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Tibiakopffraktur


physio71109

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Geschrieben

hey ,

ich habe einen Patienten mit einer Tibiakopffraktur..Sein Problem ist weniger das Kniegelenk ( hat noch keine vollständige Streckung , etwa noch in 5 ° Flex eingestellt..) Sein Problem ist das obere Sprunggelenk...Er kann den Fuß selbstständig nur ganz ganz minimal hochheben , auch passiv kaum möglich...Ihm ist wichtig , dass der Fuß wieder beweglich ist...Beim aktiven Hochziehen des Fußes hat er starke Schmerzen weit oben am Schienbein...Der Therapeut vor mir meinte es liegt am Gastrocnemius , der verkürzt sei , soll viel massieren und querdehnen um ihn auf Länge zu bringen...Habs desweiteren auch mit Manuelle versucht und passivem Bewegen versucht für die Verbesserung der dorsalext...Wollt ihm noch als Eigenübung mitgeben , im Stand das Knie rauszuschieben damit er nicht aktiv den Fuß hochziehen muss und trotzdem das Bewegungsausmaß verbessert werden kann...Hat noch jemand eine Idee was ich noch probieren könnte um die Dorsalextension zu verbessern oder Tips auf was ich besonders bei der Behandlung achten muss ? Haben das Krankheitsbild leider nie behandelt und der Therapeut ist im Urlaub...


Geschrieben

Ist die Dorsalextension denn auch bei passiver Bewegung eingeschränkt/schmerzhaft?
Wenn Nein dann würde ich mir mal die Dorsalextensoren anschauen, vllt. sind gereizt bzw. das Periost des Schienbeins.

Wurde eigentlich operiert oder Konservativ behnadelt

Hat der patient Vollbelastung?

Geschrieben

Bitte sei Vorsichtig !!!

Dass der Patient in der DE eingeschränkt ist, ist gar nicht so unwahrscheinlich und du solltest es vorerst nicht zu sehr forcieren !!!

Problem ist folgendes:
Aufgrund der Taluseigenschaft, dass dieser konisch verläuft, das heißt hinten etwas Dünner ist und nach vorne immer weiter auseinander geht, wird bei der Dorsalextension die "malleolengabel" gespreizt. Zusätzlich wandert die Fibula bei DE nach Posterior und macht eine kleine Rotation, die aber net so wichtig ist.... (also UNTEN am Fuß)...
Da diese Bewegung aber weiterläuft (in der Fibula), muss sie am oberen Stück (Fibulaköpfchen) nach ventral wandern... Ist wie ein Kippbrett, wenn du unten dagegen drückst, kommt es dir oben etwas entgegen...
Je nachdem wie der Patient jetzt osteosynthetisch versorgt ist oder je nachdem wie SCHWER die verletzung am Tibia Plateu war, kann die Fibula Köfpchen bandstruktur zusätzlich verletzt sein und das Köpfchen im Moment noch nicht wandern (bzw. darf es gar nicht, weil es durch nen Draht oder nen Schräubchen zusätzlich festgehalten wird)... Vielleicht magst du mal die Klassifikation der Fraktur kurz schreiben... Wenn du es wirklich verbessern willst, dann wäre das wichtigste, dass du entweder kaudal (ganz unten am Fuß schon mal mit manuellen Techniken beginnst und ne Mobilisation dort versuchst) oder du dich trotz alle dem an die Fraktur selbst wagst und dort medial etwas mit der Behandlung ansetzt... Wie gesagt... wenn dort wirklich die Struktur verletzt ist, würde ich mich noch etwas in Geduld üben sonst stresst du das Band und die Fraktur am Fibulaköpfchen ständig. Ne Pseudarthrose zu provozieren wäre auch net unbedingt im Sinne des Patienten.. lieber wartet er noch ein bisschen mit seiner DE (die NATÜRLICH ein Problem darstellt, aber immer noch besser wie Spätfolgen)...

Übrigends... Weichteiltechniken im distalen Gebiet sind trotz alle dem Sinnvoll... versuch mal noch bissl mehr auf M. tibialis posterior und Anterior einzugehen und gut ist auf jedenfall die Fußknöchel und den Calcaneus schön beweglich zu halten... Der Patient geht im Moment sicher nicht in seiner gewohnten Achse und mit seinem gewohnten Belastungsspektrum... Lg

Geschrieben

Hi.. wie ist es denn mit der Pronation ?????? Es kann sich auch um eine Druckschädigung des Nervus peronaeus handeln. Durch falsche Lagerung z.B. während der OP !
Ist denn der Unterschenkel geschwollen ??? Bei dieser Frakturart muss man auch immer mit einem Compartment Syndrom rechnen ! Wielang ist die Fraktur her ? Mit Osteosaynthese versorgt oder konservativ ??? Übrigens ist es selten , dass das Fibulaköpfchen bei einer Tibiakopffraktur mit bricht !! Kann ich mir nicht vorstellen...
Lass das erst mal abklären beim Neurologen oder dem Chirurgen, der operiert hat. Die Schmerzen passen nämlich auch gut zu einer Peronaeus Schädigung.
Viel Glück und berichte, was draus geworden ist !! Danke
LG
Melina

Geschrieben

also die op ist jetzt ca 4 wochen her..er ist jetzt die 2. woche in der reha.. auch bei passivem bewegen ist die dorsalextension eingeschränkt..aber passiv nicht schmerzhaft.. nur bei aktivem bewegen schmerzhaft..
er hat auch vollbelastung..
ich bin jetzt immernoch beim massieren geblieben un hab heute achillissehnenbehandlung gemacht um die frei zu bekommen denn die ist auch sehr stramm und sehr unbeweglich gewesen..
der fuß geht schon minimal weiter in dorsalextension , die pronation funktioniert jedoch ganz gut...
der patient ist halt sehr schwierig , muss ihn immer bremsen ... er will , dass es so schnell wie möglich wieder perfekt möglich ist mit dem bewegen un sehr kommandierend ;)

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast MAR
      Hallo,   ich hoffe hier auf Hilfe, da ich bisher beim Orthopäden nicht wirklich weiter gekommen bin.   Ich habe seit 2-3 Monaten immer wieder starke Schmerzen im Bereich Po, Oberschenkelansatz innen. Adduktoren, Hüfte. Ich bin männlich, 30 Jahre und eigentlich gut in Form. Nachfolgend habe ich meine Beschwerden und mögliche Ursachen usw. zusammengefasst und hoffe dass mir jemand einen Tipp geben kann was es sein könnte und was ich tun kann.   Die Beschwerden traten erstmals einen Tag nach einer Trainingseinheit mit Pistol Squats auf. Die Übung wurde zuvor über mehrere Monate regelmäßig ohne Probleme ausgeführt. Ein akutes Trauma, Sturz oder ein plötzliches Verletzungsereignis während der Belastung wurde nicht berichtet.   ⸻   Verlauf   Zu Beginn entwickelte sich ein akutes Blockadegefühl im Bereich Hüfte/Leiste/Adduktoren. Die Schmerzen waren zunächst einseitig, breiteten sich im Verlauf jedoch auf beide Seiten aus.   Im akuten Stadium bestanden:   starke Schmerzen beim Gehen mit größeren Schritten - konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen deutliche Einschränkung beim Spreizen der Beine nicht möglicher bzw. stark schmerzhafter Einbeinstand deutlich eingeschränkte Gehfähigkeit konnte nicht mehr auf einem Bein stehen konnte nichts mehr heben   Nach einigen Tagen Ruhe kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Bei erneuter sportlicher Belastung (u. a. Kniebeugen, Joggen, Fußball) treten die Beschwerden sofort wieder auf und bestehen anschließend erneut über mehrere Tage allerdings nicht so stark.   ⸻   Schmerzlokalisation   Die Beschwerden werden beschrieben im Bereich:   Gesäßfalte direkt unterhalb des Gesäßes am Übergang zum Oberschenkel medial (innen) zwischen den Beinen bzw. in der Leistenregion teilweise beidseitig    
    • Gast Seli
      Hallo, ich werde das morgen auf alle Fälle ansprechen mit dem TOS und dem Atlas. Wegen dem Atlas hatte ich ja Montag schon gefragt, aber irgendwie weicht jeder bei dem Thema Atlas aus, da kam ja nur als Antwort das sie denkt das es von der HWS kommt. Sie hat aber ja dann mal oben da wo der Schädelknochen ist rechts und links massiert, also für mich hat es sich so angefühlt wie massieren, was die genau gemacht hat weis ich ja nicht. War aber schon etwas fester. Naja ansonsten hat die an der Schulter oben und zwischen den Schulterblättern viel geknetet, aber eben auch sehr fest. Als ich mich gestern Abend ins Bett gelegt habe, hatte ich auch noch Schmerzen, da hat es auch paarmal bei den Rippen kurz gestochen. Heute ist mein Schwindel erfreulicherweise etwas besser, die Schultern spüre ich noch ziemlich und komischerweise habe ich heute zusätzlich noch ein ziehen im linken Oberschenkel hinten. Diese TOS Tests sind ja nicht gerade kompliziert, habe mal gegoogelt, da geht es ja hauptsächlich darum in bestimmten Positionen den Puls zu fühlen. Ich kriege halt auch keinen anderen Therapeuten dort, weil die alle ausgebucht sind, das ist das Problem. 
    • bbgphysio
      Hallo! Ich würde deine Therapeutin einfach mal darauf ansprechen ob Sie dich nicht auf ein TOS (Thoracid outlet syndrom) testen kann. Hier auch die 1.Rippe. und sich unbedingt auch den Atlas anschauen. Schwindel, Benommenheitsgefühle wenn alles abgeklärt ist aus ärztlicher Seite liegt fast immer an einer Atlasverschiebung.  Du kannst ja sagen daß Du einen Bekannten hast der ein erfahrener Physiotherapeut ist und das gesagt hat. Normalerweise muss eine Physiotherapeutin die Manuelle Therapie das untersuchen könnten. Wenn sie sich nicht auskennt dann würde Ich ganz frech sagen daß DU bitte einen Therapeuten, Therapeutin möchtest die sich da auskennt. 

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