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Inaktivitätsathrophie Quadriceps


riamichel

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Geschrieben

Ich habe einen Patienten, 14 J., Im Januar Patella luxation, dadurch jetzt Inaktivitätsathrophie im li. Quadriceps. Er ist wohl schon länger in Behandlung, und hat schon ziemlich viel durch. Ich bin jetzt in meinem ersten Praktikum und weiß nicht wirklich was ich mit ihm anfangen soll. Er kann schon wirklich viel. Ziel ist eigentlich eher Hypertrophie. Ich würde auch gern Übungen für Stabilisation/Koordination machen, da er Handball spielt und bald wieder ins Training einsteigen möchte. Wäre super wenn mir vielleicht Jemand bei einer Übungsauswahl helfen kann. Ich möchte mit ihm schon eher funktionelle Übungen machen und nicht einfach mit Gewichtsmanschetten arbeiten, nur dafür fehlt mir bisher noch die Kreativität. Bin für alle Vorschläge offen, danke. Liebe Grüße, Ria, 17


Geschrieben

Morgen!!!
Auf Physiowissen neigen die Leute dazu sich sich die Übungen alle Sagen zu lassen und nicht mehr selbst zu überlegen was man mit Pat. tun kann. Am besten lernt man wenn man sich mit einem Thema selbst beschäftig. Schonmal in psychologie von klassischer Konditionierung gehört, oder operante. Alles Vorzusagen ist nicht immer so förderlich. Ich denke auf viele Sachen kommt man meist selbst.
Und bei Stabilisation/koordinatin fallen dir bestimmt 2 übungen ein. Wo ist denn funktionell der Quatriceps dabei bei welcher Alltagsbewegung? Ich glaube auch da kommt man drauf.
Deshalb mein Vorschlag. Beschreib doch erstmal selbst welche Ideen du hast. Und dann kann man gerne noch tipps und übungen geben was es noch alles für Möglichkeiten gibt.

Gruß THomas

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Gast
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  • Beiträge

    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂

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