtige Angaben. Wo ist der schmerz genau. Gibt es noch andere, ältere operationen, z,b, an den Extremitäten, narben, andere Beschwerdebilder wie Tennisellenbogen. Erkrankungen, probleme im Thorakalbereich, schmerzzustände an ganz anderen Körperstellen, Innere Organberschwerden wie z.b. Darm. All das kann auch mit der zeit zu schulterproblemen führen. Oder hattest du mal einen Unfall? Und dann müsste man mit dieser Anamnese nochmal gucken ob das mit deinem Schulterproblem evtl zusammenhängt.
Auch eine vegatative ursache ist möglich. Dazu sollte man sich mal die BWS anschauen bezüglich auffälligkeiten.

Gruß Thomas

Geschrieben

Danke Thomas für die ausführliche Antwort!
Ich wünschte einer meiner Ärzte hätte mal soweit mitgedacht....

Der Schmerz ist grob vorne am Deltoideus, so ungefähr am Korakoid...näher kann ich es nicht selbst bestimmen, da palpieren nicht unbedingt weh tut. Allerdings ist mir aufgefallen, dass bei Zug-Übungen mit Elevation & Außenrotation der Schmerz auch Auftritt. Kann sein, dass das auch gerade einfach ein bisschen empfindlich ist ist.

Was dein anderen Ansätze angeht: thorakale Probleme ja (merklicher Unterschied rechts bei bws-übungen, extension fühlt sich rechts an wie blockiert), leichte funktionelle Skoliose bzw. Schukterhochstand rechts, Tennisarm eigentlich nur links mal gehabt, Narben & Operationen keine.

Ich werde wenn ich aus dem Ausland zurück bin mal Ausschau nach einem Therapeuten halten der Vllt etwas umfangreicher Ausschau hält!?

Geschrieben

Hallo! Kein Problem! Nicht alle Zusammenhänge kennen die Ärzte. Ein Therapeut der manuelle Therapie hat müsste eigentlich einige Zusammenhänge kennen! du kannst es auch mal mit osteopathie probieren! Muss man allerdings selbst zahlen! Viel Glück ;)

  • 3 years later...
Geschrieben

Hast du da mal was herausbekommen, habe nämlich ein ganz ähnliches Problem: Generell sind alle impingement Tests negativ bis auf die Geschichte mit dem Schürzengriff. Habe auch sonst keine Beschwerden, außer ich greif hinter mich. Komme allerdings aus dem Kraftsport und nicht aus dem Turnen.

Geschrieben

Servus Alceste,
meiner Erfahrung nach ist das eine Blockade im AC-Gelenk (Eckgelenk zwischen Schlüsselbein und Acromion)
Hier ein Bild zur Ansicht.
http://www.schulter-berlin.de/krankheitsbilder/engpasssyndrom-ac-gelenksarthrose.php

Das macht ähnliche Symptome wie bei einem impingement und der Schmerz ist schlecht zu lokalisieren.
Es schmerzt halt nur bei bestimmten bewegungen.
Versuch mal den Arm gestreckt nach oben zu drücken (mit der anderen Hand mit drücken)
Das selbe nochmal horizontal zur anderen Schulter.
Wenn es vom ACG kommt und du es richtig gemacht hast, sollte es den Schmerz provoziert haben.
Versuch´s mal...

 

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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