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Geschrieben

Hallo,

Vielleicht kann mir wer weiterhelfen! Ich habe seit zwei Monaten Probleme mir meinem linken Bein.

Ich habe ständige ein sehr starkes,unangenehmen Ziehen im Knie, das auch manchmal in der Kniekehle und im Unterschenkel vorhanden ist.

Angefangen haben die Schmerzen nach einer langen Bergwanderung.

Habe das Gefühl, dass das ganze Bein im Ungleichgewicht ist!

Ich hatte 2012 zwei Bandscheibenvorfälle in der Lendenwirbelsäule, die dank Physiotherapie aber gut unter Kontrolle habe!

Im April hat mir in der Beckengegend ein Muskel unangenehm zugemacht und ich hatte dann kurzzeitig eine Schmerzaustrahlung ins Bein und Gesäß, die aber bald abgeklungen ist!

Danach habe ich zahlreiche, lange Skitouren gemacht und wahrscheinlich hat sich dadurch ein Ungleichgewicht auf der linken Seite ergeben.

War beim Knie-MRT: alles in Ordnung!
War auch schon dreimal bei der Physiotherapeutin, die mir die Verspannungen vom Becken bis zum Unterschenkel gelöst hat mittel manueller Therapie! Das ganze hilft zwei Tage, dann fangen das Ziehen wieder an!

Ich dehne täglich und lockere mit der Blackroll! Ebenso hilft dies nur kurz und das Ziehen kommt sehr bald wieder zurück!

Ich bin schon am Verzweifeln! Vielleicht hat wer einen Tipp für mich, wie ich meine Probleme loswerde?

Vielen Dank!

LG, Stefan

Geschrieben

Morgen!! hmm, das ist aus dem Stehgreif nicht so einfach ohne Befund und sich das Bein mal selbst angeschaut zu haben.
Kniekehle und unterschenkel klingen klar nach den sehnen (evtll reizungen) und der Wadenmuskulatur. Es können von triggerpunkten die ausstrahlen bis reizung der sehnen sein. Aber ohne die statik anzuschauen, den ganzen körper, Becken, LWS ist es kaum möglich da jetzt das problem herauszufinden.

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Gast
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      Super, danke.   Was hat denn das heavy slow resistance trainkng auf sich?
    • Niemand kann sagen ob Musiktherapie, Yoga u.s.w. dir was hilft das ist klar. Es mag erstmal ungewohnt sein wenn man den Fuß oder Beschwerden in anderen Bereichen des Bewegungsapparates mit für den Laien merkwürdigen Therapiemethoden behandelt. Alle diese Maßnahmen zielen darauf hinaus Zugang zum Zentralen NErvensystem (ZNS) zu bekommen, denn die Schmerzverarbeitung ist nicht an deinen Füßen sondern im Gehirn. Hier wird versucht die Schmerzverarbeitung zu manipulieren oder zu übertrumphen umzuprogrammieren. Man macht sich andere Sinneseindrücke zu nutze, wie z.b. Hören,Sehen ect. Denn auch diese werden im ZNS verarbeitet. Die Patienten die Chronische Beschwerden haben sind oft immer noch lokal fixiert und möchten daß das behandelt wird wo auch der Schmerz ist, das ist aber bei Chronischen Pat. der völlig falsche Therapieansatz. Deshalb klassische Physiotherapie wäre wieder eine Therapie direkt an deinem Fuß mit manuellen Maßnahmen und ;Mobilisatioenen am Fuß evtl noch ergänzend mit Zusatzmaßnahmen wie Ultraschall oder Strom. Das hast Du aber ja alles schon hinter dich und bringt nichts. In diversen Fortbildungen die sich auch mit chronischen patienten auseinandersetzte, z.b. TEnnisellenbogen, behandelten wir fern von den Struktur. Z.b. haben wir einen chronischen Ellenbogenschmerz behandelt indem wir Patienten fahrrad fahren liesen. Oder über die sog. Spiegetherapie. Auch wenn es für dich merkwürdig erscheinen mag. Auch eine Musiktherapie ist eine Option. Und auch wenn es im ersten Augenblick vielleicht nichts mit deinen Füßen zu tun. Deine Füße werden trotzdem behandelt, aber eben nicht da wo es wehtut sondern immer mit dem Hintergedanken Einfluß auf das ZNS zunehmen, hier über die Akustik. Von daher auch wenn ungewohnt kann es sinnvoll sein.  MAn muss sich mal verabschieden immer nur  an den Füßen die Ursache zu suchen. AUch mit der Durchblutugng hat es aus meiner Sicht nichts zu tun. Wenn das so wäre hättest du irgendwann schwarze zehen. Weg von der Fußbehandlung das bringt nichts mehr. Man muss anders ran. Deshalb tut es dir auch gut anspruchsvolle Bewegung zu machen wie z.b. den Berg hochgehen.  Hier wird dein Schmerzreiz übertrumpht. Sinnvoll wäre bestimmt auch Bewegunskurse zu machen. Aquagymnasitik Fitnesstudio ect.   

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