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Calcium induzierter Calcium Ausschüttung im Herzen


maks

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Geschrieben

Hallo liebe PhysioWissen Mitglieder!
ich habe eine Frage die mich schon seit Wochen plagt und die mir noch niemand befriedigend beantworten konnte:

-Wie wird bei der Calcium induzierten Calcium Ausschüttung im Herzen eine positive Rückkopplung verhindert?-

Hier mein "Denk-Knoten":
Wenn wir eine Ca2+ Ausgangskonzentration von 10^-7mmol/l haben und es zu einem Aktionspotential-induzierten Ca2+ Einstrom aus dem Extrazellularraum kommt werden die RYR aktiviert --> Ca2+ strömt also aus dem SR aus.
Durch die höhere Ca2+ Konzentration kommt es zu einer Kontraktion etc. pp. so steht es in allen Lehrbüchern.

Wie kommt es aber dazu, dass nicht ein einzelnes kleines Ca2+ Molekül, welches nicht in der Entspannungsphase aus dem Sarcomer bzw. ins SR transportiert wurde an einen RYR bindet und so eine Ca2+ Freisetzungskaskade aktiviert?
Die überall angegebene Ruhekonzentration von 10^-7mmol/l zeigt doch, dass es immernoch freies Ca2+ in der Zelle gibt.
Also: Wie kann ein RYR auf einen Konzentrationsunterschied von 10^2mmol/l reagieren aber nicht auf eine Ca2+ Konzentration von 10^-7mmol/l?
Ich hoffe jemand hat:
1. Mein Denk-Problem verstanden...und...
2. weiß die Antowrt darauf! ;-)

Lieber Gruß,
Max


Geschrieben

MOrgen!!
Sorry, aber wir sind Physiotherapeuten und keine Ärzte;-) Wenn sich jemand da aus kennt dann echt respekt, weil es eigentlich nicht direkt mit unserer täglichen Arbeit zu tun hat. Vielleicht kennen sich physios aus die gerade in der inneren medizin arbeiten, wobei die das auch nicht unbedingt wissen müssen.
gruß thomas

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast Marilu
      Hallo, vielen Dank für deine Antwort und das Kompliment.  Da ich meine Krankheitsphase mittlerweile so vielen Ärzten schildern musste, sprudelt sie wahrscheinlich schon wie ein Gedicht heraus.  Vielen Dank für diese Hinweise. Glücklicherweise konnte ich meinen Termin in der Physio Praxis so umändern, dass ich wieder eine osteopathische Behandlung erhalte. Ihre Kollegin hat auch ganz tolle Arbeit geleistet, darf wohl aber als Manualtherapeutin die ersten beiden Wirbel nicht manipulieren.  Mein Termin beim Orthopäden war leider ernüchternd. Da ich keine strukturellen Defizite habe per MRT Befund, sei das nicht seine Baustelle. Ich konnte ihn allerdings überreden mich wenigstens noch einmal händisch zu untersuchen. Er stellte fest, dass mein Kiefer nicht richtig arbeitet und empfahl mir eine Zahnschiene zur Nacht. Das sagte meine Therapeutin ebenfalls. Der Termin steht demnächst beim Zahnarzt an. Und ein Rezept für Physiotherapie konnte ich ihm auch noch aus dem Ärmel schütteln. Aber mehr nicht. Er ist überzeugt, dass die Ursache wo anders liegt. Auch die Sehproblematik sei nicht mit der HWS begründbar. Das habe ich auf mehreren Seiten im Internet allerdings bereits anders gelesen und auch meine Osteopathin sagte, dass ein Zusammenhang bestehen kann. Könnte es sein, dass auf Grund der hypertonen Kiefermuskulatur die Augenmuskulatur betroffen ist ? Das sitzt ja alles sehr eng beieinander. Oder wäre der Vagus Nerv auch eine mögliche Ursache für die Augenproblematik ? Sowohl Neurologe als auch Orthopäde finden diese Symptomatik unpassend zu einer HWS Problematik. Der Orthopäde möchte mich nach Abschluss meiner Therapie gerne wiedersehen allerdings nur, weil Zitat: "er es spannend findet ob es was gebracht hat".    Vielen Dank und einen schönen Tag! 
    • gianni
      Hallo Marilu, zunächst muss ich dir ein Kompliment machen, deine Art zu schreiben liest sich wie ein spannender Roman. So wie du uns deine Leidensgeschichte schilderst, gehe ich auch stark davon aus, dass der Übeltäter im hochzervikalen Bereich zu suchen ist. Die Symptomatik, wie Schwindel, Blutdruckschwankungen, Übelkeit, usw. spricht für sogenannte  vegetative Entgleisungen, das vom "Nervus Vagus" ausgelöst wird. Dieser Vagusnerv muss in irgendeiner Weise provoziert werden um diese Symptome auszulösen. Da du immer wieder berichtet hast, dass die Beschwerden meist in der Nacht oder am Morgen auftreten oder sich verstärken, wäre meine Vermutung, dass eine Bandinstabilität der Wirbel C1-C3 als Ursache möglich wäre. Lass das mal abklären. Am einfachsten von deiner Physio mit "Safetytest" (Sicherheitstests/Provokationstests zur Identifikation struktureller Instabilitäten der oberen HWS) oder über Funktionsaufnahmen im MRT oder Röntgen.    
    • oleroenne
      Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich forsche aktuell im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der HSD Hochschule Döpfer in Köln zum Thema Telerehabilitation in der Physiotherapie. Dazu suche ich noch Teilnehmende an einer kurzen Umfrage (ca. 10-15min.). Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Umfrage ausfüllen könnten, und wenn möglich an andere Physiotherapeut*innen weiterleiten würden. Vielen Dank, Ole Rönne     Link: https://www.soscisurvey.de/telereha/

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