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Knieknistern


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Geschrieben

Hey,

ein Patient mit Chondropathia patellae beidseits, hat ein sehr lautes Knistern wenn er sich aus der Hocke in den Stand bewegt.Dies ist aber nur rechts vorhanden, im linken Knie verspührt er dabei aber mehr Schmerzen.
Ich könnte hier zum Befund noch einiges erläutern, aber mir geht es grade um dieses Knistern.Er hat auch beobachtet, das es mit einem leisen Knacken begonnen hat,welches stetig lauter wurde und nun bei diesem "Knistern" angekommen ist.
Ist es wirklich die Patella, die unter der erhöhten Belastung aus der Hocke, solche Laute von sich gibt? :)


Geschrieben

schreib bitte mal noch mehr zu deinem Befund. Im moment hört es sich wirklich nach der Patella an. Wie schaut denn das Röntgenbild oder MRT Bild aus?

Geschrieben

-Er neigt zum Genu Valgum bds. mit entsprechender Fehlbelastung der Füße.
-Wenn er anfängt zu laufen (nicht gehen!) sind die Schmerzen deutlicher zu spühren, nach einigen Metern werden diese aber wieder erträglicher.
-Wie erwartet ist der Vastus medialis vermindert, im Stand neigt er zu einer deutlichen Knieflex als "üblich".
-Ischiocrurale Muskulatur ist verkürzt
- SIAS,SIAI und SIPS sind rechts leicht erhöht, er beschreibt ein Gefühl, das sein rechtes Bein "kürzer" wäre. LWS unaufällig.

Röntgenbild liegt mir nicht vor.

Danke für die Antwort, ein schönes Restwochenende wünsch ich.

Geschrieben

Er gibt ja anscheinend Schemrezn an,wo sind diese Lokalisiert? Medial,lateral,direkt unter der Patella?

Hast du schon mal Bändertests gemacht ? Meniskustest?

Was machst du jetz momentan als Behandlung? Denn wenn du dir deinen Befund anschaust kannst du erkennen das er in vermehrter Flexion im Knie steht,somit auch mehr anspressdruck auf die Patella wirkt und damit auch das Knacksen hervorgerufen werden kann,u.a. auch durch den Hypertonus der Ischiocuralen Msklt.

Noch dazu solltest du mal die Beinachse korrigieren,denn wenn er in einem Genu Valgum steht kann die Patella auch nicht in der physiologischen Achse verlaufen -- somit wieder das Knacken durch die Achsabweichung.

Denke auch das durch das Genu Valgum Veränderungen am Meniskus zu spüren/sehen sind. (zu viel Druck auf Lat.Meniskus,zu viel zug auf med.Meniskus),schau dir also nochmal die Meniskustests an.

LG Cathi

Geschrieben

Schmerzen sind direkt hinter der Patella.
Test´s sind negativ, sonst hätte ich es hier erwähhnt :)Aber danke, manchmal macht man auch nicht sofort alle Test´s. Ich muss dazu sagen, der Patient ist 17 Jahre und sein Genu Valgum ist nicht stark ausgeprägt.

Ich hatte ihn erst einmal, habe ihn befundet und ihm auf die vermehrte Knieflex hingewiesen + Beinachsenübung mitgegeben.
Aber wenn ich das richtig rauslese, gehst du auch davon aus das dieses Knistern von der Patella stammt?

Danke für deine ausführliche und hilfreiche Antwort.

Gruß

Geschrieben

Ja ich geh davon stark aus,ohne ihn zu gesehen zu haben ist das natürlich schwierig.

also wa sich bei ihm machen würde ist folgendes:

- Beinachsentraining
- Detonisieren der Ischiocuralen msklt.
- Kräftigen des Quadrizeps pars mediale mittels ET oder Übungen in Endstreckung des KG
- Retinaculum Patellae detonisieren
- Patella mobi
- kurzer Fuß nach Janda
- Detonisieren des Gastrocnemius (wenn notwendig)
- MT , Ventralgleiten Tibia (durch erhöhten Tonus und vermehrten Zug der Ischiocuralen steht die Tibia möglicherweise immer nach Dorsal)--> vorher eine KG Traktion schadet sicher nicht ;)

was du dir vielleicht nochmal genau anschauen kannst:

- Fußstellung (Plattfuß etc) ,wenn ja evtl Mobi mittels MT Techniken
- Hüftextension (durch die flex stellung im KG wird er da sicher auch defizite haben)

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    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
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      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
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      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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