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Ringbänder


schtonk66

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Geschrieben

Hi, hab ne Frage zur Behandlung von Kletterverletzungen: Jemand der mit 2 Fingern in nem Griffloch hing, den Fußkontakt verloren hat und mit seinem vollen Körpergewicht in diese beiden Finger (Ring und Mittelfinger) gefallen ist hat Schmerzen im Bereich des palmaren Grundgelenkes, die Schmerzen sind bewegungsabhängig, bei Flexion und teilweise bei Extension der Finger treten die Schmerzen auf, 2 Tage vorher gingen die Schmerzen noch bis zum mittleren Unterarm und beschränken sich nun auf die Grundgelenke. Der Patient klettert dosiert weiter die Schmerzen lassen auch nach ca. 30 Min aufwärmen nach und treten dann nur ab und zu auf, eher bei Griffen bei denen alle Fingergelenke gebeugt sind. Bei Leisten wo nur die Endgelenke gebeugt sind und der Rest tendenziell gestreckt treten die Schmerzen nicht auf. Wie kann ich rausfinden ob es sich um die Ringbänder oder die Kapsel oder die Sehne handelt, die Schmerzen verursacht. Wie kann man das Behandeln wenn der Pat. moderat weiterkletternd will, was aus meiner Sicht auch Sinn macht, weil dieser seit 10 Jahren klettert und Sehnen, Bänder und Knochen sich über Jahre angepasst haben. Ich habe einen Bericht gesehen in dem gezeigt wurde das die Strukturen die sich über Jahre aufgebaut haben sich innerhalb von 8 Wochen komplett abbauen, und da kann ich verstehen das man nicht 8 Wochen pausiert um dann wieder 10 Jahre die Strukturen neu aufzubauen bis man wieder bei seinem gewohnten Level angekommen ist. Ich habe etwas davon gehört, das man bei einem Kapselriss im Heilungsprozess quasi eine Längsfriktion im Bereich des Risses machen kann um Vernarbungen in alle Richtungen zu vermeiden. Hab ihr Erfahrungen mit Klettererpatienten? Wäre dankbar für jede nützliche Antwort...

  • 2 weeks later...

Geschrieben

Ok, ich würde vom Unfallhergang nach längerem überlegen selbst sagen das es sich wahrscheinlich eher um Sehnen oder Ringbänder handelt, die Kapsel wäre wahrscheinlich eher betroffen wenn die Finger das individuelle Bewegungsausmaß verlassen hätten, was sie ja nicht haben. Und wahrscheinlich noch eher die Sehnen als die Ringbänder, da der Schmerz sich anfangs auch noch in der zugehörigen Muskulatur befand. Und bei Beugung unter Belastung sich die Sehne nicht vom Fingerknochen abhebt. Was denkt ihr?

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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