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hws syndrom


mario89

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Geschrieben

Hi habe momentan einige Patienten mit dieser tollen Diagnose. Nur habe ich kein allzu großes Spektrum in dem bereich. Klar ist bei den meisten die Schulternackengegend hyperton und ich versuche diesen Bereich zu detonisieren. Außerdem zeige ich diesen Patienten noch autodehnung für trapezius. Ich teste die 3 hauptnerven vom arm in der endstellung und leite nervenmobi an. Aber sonst fällt mir leider momentan nicht viel ein so das ich mich leider dabei erwische das die Behandlung eigtl fast nur aus Nackendetonisation besteht, würde aber gerne meinen Patienten mehr bieten. Auf weitere Ideen von euch was zB auch eigenübungen angeht würde ich mich sehr freuen....


Geschrieben

hi anilu, danke erstmal für dein beitrag. ja bei uns kann man schon tapen hab allerdings kein tapekurs gemacht. aber was ist kann wäre dieses memorytape wenn du das kennst für aufrechte körperhaltung. das macht man aber mir normalem leukotape ist hald viel billiger. kräftiung dorsale kette meinst du? ja wäre eine möglichkeit nur haben die meisten kaum sichtbare haltungsprobleme deshalb find ichs auch so schwer verschiedenes anzubieten aber trotzdem danke...

Geschrieben

hallo, also wie schon gesagt kann man einiges bei hws pat. machen. Syndrom ist ja vieles daß sich auf die hws bezieht. Gibt dir mal paar anstöße.
NAch befund zu behandeln tut man sich natürlich am leichtesten. Trapezius, nackenext. usw detonisieren ist schon mal keine schlechte idee. Wenn die pat. ausstrahlungen hat in den arm ist es wichtig die ursache zu finden, die engpäße dann würde ich sie nach tos(toracid outlet behandeln), engpäße eröffnen + den entsprechenden nerv zu dehnen,(diese dehnung ist dann wie der test, wobei du den nicht unbedingt brauscht, wenn die pat. angibt daß es ihr in den kleinfinger zieht weist du ja daß es der n.ulnaris ist)

Engpäße können sein. direkt hws, foramenintervertebrale, scalenimuskulatur, 1.rippe, pectoralis minor, einen raum zwischen scapula und clavicual, also zw. trapezius und clavicula nenn sich scapulaclaviculäre lücke.
danach den entsprechenden nerv dehnen

2. Bei kopfschmerzen. Nacken detonisieren, kopfschmerzakupressur,

3.Verspannungen (vorallem trapezius), wie du schon beschrieben hast, ist alles richtig, da kann man sich noch die 1. rippe anschauen die hängt mseistens, und ist auch ursache für einen festen trapezius pars descendenz.
zusatzlich nach triggerpunkten schauen
tapen

4.Blockaden cervicothorakaler übergang. oder direkt hws
5.hws kann auch instabil sein, laß die pat. einfach mal den kopf anheben, kinnzur brust
und sie muß den kopf 15 sec. lang halten. macht sie ausweichbewegungen, zittern, schiebt das kinn weg oder hört auf weil sie nicht mehr kann stoppst du
5 sec. ist die muskulatur schwar, 10 mittel, 15 ssec gut
6. Auch die Fußreflexzonen kann man sich mal anschauen ob die stellen der hws trapezius reagieren.
7. tinniuts, ohrakupressur, fußreflexzonnenmassage
8. Schwindel evt. lagemanover nach brandt
9. Haltung anschauen, nicht nur im sitz sonder stand, denn hat sie ein hohlkreuz und dadruch ist die kopfstellung anders, dann müßtest du ganz unten am holhkreuz arbeiten
10. BSV, arthroese, hws kompression zur anregung des knorpels, auch nackenmuskeln detoniesieren, damit der anpressdruck auf die gelenke reduziert wird. Bei krummer haltung entsprechend muskelungleichgewicht ausgleichen. Vorallem häufig pectoralis dehnen, scalenimuskeln, romboideen kräftigen, ilipsoas dehnen bei hohlkreuz haltungschule, auch bei arthrose und bsv wichtig um keine kompression aufs gelenk zu bekommen.

Das sind die gängigsten fälle, du siehst soviel kann man alles machen;-)

  • 6 years later...
Geschrieben

Hallo,

ich bin über Google hierauf gestoßen und habe mich jetzt im Forum angemeldet. Ich habe selbst seit längerem die Diagnose HWS Syndrom, gehe auch zur Physiotherapie, die wirklich kompetent ist. Trotzdem stellt sich bei mir kaum Besserung ein. 

Insbesondere abends habe ich oft große Probleme, auch was das einschlafen angeht. Mich würde eure Einschätzung interessieren, ist das normal, dass es nicht besser wird? Oder was kann man noch machen? Schmerzmittel sind ja leider keine dauerhafte Lösung. 

Geschrieben

Hallo Maiglöckchen,
da geht bestimmt noch was. :D Dazu müsste man aber noch ein paar Infos mehr haben:
Alter, Beruf, sportl. Aktivitäten, evtl. Vorgeschichte (Unfall, Sportunfall) wann verstärkt sich der Schmerz (liegen, länger sitzen)?
Ist der Schmerz dauerhaft und abends schlimmer oder bei bestimmten Bewegungen?
Strahlt der Schmerz in den Armen aus oder bleibt er Lokal. Taubheitsgefühle in den Händen?
Wie lange hast du das schon? Was hat der/die Therapeut/In bisher gemacht (Massage, KG, Manuelle Therapie)?
Wie ist es morgens, besser, schlechter oder gleich?

Fragen über Fragen, aber leider ist das so. Gerade aus der Ferne ist das um so wichtiger, dass man ein paar Einzelheiten bekommt!
Wenn du hier deine Geschichte nicht ausplaudern willst, kannst mir auch gerne eine PN schicken.

Geschrieben

Hallo Maiglöckchen,

gianni hat erstmal einige wichtige Fragen gestellt, ohne eine Antwort darauf ist Beratung aus physiotherapeutischer Sicht schwierig. Vielleicht kannst du dich dazu noch äußern?

Auf eine Sache möchte ich dich trotzdem hinweisen, die du vielleicht einmal mit deinem Arzt besprechen könntest. Wie du selbst schon angesprochen hast ist die dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln schwierig, u.a. wegen der Abhängigkeitsgefahr, der sich entwickelnden Toleranz und auch möglichen Organschäden. 

Eine Ausweichoption hierbei könnte medizinisches Cannabis sein, das seit März diesen Jahres ohne Ausnahmegenehmigung verschrieben werden kann. Es hat einige Vorteile gegenüber den üblichen Schmerzmitteln, da es sich auch zur dauerhaften Einnahme eignet. Da es auch schlaffördernd und entspannend wirkt, könnte es dir auch helfen aus dem Teufelskreis aus Schmerzen und Schlaflosigkeit auszubrechen. Ein paar weiterführende Informationen zum Thema medizinisches Cannabis und HWS Syndrom findest du hier.

Ob und wie das für dich geeignet ist, muss natürlich dein Arzt mit dir besprechen. Ich kenne ja weder deine Krankheitsgeschichte noch dich. Meine Empfehlung ist also nur eine allgemeine und muss selbstverständlich noch geprüft werden. Und natürlich solltest du weiterhin zur Physiotherapie gehen und auch selbst Übungen und Sport machen, insofern das realisierbar ist. 

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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