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BEBO-Gym bei Mann nach prostata-entfernung


amygdalla

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Geschrieben

hey, hab heute pat. mit STRESSINKONTINENZ nach prostataentf. bekommen.

das ganze war vor 3 wochen, zuvor hatte er schon erhöhten harndrang, war aber kontinent.
harn geht ab bei husten, aufstehen, hinsetzen, heben...

is mein erster pat. nach der ausbildung. hat wer ahnung?
ich hab vor, erstmal minimale anspannungen trainieren zu lassen ( 30% ), um innervation zu schulen, später submaximal...

wie oft sollte er trainiren?

danke schon mal, amyg


Geschrieben

Hohoho...als ersten Patienten gleich einen inkontinenten Mann.

Beckenbodengymnastik muss man schon öfter am Tage machen, da die Muskulatur meist so schwach ist, dass die Patienten sie nur drei bis fünf Mal vernüünftig/ koordiniert anspannen können und dann eine lange Pause brauchen!

Du wirst ersteinmal ein Gefühl für die Anspannung erarbeiten müssen und das braucht Zeit und Geduld. Ich mache zwischendurch immer Beckenmobilisation, damit der Bereich gut durchblutet wird und die Patienten ihren Beckenboden auch entlasten können (- also auch Haltung schulen. Denn nur bei Beckenaufrichtung drücken die Organe nicht noch mehr auf den insuffizienten BeBo!!!)!!!

Da du ja nun die Prüfung bestanden hast ;-)
Grade bei Männern lasse ich gerne den Test auf Toilette machen: Einmal den Urinstrahl kurz unterbrechen! Nur einmal(sonst wird das gestörte System komplett gestört!)
Bei Männern ist das sonst so verdammt schwer zu erklären, was sie anspannen müssen. Wenn sie den Urinstrahl unterbrechen, spannen sie nämlich die richtige Muskulatur an.

ok?

Mami

Geschrieben

sorry, falscher ausdruck. is mein erster bebo inkontientzling...bin ansonsten schon bissl dabei...

die anspannung ahb ich mit ihm wohl ganz gut erarbeitet. wollt nur wissen ob ihr erfahrungswerte hab, mit welcher intensität er trainieren soll? maximal, kraftausdauer?

oder reichts schon, wenn ers überhaupt regelmäßig macht?

Geschrieben

Das finde ich immer schiwerig zu beantworten, da es vom Patienten abhängig ist.

Wie oft kann er denn überhaupt maximal anspannen? Wieviel Pause braucht er, um danach wieder anspannen zu können? In welcher ASTE geht es am besten?

Arbeitest du mit Bildern oder läßt du nur anspannen?

Mami

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  • Beiträge

    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.
    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?

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