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Hüft-TEP: zementiert, teilzementiert, zementfrei


dine21

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Geschrieben

Liebe Physio´s,

ich bin Studentin im 4. Semester und habe die Aufgabe ein Patientenbeispiel auszuarbeiten.
Mein Thema ist die Hüft-TEP. Ich habe mittlerweile herausgefunden, dass es zementierte, teilzementierte und zementfreie Operationsmöglichkeiten / Hüft-TEPs gibt.
Leider kann ich aber nirgends finden was das bedeutet bzw. welche Konsequenzen das bei der Therapie hat?

Kann mir da vielleicht jemand helfen?
Ich bin für jede Hilfe dankbar!

Glg Nadine


Geschrieben

Therapeutisch gesehen liegen die Unterschiede in den Belastungen nach der OP. Zementfreie Teps dürfen eine längere Zeit nicht belastet werden. Zementierte Teps jedoch dürfen von Anfang an voll Belastet werden.

  • 1 year later...
Geschrieben

Ich habe es so gelernt, dass
- zementfreie VB
- zementfrei VB (selten TB)
- Hybrid-TEP = teilzementiert TB

die KIs sind allerdings nicht von der Transplantationsform, sondern vom Zugang (anterolateral oder posterolateral) abhängig.

bei anterolateralem Zugang (meistens gewählt)
- AR
- Flex über 90°
- Add über 0° (also über die Mittellinie)

posterolateraler Zugang (eigentlich nur bei Oberflächenprothesen)

zusätzlich IR und Adb KI
Abd teilweise assistiv erlaubt, aktiv verboten

Nach den KIs hattest du zwar nicht gefragt aber vielleicht hilft es dir trotzdem. Ich habe einen Moment gebracuht, bis ich durchgesehen hab...

Geschrieben

Zementierte und teilzementierte TEPS sind früher belastbar und deshalb häufig geeignet für ältere Pat. damit Sie nach der OP direkt wieder mobilisiert werden können. Der Nachteil ist dass der TEP-Wechsel, der nach ca.15 Jahren erfolgt deutlich schwieriger ist, da mehr Knochensubstanz entfernt werden muss.
Der Vorteil einer zementfreien TEP ist dass das Einsprießen von körpereigenem Gewebe für Stabilität und bessere Haltbarkeit sorgt, außderdem ist der TEP-Wechsel leichter möglich. Der große Nachteil ist dass die Prothese nicht so früh belastet werden darf und somit eher für fittere und jüngere Pat. geeignet ist.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast MAR
      Hallo,   ich hoffe hier auf Hilfe, da ich bisher beim Orthopäden nicht wirklich weiter gekommen bin.   Ich habe seit 2-3 Monaten immer wieder starke Schmerzen im Bereich Po, Oberschenkelansatz innen. Adduktoren, Hüfte. Ich bin männlich, 30 Jahre und eigentlich gut in Form. Nachfolgend habe ich meine Beschwerden und mögliche Ursachen usw. zusammengefasst und hoffe dass mir jemand einen Tipp geben kann was es sein könnte und was ich tun kann.   Die Beschwerden traten erstmals einen Tag nach einer Trainingseinheit mit Pistol Squats auf. Die Übung wurde zuvor über mehrere Monate regelmäßig ohne Probleme ausgeführt. Ein akutes Trauma, Sturz oder ein plötzliches Verletzungsereignis während der Belastung wurde nicht berichtet.   ⸻   Verlauf   Zu Beginn entwickelte sich ein akutes Blockadegefühl im Bereich Hüfte/Leiste/Adduktoren. Die Schmerzen waren zunächst einseitig, breiteten sich im Verlauf jedoch auf beide Seiten aus.   Im akuten Stadium bestanden:   starke Schmerzen beim Gehen mit größeren Schritten - konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen deutliche Einschränkung beim Spreizen der Beine nicht möglicher bzw. stark schmerzhafter Einbeinstand deutlich eingeschränkte Gehfähigkeit konnte nicht mehr auf einem Bein stehen konnte nichts mehr heben   Nach einigen Tagen Ruhe kommt es zu einer deutlichen Besserung der Symptome. Bei erneuter sportlicher Belastung (u. a. Kniebeugen, Joggen, Fußball) treten die Beschwerden sofort wieder auf und bestehen anschließend erneut über mehrere Tage allerdings nicht so stark.   ⸻   Schmerzlokalisation   Die Beschwerden werden beschrieben im Bereich:   Gesäßfalte direkt unterhalb des Gesäßes am Übergang zum Oberschenkel medial (innen) zwischen den Beinen bzw. in der Leistenregion teilweise beidseitig    
    • Gast Seli
      Hallo, ich werde das morgen auf alle Fälle ansprechen mit dem TOS und dem Atlas. Wegen dem Atlas hatte ich ja Montag schon gefragt, aber irgendwie weicht jeder bei dem Thema Atlas aus, da kam ja nur als Antwort das sie denkt das es von der HWS kommt. Sie hat aber ja dann mal oben da wo der Schädelknochen ist rechts und links massiert, also für mich hat es sich so angefühlt wie massieren, was die genau gemacht hat weis ich ja nicht. War aber schon etwas fester. Naja ansonsten hat die an der Schulter oben und zwischen den Schulterblättern viel geknetet, aber eben auch sehr fest. Als ich mich gestern Abend ins Bett gelegt habe, hatte ich auch noch Schmerzen, da hat es auch paarmal bei den Rippen kurz gestochen. Heute ist mein Schwindel erfreulicherweise etwas besser, die Schultern spüre ich noch ziemlich und komischerweise habe ich heute zusätzlich noch ein ziehen im linken Oberschenkel hinten. Diese TOS Tests sind ja nicht gerade kompliziert, habe mal gegoogelt, da geht es ja hauptsächlich darum in bestimmten Positionen den Puls zu fühlen. Ich kriege halt auch keinen anderen Therapeuten dort, weil die alle ausgebucht sind, das ist das Problem. 
    • bbgphysio
      Hallo! Ich würde deine Therapeutin einfach mal darauf ansprechen ob Sie dich nicht auf ein TOS (Thoracid outlet syndrom) testen kann. Hier auch die 1.Rippe. und sich unbedingt auch den Atlas anschauen. Schwindel, Benommenheitsgefühle wenn alles abgeklärt ist aus ärztlicher Seite liegt fast immer an einer Atlasverschiebung.  Du kannst ja sagen daß Du einen Bekannten hast der ein erfahrener Physiotherapeut ist und das gesagt hat. Normalerweise muss eine Physiotherapeutin die Manuelle Therapie das untersuchen könnten. Wenn sie sich nicht auskennt dann würde Ich ganz frech sagen daß DU bitte einen Therapeuten, Therapeutin möchtest die sich da auskennt. 

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