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Physiotherapeutische Betreuung einer Fußballmannschaft


WilliFrosch

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Geschrieben

Hallo Liebe Freunde des Fachs,
Ich bin momentan noch in der Ausbildung zum Physiotherapeuten ( habe vorher den Masseur und Med. Bademeister gemacht) und bin momentan am überlegen eine Fußballmannschaft zu betreuen. Ich bin im 2 Ausbildungsjahr (verkürzte Lernzeit) und habe meine Praktikas etc alle mit erfolg gemeistert :) .Ich spiele selber Fußball seit vielen Jahren und bin auch in dem Verein tätig welchen ich evtl betreuen will. Jetzt stellt sich mir einfach die Frage; wie kann ich mir das arbeiten in einem Halbprofi-Verein vorstellen ? Mein Verein spielt in der Landesliga ist also doch recht weit oben mit dabei. Nun kenn ich die Physiotherapie nur ausm TV beim Fußball wo alle wild aufn Platz laufen den verletzten Eisspray rauf donnern, in den pausen lockern und all solche Sachen bzw wenn Sportler verletzt sind wie man sie wieder aufbaut. Aber wie genau kann ich mir die Arbeit als PT in einem sagen wir Halbprofi Verein vorstellen? Was sind meine Aufgaben, wie kann ich helfen?
Wäre sehr dankbar wenn mir ein paar leute evtl ihre Eindrücke schildern können sofern ihr in dem Bereich tätig seit oder Erfahrung habt.

  • 1 month later...

Geschrieben

Das beste ist du suchst die einen Verein in der Nähe, der einen Physio beschäftigt und fragst ob du ihm mal über die Schulter schauen darfst. So hab ich angefangen.

Geschrieben

Wahrscheinlich wirst du die Sportler viel tapen dürfen, Muskulatur lockern dürfen, massieren, Dehnübungen zeigen & in Verletzungssituationen entscheiden müssen, ob sie weiterspielen können, ausgewechselt oder ins Krankenhaus geschickt werden sollten

Geschrieben

Hallo, bei uns ist es so das wir auch beim Training dabei sind. das heißt in kleinen Gruppen trainieren wir mit. machen Krafttraining mit ihn, parallel trainiert der Trainer eine andere Gruppe zu irgendwas Fußballmäßigen.
Zu den Spielen ist dann immer einer von uns dabei. Er schaut ob es Verletzungen gibt und ob die versorgt werden müssen. Wie oben schon beschrieben vllt Entscheidungen treffen ob jemand ausgewechselt werden muss oder nicht...
Und dann fahren wir auch mit wenn es heißt Skilager...auch wenn es da mehr Mallestimmung gibt. Aber die freuen sich wenn wir mit fahren, arbeiten tun wir da auch nur nach schlimmen Unfällen.

Am besten mal mit dem Verein auch reden um alles besser abschätzen zu können und auch passende Aufgaben zubekommen.

LG

Geschrieben

Hallo angehender Mannschaftsbetreuer,

Ich betreue selbst eine Fußballmannschaft in diesem Segment. 1x wöchentlich bin ich beim Training dabei. Dort kommt es nicht so sehr auf Behandlung an, eher auf Schulung der konzentrierten Bewegung im Spiel. Das heißt nichts anderes als Optimierung der Bewegungsabläufe. Kommt es zu Verletzungen im Training, dann ist das vorrangig. Der Trainer meiner Mannschaft ist zudem dankbar, wenn ich isoliertes Stabitraining, Explosive Bewegungsmuster und Dehnungen übernehme.
Am Tag des Spieles wirst du unabkömmlich sein. Wird ein Spieler verletzt, wird er zumeist am Rand betreut. Jedoch ist das viel unspektakulärer als du es im TV kennst. Bei uns schaut erst der Arzt drüber und dann dürfen wir nach expliziter Ansage ran. Anders ist es, wenn ein Spiler in der Halbzeit über z. Bsp. : Einen Wadenkrampf berichtet. Dann darfst du sofort loslegen.

Ich wünsche dir viel Erfolg und einen guten Einstand.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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