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Gangverschlechterung nach HTP


mario89

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Geschrieben

ja sowas steht tatsächlich auf nem rezept einer patientin von mir :) sie bekomm 1997 eine HTP hat jetz seit ein paar wochen schmerzen in der hüftregion kann daher nicht weit gehen. es wurde bereits untersucht allerdings keine lockerung o.ä. festgestellt. sie ging zum doc und hat sich 6 mal KG verschreiben lassen....
was soll ich mit ihr tun? klar hab sie noch nicht komlpltt durchbefundet zB beweglichkeit und palpation fehlen aber sie ist sehr anspruchsvoll und hat sich beschwert dass in der 1. Behandlung nur befund war... wo könnten ihre schmerzen herkommen ist sowas typisch nach 13 jahren prothese??? bin ein bischen überfragt - morgen kommt sie wieder mal schaun. ach ja sie sagte noch diese medis die sie nimmt (hatte im sommer magenkarzinom) haben hüftschmerzen als nebenwirkung. kann aber schlecht zu ihr sagen das geht wieder weg sie kommt noch 5 mal ....
danke schonmal


Geschrieben

hi, also ich würde erstmal ganz normale beweglichkeitstests machen mit ihr. ERstmal in Rl, passivee hüftgelenksbeweglichkeit, danach gegen widerstand. So kannst du schonmal differenzieren, ob das problem muskulären ursprungs ist oder wirklich ein problem des hüftgelenks. Schmerzen bei passiven bewegen, muß es ein problem des hüftgelenks sein. Wenn du sie die muskeln anspannen lässt (iliopsoas, in abd, rectus ect.) und sie hat schmerzen ist es klar ein muskuläres problem und du bist schonmal sehr weit da du weist wos herkommt.
muskulär wäre gut, dann kannst du den entsprechenden muskel abpalpieren, schmerzpalpation schauen wo sie evtl. triggerpunkte hat, weichteiltechniken, manchmal macht der tensor probleme, aber auch der iliacus wären möglich, da kann man richtig in die leiste rein.

Wenn sich kein muskuläres problem herausstellt also eher vom gelenk ist es schwieriger. Nur laut röntgen ist es ja in ordnung,. Evtl entzündung käme da noch in frage, oder ein bursitits die an der hüfte auch ab und an vorkommt. Wenn es das gelenk ist ist schwierig da du ja keinen strom anlegen kannst oder traktion.

Hier würde ich aber dann reflektorisch behandeln. Entweder über die Fußreflexzonenmassage. Bindegewebsmassage, akupunkt meridianmassage ect. Vielleicht kennst du dich mit einem dieser sachen aus.
hat sie ausstrahlende schmerzen?#

Findest du in der hüfte nix, dann könntest du mal weiter oben schauen, nämlich isg gelenk. Vielleicht hat sie ja auch nen ansatzreiz #eines muskels den du ebenfalls durch palpation und widerstandsstest rausfindest. wenn du was gefunden hast muß man halt weiter schauen nach der ursache evtl. Aber des würde jetzt zu weit gehen schau erstmal welche struktur da reagiert, ich denke da findest du aufjedenfall was raus;-) wenn sie keinen schmerz bei schmerzpallpation oder widerstand hat, dann muß es hüfte z.b. sein.
schau dir mal die narbe an, wenn die kommisch aussieht ist es auch ein engpaß für meridiane, und dies könnte auch zum problem führen. man müßte sich mal das meridian ansehen was über die hüfte läuft und evtl. mit dem magen zusammenhängt, dann kann es evtl. das meridian sein. naja schau mal.


also ich machs manchmal so wenn ich auf struktureller ebene nix finde, muskel, nichtkontraktile sachen. Dann geh ich meistens reflektorisch, energetisch drauf ein. Da das problem evtl. in dem bereich sein muß. Denn man darf net immer strukturell denken gibt ja auch noch die energetische eben, wo man einfluß durch frzm, bgm, meridiangeschichten nehmen kann.

gruß thomas

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Gast
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  • Beiträge

    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂

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