Jump to content

Gehalt freier Mitarbeiter

Dieses Thema bewerten


Recommended Posts

Geschrieben

hi,
ich bin selbstständig als PT und habe die Möglichkeit nebenbei in einer Praxis auf Rechnung zu arbeiten.
was würdet ihr pro Std. verlangen...hat jemand Erfahrung in diesen Bereich.
Was ist zu beachten ?

Grüße

Geschrieben

Hi, kommt darauf an, was du anbieten möchtest.
Alles was in der fremden Praxis auf Rezept läuft hat ja sowieso einen festen Satz. Hier muss man sich nur auf die Modalitäten einigen, für die du die Räume nutzen darfst (In der Regel zwischen 20-30% vom Rezeptwert oder auch ein Festbetrag pro Stunde/Tag/Monat).

Geschrieben

danke für die antwort stephan.
ich würde quasi als springer arbeiten,z.b. bei krankheit von angestellten.
planung etc läuft über die praxis...
und jetzt ist die frage nach dem festbetrag/std ?

  • 3 weeks later...
Geschrieben

Moing!! Hab bei meim ehemaligen Arbeitgeber am Schluss als freier Mitarbeiter gearbeitet und wir haben uns auf 30 zu 70% geeinigt.
also 30 prozent von den Einnahmen bekommst du, 70 prozent dein Arbeitgeber. Das muss man halt alles schön aufschreiben. 20 zu 80 geht auch ist aber fürn freien Mitarbeiter zu wenig.
Oder man nimmt einfach den Durchschnittswert, v.a wenn man überwiegend Krankengymnastik hat.

  • 4 weeks later...
Geschrieben

@macken
Na klar so wars auch gemeint, 70 prozent ich und 30 prozent der ARbeitgeber, ich würde doch net für weniger geld arbeiten, mach die ganze Arbeit und mei chef bekommt doppelt soviel wie ich

Geschrieben

An deiner Stelle würde ich mich genauer in die Geschichte Freier mitarbeiter einarbeiten.
Hört sich für mich nach einer Hauruck Entscheidung an. Nachdem was momentan im Bereich der Freien Mitarbeit passiert würde ich sowieso genau überlegen was ich mache.

Lg Athari

Geschrieben

Das war keine Hauruckentscheidung. Seit 3 Monaten bin Ich mit ner eigenen Praxis selbständig. Mein ehemalige Arbeitgeber der noch keinen Mitarbeiter gefunden hatte bat mich 1-2 mal pro woche bei Ihm auszuhelfen weil er keine Manuelle Therapie hat und jemand braucht der dies Fobi hat um abrechnen zu können. Deshalb war die einzige Möglichkeit mich als freier Mitarbeiter einzustellen. Das ging nur die ersten 2 Monate bis es bei mir richtig gut lief. Zusammen mit meiner Frau haben wir überlegt welche Einteilung die beste ist. also 2/3 bekomme Ich und 1/3 mein Arbetgeber was ja soviel wie 30 zu 70 ist. Und das finde Ich in Ordnung!! Auserdem zahlte er mir ja auch noch den WEg dorthin.

Geschrieben

Das war nicht an dich gerichtet, dazu fehlte die direkte Anrede (@....) 😉

Die Aussage "mein Chef " oder Arbeitgeber passen nicht. Es ist ein Auftraggeber. Das hört die DRV nicht gern. 😉

  • 2 weeks later...
Geschrieben

Da momentan der Status für die Freien Mitarbeiter als Selbständiger immer fragwürdiger wird, käme nur in Frage, daß Du mit Deinem Auftraggeber einen Junior-Senior-Vertrag machst. Ich bin selbst seit 2008 Freier Mitarbeiter und momentan ist eben die Diskussion durch das Urteil in Bayern groß, inwiefern Selbständigkeit wirklich Bestand hat. Da die Rentenversicherung selbst dieses Urteil nicht als allgemeingültig erklärt und dementsprechend Statusfeststellungsverfahren im Konfliktfall durchgeführt werden, muss jetzt nicht jeder Freie Mitarbeiter in Panik verfallen, aber für die Zukunft sollte man sich die Sache überlegen. Piept mich selbst sehr an, da ich meinen eigenen Patientenstamm habe, ich aber meinem "Betriebsmittelzurverfügungsteller" ;-) keinen Ärger machen möchte, aber ich muss mich auch nach Alternativen umsehen. Und Vorsicht mit der Formulierung "als Freier Mitarbeiter anstellen lassen" - das geht schnell nach hinten los. Die Freien Mitarbeiter sollen abgeschafft werden, das ist fakt. Nun brauchen alle Vertragspartner vernünftige Aufklärung um Möglichkeiten und die bestmöglichen Vertragsbedingungen für beide Seiten - ansonsten gibts langfristig nur Ärger - oft ungewollt.

  • 3 weeks later...
Geschrieben

Ich würde auch empfehlen auf jeden Fall ein Statusfeststellung von der DRV durchführen zu lassen. Obwohl der Auftraggeber/Praxisinhaber dafür haftet ist es nicht mehr als fair. Die prozentuelle Verteilung ist abhängig von der (personelle) Ausstattung der Praxis (z.B. Rezeption und Sekretariat ganztägig besetzt?).

Geschrieben

Lohnt sich überhaupt mehr als FM zu Arbeiten. Wie ich gehört habe immer mehr praxen distanzieren sich von FM allerdings die erklärung were dass die FM nix mitbringen wie zb. elektrogeräte oder bank usw. Rechlich gesehen haben auch recht

Geschrieben

Die Statusfeststellung bei der DRV ist nur die eine Sache - das reicht auf lange Sicht nicht aus. Auch die Kassen fangen an, über diese Problematik nachzudenken und diese Folgen sind momentan nur Annahmen, aber meiner Meinung nach auf lange Sicht die schwierigeren.

  • 3 months later...
Geschrieben

95 % aller aller Physiotherapeuten kennen sich mit der Rechtslage/Handhabung der freien Mitarbeit nicht aus.
Freie Mitarbeit lohnt sich erst ab 30 Std. wöchentlich, bei 70% vom Umsatz in der Praxis, Hausbesuche 80%.
Darunter lohnt es sich definitiv nicht.

Stefan Konietzko hat das Buch "Der freie Mitarbeiter in der Physiotherapie" herausgebracht.
Er hilft bei der Statusfeststellung:
Antragsformular der DRV-Bund Berlin (V0027& C0031).

http://www.skopinno.de/unternehmen-praxis-risikobeurteilung-freier-mitarbeiter-physiotherapie.html


Geschrieben

Hier wird einiges durcheinander gebracht:

- FM bekommt keinen Lohn/Std. (Kriterium für Scheinselbständigkeit)
- erlaubt ist eine % Umsatzbeteiligung/ Verhandlungsbasis
- ärztl. Verordnungen sind MwSt frei (kein Gewerbe)

  • 2 months later...
Geschrieben

Man vereinbart eine prozentuale Beteiligung.Z.B.30% für Praxis und 70% für dich. Dabei trägst du die Kosten für Versicherung und Haftpflicht und Berufsgenossenschaft. Achtung Scheinselbstständigkeit! -> Statusfeststellung bei Claeringstelle der Rentenversicherung.

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Gleiche Inhalte

  • Beiträge

    • Gast Louis
      Super, danke.   Was hat denn das heavy slow resistance trainkng auf sich?
    • Gast Blume
      Hallo! Ich habe seit 2 Wochen anhaltende Beschwerden in der BWS /HWS. Ich habe zudem eine leichte Skoliose. Ich war letzte Woche bereits beim Orthopäden, der hat mich einmal eingerenkt im Bereich der BWS. Kurzzeitig war Linderung da, jetzt sind die Beschwerden wieder schlimmer. Zunächst hatte ich zusätzlich Herzrasen, jetzt äußert es sich in Atemnot und dem Gefühl nicht richtig Luft zu bekommen. Es fühlt sich im Nackenbereich sehr verhärtet an und ich habe zudem links unter der Brust Schmerzen an den Rippen und unterhalb des Schlüsselbeins. Ich bin morgen nochmal beim Orthopäden und soll zudem mit Physiotherapie anfangen. Was kann ich gegen die Atemnot machen, diese schränkt mich sehr ein.
    • Niemand kann sagen ob Musiktherapie, Yoga u.s.w. dir was hilft das ist klar. Es mag erstmal ungewohnt sein wenn man den Fuß oder Beschwerden in anderen Bereichen des Bewegungsapparates mit für den Laien merkwürdigen Therapiemethoden behandelt. Alle diese Maßnahmen zielen darauf hinaus Zugang zum Zentralen NErvensystem (ZNS) zu bekommen, denn die Schmerzverarbeitung ist nicht an deinen Füßen sondern im Gehirn. Hier wird versucht die Schmerzverarbeitung zu manipulieren oder zu übertrumphen umzuprogrammieren. Man macht sich andere Sinneseindrücke zu nutze, wie z.b. Hören,Sehen ect. Denn auch diese werden im ZNS verarbeitet. Die Patienten die Chronische Beschwerden haben sind oft immer noch lokal fixiert und möchten daß das behandelt wird wo auch der Schmerz ist, das ist aber bei Chronischen Pat. der völlig falsche Therapieansatz. Deshalb klassische Physiotherapie wäre wieder eine Therapie direkt an deinem Fuß mit manuellen Maßnahmen und ;Mobilisatioenen am Fuß evtl noch ergänzend mit Zusatzmaßnahmen wie Ultraschall oder Strom. Das hast Du aber ja alles schon hinter dich und bringt nichts. In diversen Fortbildungen die sich auch mit chronischen patienten auseinandersetzte, z.b. TEnnisellenbogen, behandelten wir fern von den Struktur. Z.b. haben wir einen chronischen Ellenbogenschmerz behandelt indem wir Patienten fahrrad fahren liesen. Oder über die sog. Spiegetherapie. Auch wenn es für dich merkwürdig erscheinen mag. Auch eine Musiktherapie ist eine Option. Und auch wenn es im ersten Augenblick vielleicht nichts mit deinen Füßen zu tun. Deine Füße werden trotzdem behandelt, aber eben nicht da wo es wehtut sondern immer mit dem Hintergedanken Einfluß auf das ZNS zunehmen, hier über die Akustik. Von daher auch wenn ungewohnt kann es sinnvoll sein.  MAn muss sich mal verabschieden immer nur  an den Füßen die Ursache zu suchen. AUch mit der Durchblutugng hat es aus meiner Sicht nichts zu tun. Wenn das so wäre hättest du irgendwann schwarze zehen. Weg von der Fußbehandlung das bringt nichts mehr. Man muss anders ran. Deshalb tut es dir auch gut anspruchsvolle Bewegung zu machen wie z.b. den Berg hochgehen.  Hier wird dein Schmerzreiz übertrumpht. Sinnvoll wäre bestimmt auch Bewegunskurse zu machen. Aquagymnasitik Fitnesstudio ect.   

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung