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Bizepssehnenreizung oder doch ein Nerv?

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Geschrieben

Hallo zusammen,

ich suche hier mal eine Meinung eines Sport-Physiotherapeuten.

Erstmal zu meiner Person:
Ich bin männlich, 24 Jahre alt, sehr sportlich und spiele leistungsbezogen Tennis.

ich leide seit etwa einem halben Jahr an Armschmerzen in der rechten Armbeuge (mein Schlagarm), die nur beim Tennisspielen auftreten. Egal ob mit oder ohne Aufschlag, nach etwa 15-30 Minuten beginnen die Schmerzen und sind dann nach kurzer Zeit kaum noch auszuhalten. Manchmal merke auch etwas in den beiden kleinen Fingern, zwar kein Schmerz oder richtiges Kribbeln, aber ich merke da etwas. Der Schmerz ist durchgehend stark und wird bei den Schlägen nur minimal verstärkt. Es fühlt sich ein wenig an wie ein Nervenschmerz.
Seit ungefähr der selben Zeit habe ich beim Aufschlag auch einen leichten Schmerz in der rechten, vorderer, oberen Schulter. Er entsteht während der Streckung des Armes nach oben zum Treffpunkt des Balles. Er ist allerdings nur gering und nach etwas 10 Aufschlägen auch nicht mehr zu spüren. Ich kann den Schmerz aber leicht hervorrufen, wenn ich meine Arme vor dem Körper verschränke (rechte Hand ist durch den linken Ellenbogen an den Bauch gedrückt) und dann mit der linken Hand den rechten Ellenbogen vom Körper wegdrücke.

Ein Orthopäde hatte vor einigen Monaten eine Bizepssehnenreizung diagnostiziert (ohne Geräte, nur anhand von Symptomen). Aufgrund einer Meniskus-OP habe ich danach 2-3 Monate kein Tennis gespielt. Nun wo ich wieder angefangen habe, sind die Schmerzen allerdings immer noch genauso stark vorhanden wie vor der Pause.
Heute hat ein anderer Orthopäde wieder eine Bizepssehnenreizung mit einem evtl. vorhandenen Supinator-Schlitz-Syndrom diagnostiziert (wieder ohne Geräte nur anhand der Symptome).

Ich frage mich allerdings, ob dies aufgrund der gemachten Pause ohne Wirkung Sinn ergibt, oder ob die Probleme nicht woanders her kommen können.
Z.B. durch einen eingeklemmten Nerv oder etwas in der Art. Schließlich würde ich die Art des Schmerzen ja selber in den Nerven-Bereich einsortieren. Auf diese Vermutung von mir (habe ich auch geäußert) wurde allerdings von beiden Orthopäden nicht eingegangen.

Hat hier vielleicht jemand eine Vermutung oder kann mir sagen, ob ein Gang zum Sport-Physiotherapeuten Sinn machen würde, weil die Gründe evtl. wo ganz anders liegen könnten?
Vielen Dank!

Geschrieben

hallo!! Ich denke nicht daß du extra zum sportphysio musst! Ein guter Physio der vielleicht noch eine MT(Manuelle Therapie) fortbildung hat kann der Ursache ebenfalls auf den Grund gehen, da die Anatomie bei nem sportler und schädigung berufsbedingt ja absolulut gleich ist. Natürlich muss das mal anständig befundet werden. So auf die Schnelle denke Ich aber auch eher an die Bicepssehne die überlastet ist, und evtl. sog. Triggerpunkten die

Geschrieben

Hi, also für mich hört sich das auch nach einem muskulären Problem an, weil der Schmerz immer bei Belastung wieder auftritt.
ich würde dir auf jeden Fall PT empfehlen (ein Versuch ist das immer Wert!)z.B. Ultraschall und MT!Die Orthopäden haben unhabhänig voneinander die GLEICHE Meinung!!! Nach einer neuralen Geschichte hört sich das nichtan, weil du in Ruhe keine Beschwerten angibst!Das sollte aber wirklich mal alles ausgestestet werden!
Viel Erfolg und Alles Gute

Geschrieben

Es ist schwer dir da jetzt eine Einschätzung zu geben, worum es sich handeln könnte.
Ich würde mir an deiner Stelle einen guten Physiotherapeuten suchen und ihm dann genau dein Beschwerdebild schildern. Ein guter Physio wird dich dann gründlich befunden und mehrere Tests mit dir machen, sodass er dann hoffentlich eine Idee hat, worum es sich genau handeln könnte und (was ich noch viel wichtiger finde) wie er etwas gegen deine Beschwerden tun kann. ;)

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    • Nein, das brauchst du nicht und ist auch keine garantie daß Dir dadurch besser geholfen ist, denn man kann viele Anwendungen haben und trotzdem wird nicht gezielt an der Ursache behandelt. Lieber Qualität vor Quantität. Du brauchts nur einen guten Physio oder Physiotherapeutin die sich mit der HWS auskennt Manuelle Therapie und ggf.eine Zusatzfortbildung hat für die HWS. Alles andere drumherum ist nicht notwendig da es erstaml eine reine Manuelle Behandlung braucht um die Nervenstrukturen zu entlasten. Auch Osteopathie ist eine gute Therapieoption. Wo kommst Du denn her?
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