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Frage zur Behandlung bei Lewy-Körper-Demenz


claudiawolf

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Geschrieben

Ich habe einen Langzeitpatienten mit Lewy-Körper-Demenz bekommen und weiß nicht, welche genauen Ziele ich mir setzen soll und welche Behandlungen ich dem entsprechend durchführen soll. Hat jemand ein paar Tipps für mich?


Geschrieben

Schwer von hier aus zu sagen - wir haben ja alle keinen Befund gemacht.

Am besten du definierst die Ziele zusammen mit deinem Patienten - was möchte er erreichen, erhalten? Womit hat er Probleme?

Geschrieben

Die Dementen Menschen , je nachdem im welchen Stadium sie sich befinden, sind da nicht so ansprechbar. Wenn sie sich unterhalten, dass sind das Sachen, die nicht so ganz realitätsnah sind. Sie schweben da so in ihrer vergangenen Fantasie oder sind in ihrer Krankheit ganz gefangen. Deswegen mit ihnen den Ziel zu legen finde ich nicht so erfolgeversprächend. Den Ziel vorzulegen, und erklären, warum du dich für entschieden hast, positive Seiten der Behandlung für den. Pat. nennen, finde ich besser.

Ohne Bild der Person fällt es wirklich schwer, jetzt irgendwas vorzuschlagen , Aber ich nehme als Ausgangspunkt, Demenz ist eine Geisteserkrankung, betrifft die Wahrnehmung.
Ich würde also Propriozeptive Übungen anwenden, um eben an die Wahrnehmung zu appelieren. Du kanst ebenso mit den Igelbällen schöne Massage anwenden, die regen auch gut an.

Geschrieben

Ebenso kannst du alle spiele anwenden, die man bei psychiatrisch erkrankten Menschenanwendet.
Ziel ist die Konzentration und Aufmerksamkeit zu fördern, also Ball spiele, ergotherapie usw.
Es gilt für alle dementen Mensch für eine gute Thrapie: Mn holt sie da ab, wo sie sind. Das heisst,
man versuchgt sich wirklich da auf sie einzulassen ( Validation ), in die Krankheit des Menschgen hineintauchen und gut abgrenzen, und da anfangen mit dem Pat. zu kommunizieren.Die erzählen viel virres Zeug, was man vorerst nicht verstehen kann, aber das ist so bei den Menschen, da wie schon erwähnt, sie leiden an Hallutinationen und Vorstellungswahn. Aber das ist für die Menschen o.k, Normalität. Nicht abschrecken lassen.

Geschrieben

Spiele kommen eignetlich immer gut an. Am besten welche, die an die eigene Kindheit erinnern. Gut auch mit Musik was machen. Manchmal helfen so alte Schlager einen Zugang zu finden und lockern die Behandlung einfach auf.

LG sencha

Kommentare

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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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